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Kirchengemeinde Herbornseelbach trinkt fair

Die Kirchengemeinde Herbornseelbach hat vor kurzem beschlossen, dass dort bei Veranstaltungen im Evangelischen Gemeindehaus künftig nur noch fair gehandelter Kaffee bzw. Tee ausgeschenkt wird:

Weil wir meinen, dass die Menschen in den Erzeugerländern von Kaffee, Tee und Schokolade einen fairen Lohn verdient haben, der ihnen ermöglicht, ihre Familien zu ernähren, hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass bei unseren Veranstaltungen im Evangelischen Gemeindehaus künftig nur noch fair gehandelter Kaffee bzw. Tee ausgeschenkt wird. (Quelle: Gemeindebrief Nr. 318 der Kirchengemeinde Herbornseelbach)

Ähnliche Beschlüsse gab es in unserer Region bisher schon in Siegbach und Dillenburg.  Es wäre schön, wenn sich weitere Gemeinden dazu entschließen könnten.

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Fairer Kaffee in die Kirchen

transfairDer „faire Handel“ boomt. In Deutschland erhöhte sich der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 110 Millionen Euro. Hauptprodukte sind Kaffee, Bananen und Süßwaren. Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) setzen sich dafür ein, dass „fairer Kaffee in die Kirchen“ kommt. Bei der Fairen Woche in Berlin stellten die beiden Hilfswerke ihre gleichnamige Aktion vor. Eröffnet wurde die Kaffeetafel durch Prälat Stephan Reimers, dem Bevollmächtigten des Rates der EKD. „Kaffee-Erzeuger leben oft in bitterer Armut“, betonte Reimers, der Aufsichtsratsmitglied des EED ist. Dass es auch anders gehe, mache der faire Handel deutlich. Den kleinbäuerlichen Produzenten werde für ihre Erzeugnisse ein garantierter und fairer Mindestpreis gezahlt, der über dem oft ruinös niedrigen Weltmarktpreis liege. „Der Fairtrade-Preis berücksichtigt die tatsächlichen Produktionskosten und er verschafft den Erzeugern ein sicheres Einkommen“, so Reimers.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm92_2007_eed_fairer_handel.html
http://www.ekd.de/aktuell/55063.html

(Quelle: EKD-Newsletter Nr. 259, 25. September 2007)

Fairer Handel in Siegbach

Fairer Handel ist in Siegbach ein wichtiges Thema. So gibt es in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Siegbach einen Weltladen und vor kurzem fand dort eine Ausstellung zum Thema „Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt“ statt.

Jetzt hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass ab sofort bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde Siegbach nur noch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird:

Der Kirchenvorstand Siegbach begrüßt die Initiative der Aktion „Brot für die Welt„, den fairen Kaffeehandel mit ihrem guten Namen auf der speziellen Kaffeemischung „CaféPlus“ der gepa zu unterstützen. Die Kirchen in den Kaffee-Anbauländern sind derzeit Zeugen einer dramatischen Krise des Weltkaffeemarktes. Weil Kaffee eines der wichtigsten Produkte im grenzüberschreitenden Agrarhandel ist, sind viele Millionen Landarbeiter- und Kleinbauernfamilien in ihrer nackten Existenz von dieser Entwicklung betroffen. Der Kirchenvorstand beschließt deshalb, dass bei Veranstaltungen, die in seiner Verantwortung liegen, künftig ausschließlich Kaffee aus Bezugsquellen des fairen Handels angeboten wird. Der Kirchenvorstand dankt allen Freiwilligen, die den fairen Kaffeehandel durch ihren persönlichen Einsatz unterstützen. Verfasste Kirche und Diakonie müssen diesem Dank selber Taten folgen lassen.


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