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Vortrag zum Thema „Frauen in der Mission“

Die Ev. Kirchengemeinde Ewersbach lädt für den kommenden Montag, 8. Oktober um 20.00 Uhr zu einem Vortragsabend zum Thema „Frauen in der Mission“ ein. Referentin Stephanie Franz vom Verband der Evangelischen Frauen in der Propstei Nord-Nassau wird über die Arbeit von Frauen in Krankenhäusern, Ausbildungsstätten und Gemeinden und das gewandelte Bild der klassischen Missionsschwester sprechen. Der Vortragsabend findet im Ev. Gemeindehaus in der Oranienstraße statt.

Weitere Termine

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Religionsfreiheit und Mission

Von den 21 in Afghanistan entführten südkoreanischen Christen sind, nachdem zwei getötet wurden, 19 in ihr Heimatland zurück gekehrt. Doch auch nachdem die Südkoreaner zurück sind, stellt sich die Frage, ob und wie christliche Mission möglich ist oder möglich sein soll. Der Präsident des Kirchenamts der EKD, Hermann Barth, hat sich dazu Gedanken gemacht.

(EKD-Newsletter Nr. 258, 17. September 2007)

Neu gestaltete Webseite der Wycliff-Bibelübersetzer

Die Webseite der Wycliff-Bibelübersetzer ist neu gestaltet worden. So kann man jetzt die neuesten Informationen als RSS-Feeds abonnieren und bleibt so immer auf dem Laufenden über die Wycliff-Arbeit. Bereits Vertrautes ist erhalten geblieben, wenn sich auch die Menüstruktur der Seite geändert hat. Man findet weiterhin Informationen über die Wycliff-Arbeitszweige, Möglichkeiten zur Mitarbeit, Gebetsanliegen, einen Download-Bereich mit Artikeln, Impulsen und Spielen, sowie einen Wycliff-Shop mit Bestellmöglichkeit für Bücher und DVDs.

Ab sofort online ist auch Wyzone, die Jugendwebsite von Wycliff. Dort findet man Blogs von Wycliff-Mitarbeitern, die über ihren Alltag im Ausland berichten.

Allen Völkern die Bibel in ihrer eigenen Sprache

Die BibelDie Wycliff-Bibelübersetzer, ein 1934 in den USA gegründetes Missionswerk, haben sich zur Aufgabe gesetzt, dazu beizutragen, dass Menschen aus allen Völkern die Möglichkeit haben, die Bibel in ihrer eigenen Sprache zu lesen. Auf Bibel TV erzählt Angelika Marsch, die Missionsleiterin der Wycliff-Bibelübersetzer in Deutschland, von ihren Erfahrungen als Missionarin in Peru und ihrem Herzensanliegen, Menschen in ihrer Muttersprache von Gott zu erzählen. Gesendet wird das Interview mit Angelika Marsch am Sonntag, 17.06.2007 21:30 – 22:00 Uhr, Mittwoch, 20.06.2007 19:30 – 20:00 Uhr und Samstag, 23.06.2007 09:30 – 10:00 Uhr.

Weitere Sendungen über Wycliff auf Bibel TV

Mehr zum Thema: ,

VEM-Aktivitäten auf dem Kirchentag

In wenigen Tagen beginnt der Evangelische Kirchentag in Köln. Neben Globalisierung, Klimawandel und G8-Gipfel werden Themen wie die „Zukunft der Kirche und die Ökumene“, „Rückkehr der Religion nach Europa“ und „Religion und Medien“ beim Kirchentag eine wichtige Rolle spielen.

Auch die Vereinte Evangelische Mission (VEM) wird auf dem Kirchentag vielseitig vertreten sein: im Zentrum Mission in der Stephanuskirche, auf der Kölner Messe und im Zentrum Jugend. Dazu gibt es die folgenden Informationen der VEM

„Mission in einer Gemeinschaft von Kirchen – die Vereinte Evangelische Mission als Modell“ lautet der Titel einer besonderen Veranstaltung der VEM auf dem 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln. Der tansanische Generalsekretär der VEM, Dr. Fidon Mwombeki erläutert dabei die Vision und die Arbeitsformen der VEM. Er wird ergänzt durch Beiträge von Pfarrerin Debora Sinaga aus Indonesien, Bischof Dr. Benson Bagonza aus Tansania und Oberkirchenrat Wilfried Neusel von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Veranstaltung in englischer Sprache findet statt am Samstag, 9. Juni, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Zentrum Mission in der Stephanuskirche, Brehmstraße 6, in Köln-Riehl.

Weitere Höhepunkte im Programm dieses Veranstaltungszentrums sind „Aids und Armut in Namibia“ (7. Juni, 15.45 bis 17.45 Uhr) oder in dem Podiumsgespräch zur Situation im Kongo nach den Wahlen (8. Juni, 10.45 bis 12.45 Uhr). Bei „Leben zwischen Welten und Kulturen“ geht es um Erfahrungen eines Deutschen in West Papua und Erfahrungen eines Papuas in Europa (8. Juni, 14.15 bis 15.45 Uhr).

Über Ansätze von Missionsarbeit heute können Sie sich in den Veranstaltungen „Mission and Empire: Prophetische Theologie für das 21. Jahrhundert“ mit der brasilianischen Theologin Dr. Nancy Cardoso Pereira informieren (7. Juni, 10.45 bis 12.45 Uhr) oder im Partnerschaftsforum (in englischer Sprache) am 8. Juni, 15.45 bis 17.45 Uhr). In dem Podiumsgespräch „Wir evangelisieren Deutschland“ berichten Missionare aus Migrationskirchen von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen (7. Juni, 14 bis 15.30 Uhr).

Das Podium Weltmission des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) steht unter dem Thema „In der Regel frei – das Leben in ökumenischen Kommunitäten hier und weltweit“ und findet ebenfalls im Zentrum Mission statt (9. Juni, 10.45 bis 12.45 Uhr).

Weitere VEM-Aktivitäten auf dem Kirchentag sind der große Stand mit Kochinsel (Stand B 02, Halle 10.1), das Zentrum Jugend am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1 in Köln-Deutz, und die breit angelegte Präsentation der VEM, des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene und anderer Eine-Welt-Initiativen auf dem Abend der Begegnung am 6. Juni ab 18.30 Uhr, die unter dem Motto „Weltweite Ökumene“ rund um die St. Andreas-Kirche an der Komödienstraße in der Kölner Innenstadt stattfindet. Eine Veranstaltung besonderer Art erwartet die Besucher des „Afrikanischen Nachtgebets“ in der Trinitatiskirche, Filzengraben 6 in der Kölner Altstadt, das in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfindet (8. Juni, 23 Uhr, bis 9. Juni, 4.30 Uhr).

Das vollständige Programm kann unter www.vemission.org/arbeitsbereiche/vem-auf-dem-kirchentag herunter geladen werden.

Mehr zum Kirchentag in Köln:

Happy birthday, Ulla!

Ursula Wiesemann

(Foto: Wycliff e.V.)

Heute ist der 75. Geburtstag der Sprachwissenschaftlerin, Bibelübersetzerin und ehemaligen Leiterin des Seminars für Sprachmethodik der Wycliff-Bibelübersetzer, Frau Prof. Dr. Ursula Wiesemann. Weil ich sie seit vielen Jahren persönlich kenne, darf ich sie „Ulla“ nennen.

Ursula Wiesemann wurde am 29. Mai 1932 in Berlin geboren. Als eines von sechzehn Kindern eines Pastors wuchs sie in einer Großfamilie auf. Da gab es viel zu tun. Aber sie merkte schon früh, dass Hausarbeit nicht „ihr Ding“ war. Als junges Mädchen ging sie ins Ausland: zunächst als Au Pair nach England, später auf eine Bibelschule in der Nähe von Lausanne, danach auf eine weitere Bibelschule in die USA.

In den USA lernte sie die Wycliff-Bibelübersetzer kennen, ein Missionswerk, das dort in den 30er Jahren gegründet worden war. In den 50er Jahren begann sich die Organisation auch für Mitarbeiter aus anderen Ländern als den USA zu öffnen. Nach dem Besuch von Linguistikkursen und einem Dschungelcamp wurde Ursula Wiesemann eines der ersten deutschen Mitglieder.

1962 wurde in Deutschland der Wycliff e.V. gegründet. In diesem Jahr wurde auch zum ersten Mal das Seminar für Sprachmethodik durchgeführt, ein deutscher Ausbildungskurs für zukünftige Bibelübersetzer.Ursula Wiesemann war Mitbegründerin von beidem und wurde eine der ersten von Deutschland ausgesandten Wycliff-Mitarbeiterinnen.

Von 1958 bis 1978 arbeitete sie unter den Kaingang-Indianern in Brasilien, übersetzte für sie das Neue Testament, entwickelte Lesematerial, bildete einheimische Lehrer aus und studierte nebenher Linguistik, Phonetik und Ethnologie an der Universität Köln, wo sie 1966 ihren Doktortitel erhielt.

Später arbeitete sie als Linguistik-Professorin in Kamerun (1980-1986) und Benin (1988-1994). Sie entwickelte dort das Lehrmaterial für eine ganze Reihe praktisch angelegter Linguistik-Seminare und -Workshops, betreute Sprachprojekte und einheimische Übersetzer.

Von 1994 bis zu ihrem „Ruhestand“ in 2002 leitete sie das Seminar für Sprachmethodik in Burbach-Holzhausen. Doch hat sie sich seither noch lange nicht zur Ruhe gesetzt. Sie reist noch immer regelmäßig nach Brasilien, wo sie an der Revision des Neuen Testaments in der Kaingang-Sprache und an der Entwicklung einer neuen Orthographie für das Hunsrückische beteiligt ist, einem deutschen Dialekt, der in Brasilien von deutschen Auswanderern gesprochen wird.

Ursula Wiesemann ist Autorin von zahlreichen Fachbüchern und -artikeln auf Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch. Die Themen dieser Publikationen umfassen Phonologie, Entwicklung von Orthographien, Morphologie, Textanalyse und Sprachlernmethodik. Daneben hat sie aber auch im christlichen Bereich publiziert, z.B. „Mission und Menschenrechte„, „Die Indios, meine Freunde“ und ein Buch über ihren Kaingang-Sprachassistenten und väterlichen Freund „Pedrinho„.

Ursula Wiesemann hat ganze Generationen von Übersetzern, Linguisten und Lehrern ausgebildet, geprägt und motiviert. Ich selbst habe sie 1980 bei einer Interessentenfreizeit der Wycliff-Bibelübersetzer in Burbach-Holzhausen kennengelernt. Ich war beeindruckt von dieser gebildeten Frau, die dort in einer kleinen Holzhütte wohnte und sich die Zeit nahm, uns zu beraten und unsere Fragen zu beantworten. Sie war es, die mich dazu ermutigte, Afrikanistik zu studieren, was ich dann von 1981 bis 1986 auch getan habe. Wichtige Weichen meines Lebens wurden durch sie gestellt. Ich habe sie seither immer wieder mal in Holzhausen oder in Ewersbach getroffen, wo sie seit vielen Jahren lebt, und dabei immer von unseren Gesprächen profitiert. Ich durfte einige ihrer Bücher Korrektur lesen und sie nahm meine Verbesserungsvorschläge gerne an. Auch das hat mich beeindruckt: Ursula Wiesemann ist trotz ihres Wissens und ihrer ungeheuren Produktivität immer ein sehr bescheidener Mensch geblieben.

Ulla, ich bin froh dich zu kennen und danke dir für alles, was ich von dir empfangen habe. Ich wünsche dir heute einen schönen Geburtstag und noch ein langes, fruchtbares Leben.

Alle, die Ulla kennen und diesen Beitrag in meinem Weblog lesen, bitte ich, einen kurzen Kommentar als Gruß an sie zu schreiben.

Mehr zum Thema:

Geschichte der Wycliff-Bibelübersetzer (PDF, 900 kB)

Vereinte Evangelische Mission hat neue Webpräsenz

Die Vereinte Evangelische Mission hat einen neuen Internetauftritt. Die Internetpräsenz, die unter www.vemission.org abrufbar ist, bietet aktuelle Informationen über die Gemeinschaft von Kirchen in Deutschland, Afrika und Asien, über ihre Arbeitsschwerpunkte, Projekte sowie über Angebote ihrer beiden Bildungszentren, der Ökumenischen Werkstatt Wuppertal und der Ökumenischen Werkstatt Bethel in Bielefeld.

Herzstück der neuen Website ist eine kostenfrei zugängliche Archivdatenbank, in der nach und nach Texte und Materialien zu Ländern, Kirchen, Arbeitsbereichen und entwicklungspolitischen Themen verfügbar gemacht werden – auf deutsch, englisch und französisch.

Die neue Website ist barrierefrei – das heißt, sie ist auch für Menschen mit Sehbehinderungen besser zugänglich als die alte VEM-Website.

(Quelle: VEM, Pressemeldung vom 26.03.2007)

Partnerschaftswochenende der katholischen Kirchengemeinde

Am kommenden Wochenende (2./3.12.) findet in der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu in Dillenburg das Partnerschaftswochenende zugunsten der Arbeit des aus Dillenburg stammenden Pater Peter Kliegel in der Diözese Osorno/Chile statt. Diese Veranstaltung, die vom Arbeitskreis Mission der katholischen Kirchengemeinde organisiert wird, ist seit über 30 Jahren ein Höhepunkt im Gemeindeleben. Sie dauert zwei Tage und umfasst einen Basar, eine Tombola, einen Kuchenverkauf und anderes mehr.

Pater Kliegel hat seit den siebziger Jahren in Osorno mehrere diakonische Projekte für die Ärmsten der Armen initiiert. Dabei galt das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“: Menschen aus den Slums unterstützten sich beim Bau ihrer Häuser, mit Baumaterial, das mit Spenden finanziert wurde. Jugenddörfer wurden gebaut, in denen Jugendliche zu essen bekommen und Freizeitangebote gemacht werden. Die Pfarrei in Osorno rief dafür vor 30 Jahren die Jugendstiftung „Cristo Joven“ (junger Christus) ins Leben, in der Pater Kliegel auch tätig ist.

Auch der faire Handel ist am Partnerschaftswochenende ein wichtiges Thema. So wird während der Veranstaltung Kaffee und chilenischer Wein aus fairem Handel ausgeschenkt und der Eine-Welt-Laden der katholischen Kirchengemeinde bietet Waren aus seinem Sortiment zum Verkauf an.

Beginn des Partnerschaftswochenendes ist am Samstag ab 9.30 Uhr.

Weitere Hinweise zur Arbeit von Pater Kliegel (deutsch)

Jugendstiftung „Cristo Joven“ (spanisch)


Mehr zum Thema Mission und Entwicklung + Partnerschaft

Ludwig Harms: Erweckungsprediger und Missionsgründer

Heute ist der Todestag des Erweckungspredigers und Begründers der Hermannsburger Mission Ludwig Harms, der am 5.5. 1808 als Pfarrerssohn in Walsrode geboren wurde und am 14.11. 1865 in Hermannsburg verstarb. Eine gute Gelegenheit, sich mit dem Leben dieses beeindruckenden Mannes zu beschäftigen.

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“Christsein im globalen Dorf”

Die diesjährige Herbstkonferenz der SMD findet vom 6.10. bis 8.10. in Marburg statt und steht unter dem Thema „Christsein im globalen Dorf“. Hauptreferent ist Femi Adeleye, der Regionalsekretär der IFES (International Fellowship of Evangelical Students) im englisch- und portugiesischsprachigen Afrika.

Neben Vorträgen und Bibelarbeiten werden verschiedene Foren und Seminare zum Thema Weltmission angeboten.

Weitere Informationen zum Programm

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