Werbeanzeigen

Ausflug nach Frankfurt ins jüdische Museum

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V. lädt ein zu einem Ausflug nach Frankfurt ins jüdische Museum, um zwei aktuelle Ausstellungen zu besichtigen:

  • Ignatz Bubis – ein jüdisches Leben
  • Jüdische Jugend in Deutschland heute

Termin: Sonntag, 4. November

Abfahrt 8.30 in Dillenburg bzw. 8.40 in Herborn
Ankunft in Frankfurt 10.00
ca. 16.30 Abfahrt in Frankfurt

Kostenbeteiligung: 5 Euro.

Anmelden kann man sich bis zum 25. Oktober bei

Frau Edith Hofmann
Nassaustraße 59
35683 Dillenburg

Weitere Info:

Tel. 02779-510904

Werbeanzeigen

Workshop-Wochenende: Jüdisches Leben – Einführung in das Judentum der Gegenwart

Der Workshop wendet sich an alle, die Lust haben, sich näher mit dem Judentum zu beschäftigen. Das Seminar führt ein in die grundlegenden Zusammenhänge des religiösen jüdischen Lebens, wie es sich in Festen, dem Sabbat und den Regeln für das gesamte Leben (Mitzwot) ausdrückt. Behandelt werden auch Riten und Bräuche – wie Beschneidung, Bar Mitzwa, Hochzeits- und Trauerriten.

Termin: Freitag, 12. Oktober, 16 bis 20 Uhr und Samstag, 13. Oktober, 9 bis 15 Uhr im Ev. Gemeindehaus Zwingel, Dillenburg

Anmeldungen bitte schriftlich bis Freitag, 5. Oktober an den Referenten Pfarrer Carsten Koch, Berliner Straße 23, 35683 Dillenburg, Telefon: 0 27 71 / 26 72 34.

Für anfallende Materialkosten überweisen Sie bitte eine Kostenpauschale von 10 Euro auf das Konto 31461707 der Volksbank Dillenburg, BLZ 51690000, mit dem Vermerk ‚Workshop Judentum’.

Weitere Termine

Neujahrstag und Fastenzeit

Morgen ist ein wichtiger Tag für zwei Weltreligionen: Für die Juden beginnt mit dem Neujahrsfest Rosch Haschana das neue Jahr — nach ihrer Zeitrechnung ist es das Jahr 5768. Für die Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan, in dem sie sich durch Koranlektüre, Gebetsübungen und Verzicht auf Speisen und Getränke, Genussmittel und Geschlechtsverkehr von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf die Nacht Lailat-ul-Qadr vorbereiten, in der Mohammed die erste Sure des Koran empfangen haben soll.

Die Evangelische Allianz ruft mit ihrer Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ auch in diesem Jahr dazu auf, besonders in dieser Zeit für die Muslime zu beten.

Jüdische Zeitreise mit Dany Bober kam sehr gut an

Einen überaus vergnüglichen Abend erlebten die ca. 100 Gäste, die am Sonntagabend zu einer „Jüdischen Zeitreise“ mit Dany Bober ins Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde in Ewersbach gekommen waren.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg und das Referat für Mission und Ökumene des evangelischen Dekanats Dillenburg hatten gemeinsam zu diesem Abend eingeladen und alle, die der Einladung gefolgt waren, erlebten einen äußerst vielseitigen und vielsprachigen Künstler.

dany-bober2

Dany Bobers Repertoire reichte von teilweise eigenen Vertonungen der hebräischen Psalmen über spanische Liebeslieder und jiddische Volksweisen Osteuropas hin zu Gedichten und Anekdoten in perfekt vorgetragener Frankfurter Mundart.

Zwischen den Liedern erzählte Bober mit unwiderstehlichem Charme die jüdische Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildete, dazu witzig-geistreiche Anekdoten, Prosa und Mundart-Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 19ten Jahrhunderts, aber auch viel nachdenklich machendes.

Dem Künstler gelang es bestens, auch die Zuhörer in seine jüdische Zeitreise einzubeziehen. So durften sie, als Bober die Geschichte der Entstehung des Purimfestes aus dem biblischen Buch Ester vortrug, immer dann, wenn der Name des Judenfeindes Haman fiel, lautstark Krach machen. Aber auch einige der Lieder waren bekannt und viele sangen mit. Erst nach zwei Zugaben ließ das dankbare Publikum Bober von der Bühne.

Dany Bober wurde 1948 im gerade neu geschaffenen Staat Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Wiesbaden. Seit über 30 Jahren tritt er mit seinen Liedern und Gesprächsbeiträgen auf, unter anderem auch beim Katholikentag und beim Evangelischen Kirchentag.