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Passionsandachten im Rahmen der Chagall-Ausstellung

(Gastbeitrag von Volker Lommel) Noch bis Ostersonntag (24.April) ist in der Alten Kapelle in Langenaubach eine Bilderausstellung mit Originallithographien des Exoduszyklus von Marc Chagall zu sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr von 17.00 Uhr – 20.00 Uhr, Samstags von 10.00 Uhr – 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Eintritt: 2 Euro, Kinder frei.

Am Montag (18.4.), Dienstag (19.4) und Mittwoch (20.4.) Abend, jeweils um 18.30 Uhr hält der Bildungsreferent des Dekanats Dillenburg, Pfarrer Paul-Ulrich Rabe (Manderbach), Passionsandachten in der Auferstehungskirche in Langenaubach. Jeden Abend will Rabe dann mit einem anderen Chagall-Gemälde über die „Unterdrückung der Hebräer“ reflektieren.

Pfarrer Paul-Ulrich Rabe (Manderbach) hält vor dem Eingang der Alten Kapelle in Langenaubach eines der Chagall-Bilder, über das er bei den Passionsandachten in der Langenaubacher Auferstehungskirche sprechen wird. (Foto: Lommel)

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Glaubenszeichen des Judentums

(Text und Foto: Volker Lommel) Im Rahmen der Chagall-Ausstellung gab am Montagabend Lothar Lippert in der randvoll besetzten Alten Kapelle in Langenaubach eine Einführung in das Judentum. „Ohne das Alte Testament können wir das Neue Testament nicht verstehen“, konstatierte der Gastredner.

Chagalls Bild "Rabbi mit Torarolle" war die visuelle Grundlage des Referates in der Alten Kapelle. (Foto: Volker Lommel)

Anhand eines Bildes („Rabbi mit Torarolle“) des russischen Juden Marc Chagall verschaffte der Lehrerausbilder Lippert dem interessierten Publikum einen Zugang zur jüdischen Traditionskleidung, wie der Kopfbedeckung (Kippa), den Gebetsriemen (Tefillin) und dem Gebetsmantel (Tallit) der den Beter so einhülle wie die lebenserhaltenden Gebote ihn umhüllen sollen.

Die Tora (Fünf Bücher Mose),  die „Weisung Gottes“ liege wie ein Kind im Arm des jüdischen Mannes. Die Tora sei nicht der Zwang des zu haltenden Gesetzes, sondern das Zeichen Gottes gnädiger Zuwendung zum Menschen, erörterte der Pädagoge und Kenner des Judentums. Ferner wies Lippert hin auf  alttestamentliche Tempelzeremonien und Opferriten.

Am kommenden Freitag, 15. April um 19.30 Uhr endet die Vortragsreihe in der Alten Kapelle mit einem Vortrag von Sabine Tischbein. Sie spricht zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Das Evangelische Dekanat Dillenburg lädt weiterhin zur Besichtigung der Originallithographien ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 24 April (Ostersonntag) in Langenaubach zu besichtigen.

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Samstags von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Sondertermine/Führungen können mit Pfr. Paul-Ulrich Rabe (Tel.: 02771 – 320342) arrangiert werden.

Chagall in Langenaubach

(via www.ev-dill.de) Am Sonntag wurde in der Alten Kapelle in Langenaubach eine Ausstellung mit Werken von Marc Chagall eröffnet. Vom 3.-24. April zeigt sie alle 24 Motive aus Chagalls berühmt gewordenem Exodus-Zyklus, der 1966 in einer kleinen Auflage von nur 285 Arbeiten erschien.  Den Farblithografien sind zehn Radierungen Chagalls gegenübergestellt. Auch sie zeigen biblische Motive, sind allerdings 20 Jahre früher erschienen.

Heiner Eberhard referierte am Sonntag zum Leben und Wirken Marc Chagalls

Ebenfalls in Langenaubach zu sehen sind 12 Skizzen zu den Chagall-Glasfenstern von Jerusalem, die von Chagalls engem Mitarbeiter Charles Sorlier ausgeführt wurden. Eine umfangreiche Sammlung jüdischer Kultgegenstände rundet die Schau ab.

Im Rahmen der Chagall-Ausstellung finden Passionsandachten und Vorträge statt:  Am kommenden Montag, 11.  April 2011 um 19.30 Uhr gibt Lothar Lippert eine „Einführung in das Judentum“, am folgenden Freitag, 15. April, 19.30 Uhr referiert Sabine Tischbein zum Thema „Der Gekreuzigte im Werk Marc Chagalls“.

Mehr zur Chagall-Ausstellung

Chagall-Ausstellung in Langenaubach

(via ev-dill.de) Im April holt die Profilstelle Bildung im Dekanat Dillenburg eine besondere Ausstellung nach Haiger-Langenaubach. Vom 3.-24. April zeigt sie in der Alten Kapelle Langenaubach alle 24 Motive aus Chagalls berühmt gewordenem Exodus-Zyklus, der 1966 in einer kleinen Auflage von nur 285 Arbeiten erschien.  Den Farblithografien sind zehn Radierungen Chagalls gegenübergestellt. Auch sie zeigen biblische Motive, sind allerdings 20 Jahre früher erschienen.

Ebenfalls in Langenaubach zu sehen sind 12 Skizzen zu den Chagall-Glasfenstern von Jerusalem, die von Chagalls engem Mitarbeiter Charles Sorlier ausgeführt wurden. Eine umfangreiche Sammlung jüdischer Kultgegenstände rundet die Schau ab. Weiterlesen