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Buon compleanno, papa

roncalli.jpgGestern war der Geburtstag von Angelo Giuseppe Roncalli (* 25. November 1881 in Sotto il Monte; † 3. Juni 1963 im Vatikan), besser bekannt als Papst Johannes XXIII. Er stammte aus einfachen Verhältnissen und trat sehr bescheiden auf, wurde aber doch eine der wichtigsten Personen der katholischen Kirche im 20 Jahrhundert. Am 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt. Wegen seines hohen Alters — er war damals schon fast 77 — galt er eigentlich nur als „Übergangspapst“, und doch er hat sehr viel bewegt. Unter seiner Führung öffnete sich die katholische Kirche im zweiten vatikanischen Konzil für die Ökumene. Leider konnte er das Ende des Vatikanum II nicht mehr miterleben, im Juni 1963 erlag er einem Krebsleiden.

Johannes XXIII. steht auch für den Frieden: während der Kubakrise 1962 vermittelte er zwischen den USA und der Sowjetunion und 1963 schrieb er die wichtige Enzyklika „Pacem in terris„.

Im Volksmund wurde Papst Johannes XXIII „il Papa buono“ („der gute Papst“) genannt. Er war ein echter Volkspapst, über den manche Anekdoten existieren:

So soll er unter anderem einmal auf die Frage, wie viele Menschen im Vatikan arbeiten, geantwortet haben: „Ungefähr die Hälfte.“ Er ging oft in den vatikanischen Gärten spazieren, was ihm den Spitznamen „Johnny Walker“ einbrachte. Als er einmal einen Gärtner sah, sagte er zu seinem Sekretär: „Geben Sie ihm ein Andachtsbildchen, mit dem er seiner Frau einen Blumenstrauß kaufen kann.“ Auch berühmt ist sein Ausspruch: „Jeder kann Papst werden – das beste Beispiel bin ich.“ Zu Lehrdefinitionen hatte er eine eher distanzierte Einstellung. Kurz nach seiner Wahl antwortete er auf eine diesbezügliche Frage: „Ich bin zwar jetzt unfehlbar, gedenke aber nicht, davon Gebrauch zu machen.“ (Wikipedia)

Hier noch ein paar interessante Internetseiten über Johannes XXIII.:

(Foto: Mosaik Johannes XXIII. Sankt Paul vor den Mauern, wikimedia commons)

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