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In memoriam Lina Lotz, geb. Becker

(Foto: Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal )

Heute ist der Geburtstag von Lina Lotz, geborene Becker, die am 27.11.1879 in Haiger-Langenaubach geboren wurde. Wie August Theis und viele andere Menschen aus dem Westerwald und dem Dillkreis war sie als Missionarin im Dienst der Rheinischen Missionsgesellschaft tätig. Daran erinnert der Missionsweg Nord-Nassau, der 2008 eingerichtet wurde. Allein aus den Dörfern in unmittelbarer Nähe des Missionswegs stammen zwölf Männer und Frauen, unter ihnen auch Lina Lotz, geborene Becker.

Die ehemalige Langenaubacher Kirche (heute: „Alte Kapelle“) in der Dorfmitte war die geistliche Heimat von Lina Becker. 1911, in dem Jahr als die alte Schule (heute zum Teil als Archiv und Museum genutzt) neben der Aubacher Kapelle neu gebaut wurde, wurde Lina Becker nach Nordsumatra (Indonesien) ausgesandt. Dort heiratete sie den Missionar Karl Lotz aus Niederlemp bei Wetzlar. In drei Missionsstationen am Tobasee arbeitete sie an seiner Seite. Sie starb 1927 in Bischoffen, wo ihr Mann nach ihrer Rückkehr aus Nordsumatra eine Pfarrstelle verwaltete.

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Passionsandachten im Rahmen der Chagall-Ausstellung

(Gastbeitrag von Volker Lommel) Noch bis Ostersonntag (24.April) ist in der Alten Kapelle in Langenaubach eine Bilderausstellung mit Originallithographien des Exoduszyklus von Marc Chagall zu sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr von 17.00 Uhr – 20.00 Uhr, Samstags von 10.00 Uhr – 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder frei.

Am Montag (18.4.), Dienstag (19.4) und Mittwoch (20.4.) Abend, jeweils um 18.30 Uhr hält der Bildungsreferent des Dekanats Dillenburg, Pfarrer Paul-Ulrich Rabe (Manderbach), Passionsandachten in der Auferstehungskirche in Langenaubach. Jeden Abend will Rabe dann mit einem anderen Chagall-Gemälde über die „Unterdrückung der Hebräer“ reflektieren.

Pfarrer Paul-Ulrich Rabe (Manderbach) hält vor dem Eingang der Alten Kapelle in Langenaubach eines der Chagall-Bilder, über das er bei den Passionsandachten in der Langenaubacher Auferstehungskirche sprechen wird. (Foto: Lommel)

Glaubenszeichen des Judentums

(Text und Foto: Volker Lommel) Im Rahmen der Chagall-Ausstellung gab am Montagabend Lothar Lippert in der randvoll besetzten Alten Kapelle in Langenaubach eine Einführung in das Judentum. „Ohne das Alte Testament können wir das Neue Testament nicht verstehen“, konstatierte der Gastredner.

Chagalls Bild "Rabbi mit Torarolle" war die visuelle Grundlage des Referates in der Alten Kapelle. (Foto: Volker Lommel)

Anhand eines Bildes („Rabbi mit Torarolle“) des russischen Juden Marc Chagall verschaffte der Lehrerausbilder Lippert dem interessierten Publikum einen Zugang zur jüdischen Traditionskleidung, wie der Kopfbedeckung (Kippa), den Gebetsriemen (Tefillin) und dem Gebetsmantel (Tallit) der den Beter so einhülle wie die lebenserhaltenden Gebote ihn umhüllen sollen.

Die Tora (Fünf Bücher Mose),  die „Weisung Gottes“ liege wie ein Kind im Arm des jüdischen Mannes. Die Tora sei nicht der Zwang des zu haltenden Gesetzes, sondern das Zeichen Gottes gnädiger Zuwendung zum Menschen, erörterte der Pädagoge und Kenner des Judentums. Ferner wies Lippert hin auf  alttestamentliche Tempelzeremonien und Opferriten.

Am kommenden Freitag, 15. April um 19.30 Uhr endet die Vortragsreihe in der Alten Kapelle mit einem Vortrag von Sabine Tischbein. Sie spricht zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Das Evangelische Dekanat Dillenburg lädt weiterhin zur Besichtigung der Originallithographien ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 24 April (Ostersonntag) in Langenaubach zu besichtigen.

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Samstags von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Sondertermine/Führungen können mit Pfr. Paul-Ulrich Rabe (Tel.: 02771 – 320342) arrangiert werden.

Chagall in Langenaubach

(via www.ev-dill.de) Am Sonntag wurde in der Alten Kapelle in Langenaubach eine Ausstellung mit Werken von Marc Chagall eröffnet. Vom 3.-24. April zeigt sie alle 24 Motive aus Chagalls berühmt gewordenem Exodus-Zyklus, der 1966 in einer kleinen Auflage von nur 285 Arbeiten erschien.  Den Farblithografien sind zehn Radierungen Chagalls gegenübergestellt. Auch sie zeigen biblische Motive, sind allerdings 20 Jahre früher erschienen.

Heiner Eberhard referierte am Sonntag zum Leben und Wirken Marc Chagalls

Ebenfalls in Langenaubach zu sehen sind 12 Skizzen zu den Chagall-Glasfenstern von Jerusalem, die von Chagalls engem Mitarbeiter Charles Sorlier ausgeführt wurden. Eine umfangreiche Sammlung jüdischer Kultgegenstände rundet die Schau ab.

Im Rahmen der Chagall-Ausstellung finden Passionsandachten und Vorträge statt:  Am kommenden Montag, 11.  April 2011 um 19.30 Uhr gibt Lothar Lippert eine „Einführung in das Judentum“, am folgenden Freitag, 15. April, 19.30 Uhr referiert Sabine Tischbein zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Mehr zur Chagall-Ausstellung

Missionsweg im Winter

Der 2008 eingerichtete „Missionsweg Nord-Nassau“ ist ein lohnendes Wanderziel. Gerade auch im Winter, wie das folgende Foto von Volker Lommel aus Langenaubach zeigt.

Foto: Volker Lommel

Der „Missionsweg Nord-Nassau“ führt von Liebenscheid über Rabenscheid und Langenaubach nach Haiger und folgt dabei größtenteils dem Rothaarsteig und dem Westerwaldsteig.  Der Weg informiert über Menschen aus unserer Region, die seit 1840 als Missionarinnen und Missionare im Dienst der Rheinischen Missionsgesellschaft in Asien und Afrika tätig waren.

Mehr zum Missionsweg Nord-Nassau

Welche Bibelübersetzung ist die Beste?

Gerhard Tauberschmidt hat in Langenaubach Bibelübersetzungen verglichen (Foto: Privat)

„Akzente“ heißt ein Programmheft mit Bildungsangebote für Erwachsenen, herausgegeben vom Referat Bildung im Evangelischen Dekanat Dillenburg.  Auf dem Programm stehen bis Ende November Vorträge, Bibelabende, Einkehrtage, Glaubenskurse, Seminare, Elternkurse, ökumenische Gesprächsabende, ein Hauskreistag und mehr. Am Mittwochabend trafen sich rund 30 Interessierte unter dem Thema: „Welche Bibelübersetzung ist die Beste?“,  im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Langenaubach. Warum Bibelübersetzungen sich mitunter ziemlich unterscheiden, erläuterte der Referent des Abends:  Gerhard Tauberschmidt (51) aus Schwäbisch Hall. Weiterlesen

Indonesische Christen zu Gast in Langenaubach

Eine Besuchergruppe aus der Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche (GKPS) ist zurzeit zu Gast im Evangelischen Dekanat Bad Marienberg. Bis zum 9. September erwartet die Gäste aus Nordsumatra/Indonesien ein umfangreiches Programm mit vielen Ausflügen und Begegnungen.

Dienstagnachmittag waren die indonesischen Christen zusammen mit Mitgliedern des Ausschuss für Mission und Ökumene des Dekanats Bad Marienberg zu einem Kurzbesuch in Langenaubach. Weiterlesen

Besuch aus Indonesien kommt in unser Dekanat

Das Evangelische Dekanat Bad Marienberg bekommt Besuch aus Indonesien: Eine Gruppe von acht Christen aus der protestantischen Simalungun-Batakkirche (GKPS) wird heute dort ankommen und bis zum 9. September bleiben. Nächste Woche wollen sie zu einem Kurzbesuch auch in die Dekanate Dillenburg und Herborn kommen: am Dienstag, 25. August nach Sinn, Haiger und Langenaubach und am Freitag, 28. August, nach Dillenburg und Herborn. Weiterlesen

Themenabend: „Was ist die beste Bibelübersetzung?“

Gerhard Tauberschmidt: Bibelübersetzer, Übersetzungsberater und Ausbilder (Foto: Privat)

Ein Abend zum Thema „Was ist die beste Bibelübersetzung?“ findet am Mittwoch, 9. September 2009, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal unter der Auferstehungskirche in Haiger-Langenaubach, Am Lindenberg statt.  Dr. Gerhard Tauberschmidt aus Schwäbisch-Hall  stellt an diesem Abend grundlegende Prinzipien der Bibelübersetzung vor. Dabei berücksichtigt er sowohl gängige deutsche Bibelübersetzungen (bis hin zur „Bibel in gerechter Sprache“ und der „Volxbibel„) als auch solche aus dem missionarischen Kontext fremder Sprachen. Weiterlesen

Volxbibel-Autor Martin Dreyer zu Gast in Langenaubach

VolxbibelAm Mittwochabend war Martin Dreyer, der Autor der „Volxbibel„, einer Übertragung der Bibel in die Jugendsprache, zu Gast bei der Evangelischen Kirchengemeinde Langenaubach. Er kam mit etwas Verspätung, doch das nahm ihm keiner der zahlreichen Zuhörer übel, denn der 42jährige erzählte leidenschaftlich und ansteckend von seinem Glauben, seiner Arbeit mit Jugendlichen und als Übersetzer der Volxbibel, aus der er zwischendurch Passagen vorlas. Weiterlesen