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Pfarrer Koch referierte über „Krankheit und Tod in den Religionen“

Vor zahlreichen Zuhörern hielt der evangelische Pfarrer, Religionswissenschaftler und Erwachsenenbildner Carsten Koch am Montagabend (21.1.) im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg einen Vortrag zum Thema „Krankheit und Tod in den Religionen“. Ursprünglich sollte dieser Vortrag bereits im November letzten Jahres im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe stattfinden, musste wegen Krankheit des Referenten damals aber leider ausfallen. Weiterlesen

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100 Jahre „Gebetswoche für die Einheit der Christen“

Die Allianz-Gebetswoche ist gerade zu Ende gegangen, in manchen Gemeinden im Dekanat Dillenburg — z.B. in Allendorf, Ewersbach, Eibelshausen, Haiger und Hirzenhain — findet sie diese Woche erst statt. In unserer Region weithin unbekannt ist hingegen die „Gebetswoche für die Einheit der Christen„, die in dieser Woche am 18. Januar beginnt. In diesem Jahr feiert sie ihr 100jähriges Jubiläum. Kersten Storch, eine lutherische Pastorin aus Deutschland, die an der Vorbereitung der liturgischen Materialien für diese Gebetswoche mitwirkt, schreibt dazu:

Die Wurzeln der Gebetswoche für die Einheit der Christen reichen zurück bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts. Mehr als hundert Jahre lang hatte es bereits hier und dort Initiativen für gemeinsame Gebete mit Christen anderer Konfessionen für die Einheit der Kirche gegeben, als 1908 ein Priester und eine Ordensfrau, beide Anglikaner, in Graymoor (Garrison, New York) die Öffentlichkeit zur ersten Gebetsoktav für die Einheit der Kirche einluden. Pater Paul Wattson und Mutter Lurana White, Mitbegründer der Society of the Atonement, einer kleinen religiösen Gemeinschaft franziskanischer Prägung, wählten als Datum für die Gebetsoktav die Zeit vom 18. Januar bis zum 25. Januar.

Mehr zum Thema „Gebetswoche für die Einheit der Christen“:

Martin Niemöller zum Geburtstag

Heute vor 116 Jahren, am 14. Januar 1892, wurde der bekannte Theologe und führende Vertreter der bekennenden Kirche Martin Niemöller geboren. Weiterlesen

Treffen des ökumenischen Gesprächskreises zum Thema „Was ist Kirche?“

Das nächste Treffen des ökumenischen Gesprächskreises findet morgen, am 23. August, 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Manderbach statt. Aus aktuellem Anlass wollen wir darüber reden, worin sich das katholische und das protestantische Verständnis von „Kirche“ unterscheiden und ob die ökumenischen Bemühungen durch die vor kurzem publizierte Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan gefährdet sind. Pfr. Gerhard Zerfas, der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde in Dillenburg, hat sich bereit erklärt, ein einleitendes Kurzreferat zum Thema zu halten und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Zum Hintergrund: die Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan hat im Juli ein Dokument veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Katholische Kirche die Kirchen der Reformation nicht als „Kirchen im eigentlichen Sinn“ anerkennt. Dieses Dokument hat für einigen Ärger und Frustration gesorgt: Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, findet die Aussagen „ökumenisch brüskierend“ und spricht von einer „versäumten Chance“ (Pressemeldung der EKD vom 10. Juli 2007), ein katholischer Publizist fordert die Protestanten zu mehr Selbstbewußtsein auf (berichtet auf Jesus.de, 14.7.2007), der katholische Bischof Gerhard Feige (Magdeburg) schreibt in einem offenen Brief in der in Leipzig erscheinenden katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“ (Ausgabe vom 22. Juli), es sei „wieder Salz in eine offene Wunde gestreut worden“, erwähnt aber auch, dass ihn „manche evangelischen Profilierungsbestrebungen in Deutschland mit deutlich antikatholischen Abgrenzungen befremden“.

Der ökumenische Gesprächskreis findet alle zwei Monate, Donnerstag abends von 19.30 bis 21.00 Uhr und an wechselnden Orten im Dekanat Dillenburg statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und für Christen aller Konfessionen und geistlichen Prägungen offen.