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Grenzgänge 23: Hilft Kirche anders?

Grenzgänge Nr. 23

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Welchen Auftrag, welche Verpflichtung haben Glaubensgemeinschaften bei Katastrophen? Sollen sie, wie Hilfsorganisationen, materielle Hilfe für Notunterkünfte und den Wiederaufbau leisten oder ist ihre Aufgabe, möglichst schnell wieder Kirchen und Tempel zu sanieren, damit die Menschen einen Ort des Trostes haben, an dem sie wieder Mut finden und Kraft schöpfen können? Dieser Frage geht die aktuelle Ausgabe der Grenzgänge nach und stellt Pro und Contra-Positionen zur Fragestellung vor.

Zu den Grenzgängen Nr. 23 (Pdf 540 kb)

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Spendenbereitschaft für Pakistan wächst

(via EKD) Nach anfänglicher Zurückhaltung wächst in Deutschland die Spendenbereitschaft für die Flutopfer in Pakistan. „Es ist beeindruckend, wie groß die Resonanz der Menschen in Deutschland trotz der Vielzahl der Krisen und der Ferienzeit ist“, sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, am Freitag. Das evangelische Hilfswerk erhielt bisher rund 800.000 Euro Spenden für Pakistan. (weiterlesen auf der EKD-Webseite)

EKHN bittet um Spenden für Flutopfer in Afrika

Für die Flutopfer in Afrika hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 30.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt und ein Spendenkonto eingerichtet. Sie bittet um Spenden. 10.000 Euro sind für die Partnerkirche der EKHN in Ghana bestimmt. 20.000 Euro erhält die Diakonie Katastrophenhilfe, die in Koordination mit anderen internationalen Hilfsorganisationen ihren Hilfsbeitrag für die gesamte Region leistet. Betroffen sind insgesamt 18 Staaten, darunter auch Ghana.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat bislang 50.000 Euro bereitgestellt. Gemeinsam mit dem Lutherischen Weltbund hat sie Decken, Plastikplanen und Moskitonetze an 440 Familien in Uganda verteilt, da sie dort bereits seit Jahren Vertriebene des Bürgerkrieges betreut.

Die Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort berichten, dass weite Landstriche aufgrund der anhaltenden Regenfälle überflutet sind. Hunderttausende Menschen seien auf der Flucht. Viele Trinkwasserquellen und Brunnen seien durch das Hochwasser verschmutzt. Die Gefahr, dass sich Krankheiten wie Durchfall und Cholera ausbreiten, sei groß. Zudem sei die Ernte vernichtet. Die nächste Ernte werde nicht vor Februar 2008 erwartet, so dass Nahrungsmittel knapp werden könnten.

Spenden für die Flutopfer in Ghana werden erbeten unter:
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt, BLZ 500 605 00
Konto-Nr. 4 100 000, Kennwort: „Fluthilfe Ghana“.

Allgemeine Spenden für die Flutopfer in Afrika werden erbeten unter:
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt, BLZ 500 605 00
Konto-Nr. 4 100 000, Kennwort: „Fluthilfe Afrika“.

(Pressemeldung der EKHN vom 27. September 2007, Links wurden von mir hinzugefügt)

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