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Seminar zum Thema „Kleine christliche Gemeinschaften“

„Der Pastorale Raum wird auf Zukunft hin die entscheidende Rolle für das Miteinander von uns Katholiken spielen.“ schreibt Pfarrer Stefan Peter, der priesterliche Leiter des pastoralen Raums Dillenburg, der sich räumlich mit dem Dekanat Dillenburg deckt und aus den drei Gemeinden ‘Herz Jesu’ (Dillenburg), ‘St. Josef’ (Eschenburg-Dietzhölztal) und ‘Zu den heiligen Engeln’ (Haiger-Fellerdilln) besteht. Doch immer größer werdende pastorale Räume führen zu Ängsten beim Kirchenvolk. Wo bleibt die „Kirche vor Ort“?

Als ein möglicher Weg, in Zukunft „Kirche vor Ort“ zu leben, wird das Modell der  „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ angesehen. Dieses Modell vorzustellen ist Ziel einer Veranstaltung des pastoralen Raums Dillenburg am kommenden Wochenende in Fellerdilln. Referentin ist Marita Nazareth aus Mumbai (Bombay), Indien, die zur Zeit in Deutschland zu Besuch ist. Seit 18 Jahren ist sie als Ausbilderin für Kleine Christliche Gemeinschaften tätig.

Das Seminar findet am Freitag, 18.März 2011, von 18.00 bis 21.00 Uhr und am Samstag, 19.März 2011, von 9.30 bis 18.00 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum Haiger- Fellerdilln statt.

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Petition fordert uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils

Mit einer am 29. Januar 2009 gestarteten Petition fordern zahlreiche Theologinnen und Theologen sowie Christinnen und Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils. Damit reagieren sie auf die vor wenigen Tagen erfolgte Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der traditionalistischen Pius-Bruderschaft. Weiterlesen

Theologischer Basiskurs bietet Einblick in den (katholischen) Glauben

Der theologische Basiskurs ist für alle gedacht, die ihr Wissen über ihren Glauben vertiefen oder den katholischen Glauben (neu) kennenlernen möchten.

Er wird von der Katholischen Erwachsenenbildung — Diözesanbildungswerk in Kooperation mit dem Referat Theologische Bildung (Limburg) und dem Akademischen Zentrum Rabanus Maurus (Frankfurt) durchgeführt.

Anhand des Apostolischen Glaubensbekenntnisses wird es an drei Abenden um die Themen "Gott", "Sohn" und "Heiliger Geist" gehen. Dazu wird jeweils ein biblischer und ein Text aus der kirchlichen Tradition vorgestellt.

Termine:

  • Dienstag, 30. Oktober 2007, 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 8. November 2007, 19.30 Uhr
  • Dienstag, 13. November 2007, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Katholisches Pfarrheim
Schloßstraße 15
35745 Herborn

Weitere Informationen und Anmeldung:

Katholische Erwachsenenbildung
Diözesanbildungswerk
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt

Tel. 069 8008718-450

keb.dioezesanbildungswerk@bistumlimburg.de

Treffen des ökumenischen Gesprächskreises zum Thema „Was ist Kirche?“

Das nächste Treffen des ökumenischen Gesprächskreises findet morgen, am 23. August, 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Manderbach statt. Aus aktuellem Anlass wollen wir darüber reden, worin sich das katholische und das protestantische Verständnis von „Kirche“ unterscheiden und ob die ökumenischen Bemühungen durch die vor kurzem publizierte Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan gefährdet sind. Pfr. Gerhard Zerfas, der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde in Dillenburg, hat sich bereit erklärt, ein einleitendes Kurzreferat zum Thema zu halten und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Zum Hintergrund: die Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan hat im Juli ein Dokument veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Katholische Kirche die Kirchen der Reformation nicht als „Kirchen im eigentlichen Sinn“ anerkennt. Dieses Dokument hat für einigen Ärger und Frustration gesorgt: Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, findet die Aussagen „ökumenisch brüskierend“ und spricht von einer „versäumten Chance“ (Pressemeldung der EKD vom 10. Juli 2007), ein katholischer Publizist fordert die Protestanten zu mehr Selbstbewußtsein auf (berichtet auf Jesus.de, 14.7.2007), der katholische Bischof Gerhard Feige (Magdeburg) schreibt in einem offenen Brief in der in Leipzig erscheinenden katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“ (Ausgabe vom 22. Juli), es sei „wieder Salz in eine offene Wunde gestreut worden“, erwähnt aber auch, dass ihn „manche evangelischen Profilierungsbestrebungen in Deutschland mit deutlich antikatholischen Abgrenzungen befremden“.

Der ökumenische Gesprächskreis findet alle zwei Monate, Donnerstag abends von 19.30 bis 21.00 Uhr und an wechselnden Orten im Dekanat Dillenburg statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und für Christen aller Konfessionen und geistlichen Prägungen offen.