Ökumenischer Pilgerweg 2016 – Pilgern Sie mit uns!

In knapp zwei Monaten, am 3. September 2016, soll wieder ein Ökumenischer Pilgerweg stattfinden. Dazu laden wir alle, die sich gerne bewegen und dies in einer ökumenischen Gruppe tun möchten, herzlich ein.

Die rund 10 Kilometer lange Strecke führt diesmal von Frohnhausen über Manderbach nach Haiger. Beginn ist um 10.00 Uhr mit einer Andacht in der Evangelischen Kirche in Frohnhausen. Der Pilgerweg endet gegen 15.30 Uhr in der Katholischen Kirche in Haiger. Anschließend laden wir zum Kaffeetrinken in den Pfarrsaal.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Flyer (Download):

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Predigt geht „auf Reisen“

(via ev-dill.de) Sommerzeit – Reisezeit. Es ist wieder so weit. Die Koffer sind gepackt, der Urlaub lange geplant und die Vorfreude auf ungetrübte Urlaubstage ist auch schon da. Wo auch immer die Reise hingeht: Die Menschen wünschen sich gute Erholung an Leib und Seele!

Aber auch wer zuhause bleibt, kann im Sommer verreisen. Eine Predigtreihe lädt ab Sonntag, 14. Juli, in Haiger-Sechshelden und in Dillenburg-Manderbach zu besonderen Kurz-Reisen ein Weiterlesen

2000 Jahre Christen am Nil

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Koptisches Liturgiebuch mit arabischer Kommentierung – Foto: U. Seibert

(via www.ev-dill.de) Über die vielfältigen Erfahrungen und die historische Entwicklung der Christenheit am Nil referiert Pfarrer Michael Kohlbacher aus Sinn auf Einladung des Ökumenischen Gesprächskreises im Dekanat Dillenburg am Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Manderbach, Dillenburger Straße 1. Weiterlesen

Ökumenischer Gesprächskreis zum Thema „Was ist Kirche?“

Gestern abend fand das zweite Treffen des ökumenischen Gesprächskreises statt, diesmal im Evangelischen Gemeindehaus in Manderbach. Pfr. Gerhard Zerfas, der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde in Dillenburg, erläuterte den 25 — gemischt evangelischen und katholischen — Teilnehmern das im Juli von der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan publizierte Dokument „Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche„. Dieses Dokument hatte für Irritationen bei den Protestanten gesorgt, weil darin die Aussage zu finden ist, dass die Kirchen der Reformation nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden.

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An den Beginn seiner Ausführungen stellte Zerfas die Beobachtung, dass bei vielen Kommentaren gar nicht auf den Text der Kongregation eingegangen worden sie. Darüber hinaus sei die heftige Reaktion der Protestanten aus seiner Sicht ein typisch deutsches Phänomen; in anderen Ländern sei das Dokument hingegen kaum zur Kenntnis genommen worden.

Pfr. Zerfas gab zu bedenken, dass es sich bei diesem Dokument nur um eine Interpretation von lange bekannten Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils handle. Vermutlich sei es vor allem an die Traditionalisten innerhalb der katholischen Kirche gerichtet, so werde z.B. in der Antwort auf die erste Frage Papst Paul VI zitiert, der 1964 bei der Veröffentlichung der Konstitution Lumen gentium sagte: „Nichts hat sich an der überlieferten Lehre verändert. Was Christus gewollt hat, das wollen auch wir. Was war, das ist geblieben. Was die Kirche durch die Jahrhunderte gelehrt hat, das lehren auch wir.“ Andererseits werde aber auch in der Antwort auf die zweite Frage anerkannt, „dass in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit die Kirche Christi gegenwärtig und wirksam ist.“

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Zwischen der katholischen Kirche und den Kirchen der Reformation gebe es unterschiedliche Auffassungen über das Ziel der Ökumene. So ginge es protestantischerseits vor allem um „Kirchengemeinschaft“, aus Sicht der katholischen Kirche hingegen um die „sichtbare Einheit“ und nicht nur um ein Netzwerk von Kirchen. Über das Thema „Was ist Kirche?“ gebe es aber auch in der katholischen Kirche noch Gesprächsbedarf.

Zerfas sagte, ihm falle auf, dass die ökumenischen Gespräche früher mehr „konsensorientiert“ waren, heute hingegen stärker „profilorientiert“ seien. Dennoch gebe es keinen Grund zur Resignation, denn abseits vom Rampenlicht der Medien geschehe weiterhin viel an ökumenischer Zusammenarbeit und Annäherung der Standpunkte.

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Bei den anschließenden Fragen der Teilnehmer ging es neben dem unterschiedlichen Kirchenverständnis um weitere Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten. Alle waren sich einig, dass der im April neu gegründete ökumenische Gesprächskreis sehr hilfreich sei, um mehr übereinander zu erfahren und einander besser kennen zu lernen.

Der ökumenische Gesprächskreis findet alle zwei Monate, Donnerstag abends von 19.30 bis 21.00 Uhr und an wechselnden Orten im Dekanat Dillenburg statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und für Christen aller Konfessionen und geistlichen Prägungen offen. Das nächste Treffen des ökumenischen Gesprächskreises findet am 25. Oktober, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Ewersbach statt.

Weitere Fragen zu dem Gesprächskreis beantwortet

Dr. Uwe Seibert
Ev. Dekanat Dillenburg
Fachstelle Mission und Ökumene
Friedrichstraße2
35683 Dillenburg
Telefon 02771 / 800367
Mail: U.Seibert@ev-dill.de

Treffen des ökumenischen Gesprächskreises zum Thema „Was ist Kirche?“

Das nächste Treffen des ökumenischen Gesprächskreises findet morgen, am 23. August, 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Manderbach statt. Aus aktuellem Anlass wollen wir darüber reden, worin sich das katholische und das protestantische Verständnis von „Kirche“ unterscheiden und ob die ökumenischen Bemühungen durch die vor kurzem publizierte Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan gefährdet sind. Pfr. Gerhard Zerfas, der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde in Dillenburg, hat sich bereit erklärt, ein einleitendes Kurzreferat zum Thema zu halten und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Zum Hintergrund: die Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan hat im Juli ein Dokument veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Katholische Kirche die Kirchen der Reformation nicht als „Kirchen im eigentlichen Sinn“ anerkennt. Dieses Dokument hat für einigen Ärger und Frustration gesorgt: Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, findet die Aussagen „ökumenisch brüskierend“ und spricht von einer „versäumten Chance“ (Pressemeldung der EKD vom 10. Juli 2007), ein katholischer Publizist fordert die Protestanten zu mehr Selbstbewußtsein auf (berichtet auf Jesus.de, 14.7.2007), der katholische Bischof Gerhard Feige (Magdeburg) schreibt in einem offenen Brief in der in Leipzig erscheinenden katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“ (Ausgabe vom 22. Juli), es sei „wieder Salz in eine offene Wunde gestreut worden“, erwähnt aber auch, dass ihn „manche evangelischen Profilierungsbestrebungen in Deutschland mit deutlich antikatholischen Abgrenzungen befremden“.

Der ökumenische Gesprächskreis findet alle zwei Monate, Donnerstag abends von 19.30 bis 21.00 Uhr und an wechselnden Orten im Dekanat Dillenburg statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und für Christen aller Konfessionen und geistlichen Prägungen offen.

Missionstag mit den Wycliff Bibelübersetzern in Manderbach

Die Evangelische Kirche Manderbach lädt ganz herzlich ein zu ihrem Missionstag, der dieses Jahr von den Wycliff Bibelübersetzern mitgestaltet wird. Unter anderem ist Justin Frempong, der Direktor des GILLBT – Ghana Institute of Linguistics, Literacy and Bible Translation – zu Gast.

Termin:
Sonntag, 21. Mai 2006

Programm:
10:00 Uhr Beginn in der Kirche
10:30 Uhr Seminar mit Justin Frempong
12:15 Uhr Mittagessen im Gemeindehaus
14:00 Uhr Festgottesdienst
15:45 Uhr Kaffeetrinken

Kinderprogramm:
10:00 Uhr im Vereinshaus, Siedlungsstraße
nachmittags Kinderbetreuung im Gemeindehaus