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Hilfe für die Erdbebenopfer auf Sumatra

Nach dem verheerenden Erdbeben am 30. September wird die Zahl der Todesopfer in Indonesien ständig nach oben korrigiert. Das Erdbeben brachte Häuser, Schulen, Kirchen und Krankenhäuser zum Einsturz. Es wird befürchtet, dass noch immer Tausende Opfer unter den Trümmern liegen. „Die Kirchen in der Region helfen, wo sie können“, berichtet Lermiana Girsang. Sie ist die Partnerschaftsreferentin der Simalungun Batak Kirche (GKPS), der Partnerkirche der EKHN und des Dekanats Bad Marienberg. Das Gebiet der GKPS liegt nördlich der betroffenen Region um Padang auf Sumatra und ist nicht unmittelbar vom Erdbeben betroffen. Aber sie, wie viele andere Kirchen der Region auch, helfen bei der Versorgung der Obdachlosen und Verletzten, bei Räumarbeiten, mit Gebet und geistlicher Begleitung.

Als Soforthilfe für die Opfer der Erdbeben auf der Insel Sumatra hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 10.000 Euro bereitgestellt und ein Spendenkonto eingerichtet. Sie bittet um Spenden. Diese werden die Opfer zuverlässig erreichen und sinnvolle Hilfe ermöglichen, denn die EKHN kooperiert dabei mit der Partnerkirche der EKHN auf der betroffenen Insel Sumatra und der Vereinten Evangelischen Mission mit Sitz in Wuppertal, die seit vielen Jahren professionell Hilfsmaßnahmen organisiert und überwacht.

Spenden werden erbeten unter:

EKHN
Konto-Nr. 4.100.000
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel (EKK)
BLZ: 520 604 10
Verwendungszweck: Erdbebenopfer Sumatra

(Pressemeldung der EKHN vom 2. Oktober 2009, Links: Uwe Seibert)

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Indonesische Gäste feierten ihr Jahresfest in Westerburg

Festlich gekleidet, mit Informationen, Musik und Tanz feierten die Gäste aus der GKPS den indonesischen Abend und das Jahresfest der GKPS im Ev. Gemeindehaus in Westerburg. (Foto: Privat)

Eine Delegation aus der Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche (GKPS) war bis zum 9. September zu Gast im Evangelischen Dekanat Bad Marienberg, das eine Partnerschaft mit einem Distrikt der GKPS unterhält. Am 3. September haben die Partner gemeinsam das Jahresfest der GKPS gefeiert. Weiterlesen

Indonesische Christen zu Gast in Langenaubach

Eine Besuchergruppe aus der Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche (GKPS) ist zurzeit zu Gast im Evangelischen Dekanat Bad Marienberg. Bis zum 9. September erwartet die Gäste aus Nordsumatra/Indonesien ein umfangreiches Programm mit vielen Ausflügen und Begegnungen.

Dienstagnachmittag waren die indonesischen Christen zusammen mit Mitgliedern des Ausschuss für Mission und Ökumene des Dekanats Bad Marienberg zu einem Kurzbesuch in Langenaubach. Weiterlesen

Kirchengemeinde Bicken beendet “Nias-Hilfe”

Mittenaar-Bicken (hjb). Vier Jahre nach dem Tsunami beendet die Evangelische Kirchengemeinde Bicken ihre 2004/2005 ins Leben gerufene „Nias-Hilfe“. Die Zahlen sprechen für sich: Über 30.000 Euro konnte die „Nias-Hilfe“ zunächst für Lebensmittelspenden und später für drei konkrete Selbsthilfe-Projekte auf den verbliebenen fünf Inseln der Indonesischen Inselkette Nias verbuchen. (weiterlesen auf www.ev-dill.de)

„Im Land der Menschen“

Das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg und das Evangelische Dekanat Bad Marienberg laden ein zur Eröffnung einer Ausstellung zum Thema „Im Land der Menschen. Der Missionar und Maler Eduard Fries und die Insel Nias.“ am Sonntag, 22. Februar 2009 um 16.00 Uhr. Weiterlesen

Zum 175. Geburtstag von Ludwig Ingwer Nommensen

Am 6. Februar 2009 jährt sich zum 175. Mal der Geburtstag von Ludwig Ingwer Nommensen, einem Missionar der ehemaligen Rheinischen Mission, aus der später die Vereinte Evangelische Mission (VEM) entstanden ist.  Nommensen hat von 1861 bis zum seinem Tode 1918 in Sumatra gewirkt und gilt noch heute als einer der bedeutendsten Missionare, die in Indonesien tätig waren.

Es war Nommensen, der den Haigerer Missionar August Theis dazu ermunterte, bei den Simalungun-Batak auf Sumatra eine Missionsstation zu beginnen. Aus dieser Arbeit entstand die Simalungun-Kirche, die heutige Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS).

Anlässlich des 175. Geburtstages von Ludwig Ingwer Nommensen hat die VEM Auszüge aus einem Hintergrundbericht von Uwe Hummel, Leiter der Abteilung Asien bei der Vereinten Evangelischen Mission, auf ihre Homepage gestellt. Der komplette Beitrag wird Mitte März in der nächsten Ausgabe der VEM-Zeitschrift „In die Welt“ erscheinen.

Auf den Spuren der Missionare

Westerburg/Haiger. Am 20. September eröffnet das Evangelische Dekanat Bad Marienberg in Zusam­menarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Dillenburg und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal den Missionsweg Nord-Nassau. Der Weg führt von der Evangelischen Kirche in Liebenscheid über Rabenscheid und Langenaubach nach Haiger. Er folgt größtenteils dem Rothaarsteig und informiert über Missionarinnen und Missionare aus dem Westerwald. Weiterlesen

Gründungstag der Simalungun-Kirche

Heute feiert die Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS) in Sumatra (Indonesien) ihren Gründungstag. Am 2. September 1903 kam der Haigerer Missionar August Theis im Auftrag der Rheinischen Missionsgesellschaft zusammen mit einigen Lehrern und Evangelisten ins Simalungun-Gebiet im Norden von Sumatra. Weiterlesen

Zum 40. Todestag von August Theis (1874-1968)

Diese Woche, am 14. März 2008, ist der 40. Todestag des gebürtigen Haigerers August Theis. Hier bei uns erinnert sich heute kaum noch jemand an ihn. Ganz anders am Tobasee auf der Insel Sumatra: dort wird er verehrt als der Gründer der Simalungun-Kirche, der heutigen Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS). Wer war dieser Mann, der im fernen Indonesien so bekannt ist? Weiterlesen

Ausstellung: Indonesische Kinder malen den Tsunami

Vom 19. November bis 29. November 2007 findet in der Kreissparkasse Westerwald in Bad Marienberg eine Ausstellung zum Thema „Wir rannten um unser Leben – Indonesische Kinder malen den Tsunami“ statt. Die Organisatoren der Ausstellung schreiben dazu:

Fast drei Jahre ist es her: Am zweiten Weihnachtstag 2004 bebte im Indischen Ozean der Meeresgrund und löste riesige Flutwellen aus. Sie rissen Menschen in den Tod, zerstörten die Lebensgrundlage vieler Küstenbewohner und machten viele Kinder zu Waisen. Wir laden Sie ein zu einer Ausstellung von Bildern, in denen Kinder ihre schrecklichen Erlebnisse dargestellt haben. Diese Kinder aus Aceh wurden in einem Zentrum für traumatisierte Kinder in Medan (Nordsumatra) begleitet. Das Zentrum konnte mit Spendengeldern durch die Aktion „Helft uns leben“ und mit weiteren Spenden aus dem Westerwald unterstützt werden. Am zweiten Ostertag 2005 zerstörte ein gewaltiges Erdbeben die Insel Nias vor Sumatra zu 80%. Auch für den Wiederaufbau auf der Insel Nias sind erhebliche Mittel aus dem Westerwald geflossen. Wir wollen Sie mit der Ausstellung auch über die „Hilfen zum Leben“ informieren, die vom Westerwald über die Brücke der Partnerschaft des Ev. Dekanates Bad Marienberg mit Indonesien ermöglicht worden sind.
Die Ausstellung wird vom Evangelischen Dekanat Bad Marienberg in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Westerwald ausgerichtet.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Montag, 19. November 2007 um 19.00 Uhr.