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Besuch aus Tansania kommt nach Herborn und Dillenburg

Das Evangelische Dekanat Herborn erhält vom 16. bis zum 30. September Besuch aus Tansania. Seit über 25 Jahren besteht eine ökumenische Partnerschaft mit einer Bibelschule in Ruhija, dazu gehören die gegenseitigen Besuche im Zwei-Jahres-Rhythmus. Sechs Studenten und der Leiter der Bibelschule, Leopold Kaimukilwa, haben ihr Kommen angekündigt und werden in Gastfamilien untergebracht.

Auf dem Programm steht neben dem Kennenlernen und dem Austausch christlicher Glaubensinhalte das Thema „Interreligiöser Dialog“. Hierzu findet ein gemeinsamer Seminartag im „Zentrum Ökumene“ der EKHN in Frankfurt statt. Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs ist die gemeinsame Gestaltung eines Partnerschaftsgottesdienstes am 21. September in der Herborner Stadtkirche.

Am Donnerstag, 25.9. ist die Gruppe zu Gast im Dekanat Dillenburg. Im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld in Dillenburg findet abends um 19.30 Uhr ein Ökumenischer Gesprächsabend zum Thema „Kirche und Ökumene in Tansania und Deutschland“ statt. Alle ökumenisch Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

 

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Der neue Bildungsflyer ist erschienen

Oekumenischer GespraechskreisDer neue Bildungsflyer der Dekanate Dillenburg und Herborn ist gedruckt und wird gerade verteilt. Darin findet man auch wieder drei Ökumenische Gesprächsabende der Fachstelle Mission und Ökumene:

  • Am Donnerstag, 27. März um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Oberscheld geht es um das Thema „Partnerschaft mit Tansania“. Pfr. Jörg Stähler, seit 2012 Referent für Mission und Ökumene in den Dekanaten Biedenkopf und Gladenbach und Studienleiter bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), erzählt von den Erfahrungen der beiden Dekanate mit der Partnerschaftsarbeit in Tansania.
  • Am Donnerstag, 22. Mai , um 19.30  im Ev. Gemeindehaus in Sechshelden geht es um „Die Glaubenskraft der Waldenser“. Pfarrerin Birgit Biesenbach, die waldensische Wurzeln hat, wird uns kurz in die Geschichte der ‚Waldenser‘ einführen, dann aber vor allem der Frage nachgehen, was können wir von dieser Kirche, von der waldensischen Theologie und Arbeit lernen? Was macht es aus heute ein ‚Waldenser‘ zu sein?
  • Am Donnerstag, 24. Juli, um 19.30 im Gemeindesaal unter der Kirche, Am Lindenberg in Langenaubach geht es um das Thema „Missionsarbeit in Indonesien“. Elisabeth Steinhard hat als Mitarbeiterin der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) ein Mädcheninternat der Simalungun-Batak-Kirche“ (GKPS) in Nordsumatra aufgebaut und viele Jahre geleitet. Sie berichtet über ihre Erfahrungen in Indonesien.

Hier gibt es den Bildungsflyer zum Download

2000 Jahre Christen am Nil

Kopten_Liturgiebuch

Koptisches Liturgiebuch mit arabischer Kommentierung – Foto: U. Seibert

(via www.ev-dill.de) Über die vielfältigen Erfahrungen und die historische Entwicklung der Christenheit am Nil referiert Pfarrer Michael Kohlbacher aus Sinn auf Einladung des Ökumenischen Gesprächskreises im Dekanat Dillenburg am Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Manderbach, Dillenburger Straße 1. Weiterlesen

Volles Haus beim ökumenischen Gesprächsabend

Volles Haus im Haus Elisabeth

Volles Haus gestern Abend beim ökumenischen Gesprächsabend zum Thema „Leben in einem geistlichen Orden“. Über 40 Leute hatten den Weg in die Cafeteria der Wohnanlage des „Haus Elisabeth“ gefunden . Es war ziemlich eng, dafür aber auch total interessant. Pater Andreas Reichwein, der seit über 20 Jahren zur „Gesellschaft Jesu“, dem Orden der Jesuiten gehört, erklärte die Entstehung und die Grundsätze seines Ordens.  Weiterlesen

Leben in einem geistlichen Orden

Pater Andreas Reichwein gehört zum Orden der Jesuiten (Bild: Uwe Seibert)

Am Donnerstag, dem 25.11., ist das letzte Treffen des Ökumenischen Gesprächskreises in diesem Jahr. Diesmal geht es um das Thema „Leben in einem geistlichen Orden“. Pater Andreas Reichwein (S.J.), der seit ein paar Monaten als Priester im pastoralen Raum Dillenburg tätig ist, gehört zur katholischen Ordensgemeinschaft der Jesuiten. Er wird darüber berichten, was es für ihn bedeutet, als Jesuit zu leben und wohin sein Weg ihn in den vergangenen Jahren geführt hat.

Eingeladen habe ich zu dem Abend außerdem auch die indischen Schwestern, die vor kurzem in Dillenburg ein Schwesternkonvent gegründet haben. Die Schwestern vom Orden des Heiligen Aloysius von Gonzaga aus Pondicherry in Indien arbeiten im Alten- und Pflegeheim „Haus Elisabeth“.

Wir treffen uns um 19:30 Uhr in der Cafeteria der Wohnanlage des Alten- und Pflegeheims „Haus Elisabeth“ in der Rolfesstr. 40 in Dillenburg. Um zur Cafeteria zu gelangen, muss man durch den Neubau (Haus 2). Von dort führt ein Weg zur Wohnanlage. Die Cafeteria liegt im 3. Stock. Parkplätze in ausreichender Zahl gibt es hinter dem Haus 2.

Bei unserem letzten Treffen in diesem Jahr möchte ich auch über die zukünftige Gestaltung des Ökumenischen Gesprächskreises informieren bzw. ein Meinungsbild dazu einholen.

Beim Abendmahl aufeinander Rücksicht nehmen

Nach einer langen Sommerpause fand gestern Abend wieder ein Treffen des Ökumenischen Gesprächskreises statt, diesmal im Gemeindesaal unter der Evangelischen Auferstehungskirche in Langenaubach. Thema war die „Leuenberger Konkordie“ von 1973, ein Dokument mit dem die rund 450-jährige Epoche der Kirchenspaltung zwischen lutherischen und reformierten Kirchen beendet wurde.

Pfr. Martin Bräuer D.D. erklärte in Langenaubach die Entstehungsgeschichte und theologischen Hintergründe der „Leuenberger Konkordie“. (Foto: Konfessionskundliches Institut)

Vor über 30 Zuhörern erklärte der promovierte Theologe Pfr. Martin Bräuer D.D. (Bild) die Entstehungsgeschichte und theologischen Hintergründe der „Leuenberger Konkordie“. Bräuer ist in Dillenburg geboren, in Ewersbach aufgewachsen und war eine zeitlang Pfarrer in Haiger. Heute arbeitet er als Referent am Konfessionskundlichen Institut in Bensheim.

Im Anschluss hatten die anwesenden Protestanten und Katholiken ein sehr offenes und angeregtes Gespräch über unterschiedliche Abendmahlsverständnisse — einer der Punkte, warum Lutheraner und Reformierte bis 1973 offiziell keine Abendmahlsgemeinschaft hatten.

Die Gesprächsteilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen mit der Teilnahme an Abendmahlsfeiern einer anderen Konfession und auch davon, wie unterschiedlich diese Feiern gehandhabt werden. So berichtete eine frühere Missionsschwester, die lange in Indonesien und Papua Neuguinea gelebt hat, dass das Abendmahl dort in Ermangelung von Wein und Brot mit Saft und Süßkartoffeln gefeiert  wurde.

Einig waren sich die Anwesenden, dass das Abendmahl mehrere Bedeutungen hat, die für die Menschen, die daran teilnehmen,  eine mehr oder weniger starke Rolle spielen: Versöhnung, Erinnerung, Gemeinschaft und anderes mehr. Wichtig sei, aufeinander Rücksicht zu nehmen und niemanden zu etwas zu nötigen.

Zum Abschluss des Abends lud Dr. Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Dekanat Dillenburg, zu weiteren Veranstaltungen zum Thema Mission und Ökumene ein, die in nächster Zeit dort stattfinden sollen:

  • ein Podiumsgespräch zum Thema „Mission in einer multireligiösen Gesellschaft“ am 24.10. in Dillenburg
  • eine Ausstellung zum Thema „Mission gestern und heute“, die vom 25.10. bis 6.11. in verschiedenen Kirchengemeinden zu sehen sein wird
  • eine Vortragsreihe in Dillenburg, die sich an drei Abenden im November mit dem Thema „Christliche Verantwortung in einer globalisierten Welt“ beschäftigen wird
  • der nächste Ökumenische Gesprächskreis am 25.11. mit dem seit einiger Zeit im Pastoralen Raum Dillenburg tätigen Jesuitenpater Andreas Reichwein

Ökumenischer Gesprächskreis in Langenaubach: Die Leuenberger Konkordie

Nach einer langen Sommerpause findet am Donnerstag, 23.9., um 19:30 Uhr, das nächste Treffen des Ökumenischen Gesprächskreises statt. Treffpunkt ist diesmal der Gemeindesaal unter der Evangelischen Auferstehungskirche in Langenaubach.

Ökumene – darunter verstehen die meisten Menschen vor allem die Bemühungen um die Einheit zwischen der Evangelischen und der Katholischen Kirche. Doch auch innerhalb der Evangelischen Kirche gibt es seit der Reformation Lehrunterschiede, um die bis in die jüngste Vergangenheit theologische Auseinandersetzungen geführt wurden. Erst durch die „Leuenberger Konkordie“ von 1973 wurde die mehr als 450-jährige Epoche der Kirchenspaltung zwischen lutherischen und reformierten Kirchen beendet. Auf der Grundlage des darin dargelegten gemeinsamen Verständnisses des Evangeliums gewähren die Unterzeichnerkirchen heute einander Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft.

Pfr. Martin Bräuer D.D. wird in Langenaubach die Entstehungsgeschichte und theologischen Hintergründe der „Leuenberger Konkordie“ erklären. (Foto: Konfessionskundliches Institut)

Der promovierte Theologe Pfr. Martin Bräuer D.D. (Bild) wird an diesem Abend die Entstehungsgeschichte und theologischen Hintergründe der „Leuenberger Konkordie“ erklären. Er ist in Dillenburg geboren, in Ewersbach aufgewachsen und war eine zeitlang Pfarrer in Haiger. Heute arbeitet er als Referent am Konfessionskundlichen Institut in Bensheim.

Der ökumenische Gesprächskreis findet alle zwei Monate, Donnerstagabends von 19.30 bis 21.30 Uhr und an wechselnden Orten im Dekanat Dillenburg statt. Die Teilnahme ist unverbindlich und für Christen aller Konfessionen und geistlichen Prägungen offen.

Glaube, Gemeinschaft und Diakonie

Am Mittwoch, 23. September, um 19:30 Uhr ist das nächste Treffen des Ökumenischen Gesprächs­kreises, diesmal im CVJM-Heim in Dillenburg-Eibach. Es liegt an der Bergstraße, Ecke Weihergarten. Zufahrt ist über die Goldbachstraße, in die man mitten im Ort von der Hauptstraße nach links abbiegt. Am Ende der Goldbachstraße links abbiegen in den Holzhäuser Weg. Nach ca. 50 m sieht man das CVJM-Heim auf der linken Seite. Parken kann man im Weihergarten und in der Bergstraße.

Diesmal werden wir uns mit der Entstehung, dem Aufbau und den Arbeitsbereichen des Herborner Gemeinschaftsverbandes beschäftigen. Der „Evangelische Gemeinschafts­verband Herborn e.V.” wurde vor fast 150 Jahren, am 10. Mai 1863, von engagierten Christen gegründet, um das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat umzusetzen. Dies geschieht durch Evangelisation, Gemeinschaftspflege, Bibelstudium und Gebet, sowie durch sozialdiakonische Arbeit. Heute zählt der evangelische Gemeinschaftsverband etwa 850 Mitglieder und ca. 3.500 Freunde und Besucher. Sie werden in „Landeskirchlichen Gemeinschaften“ in ca. 95 Orten, vom hohen Westerwald bis ins Hinterland, von einem Pfarrer, neun Predigern und zahlreichen Ehrenamtlichen seelsorgerisch betreut. Im Rahmen seiner sozialdiakonischen Arbeit ist der Herborner Gemeinschaftsverband in Bischoffen, Herborn und Driedorf unter dem Namen „Haus des Lebens” Träger mehrerer Sozialeinrichtungen. Weitere Details wird an diesem Abend Verbandspfarrer Eberhard Hoppe referieren. Wie immer besteht im Anschluss die Möglichkeit zu Fragen und zum ökumenischen Austausch.

Ökumenischer Gesprächskreis zum Thema „Abendmahl“

Am Mittwoch, 24. September, um 19:30 Uhr, ist das nächste Treffen des Ökumenischen Gesprächskreises, zu dem ich alle ökumenisch Interessierten herzlich einlade.

Wir treffen uns diesmal im „Zinzendorfhaus“ in der Erlenstraße 8 in Frohnhausen. Von Dillenburg kommend biegt man kurz nach dem Ortseingang (vor einer Fussgängerampel) nach links ab und fährt dann noch ca. 300m weiter. Das Zinzendorfhaus liegt auf der rechten Straßenseite, an der Kreuzung Erlenstraße / Buchenweg.

Beschäftigen wird uns diesmal das Thema „Abendmahl/Eucharistie”. Eine ganze Reihe von Fragen verbinden sich mit diesem gottesdienstlichen Geschehen, das von Theologen auch als „Sakrament der Einheit“ bezeichnet wird. Hier nur einige davon:

  • Was heißt: „Christus ist im Abendmahl gegenwärtig?“
  • Wie wird das Abendmahl „würdig“ gefeiert?
  • Wer darf am Abendmahl teilnehmen bzw. nicht teilnehmen?
  • Wer darf das Abendmahl austeilen?
  • Wie oft sollen wir das Abendmahl feiern?

Diese und andere Fragen werden von Christen der verschiedenen Konfessionen -– und auch innerhalb des Protestantismus -– unterschiedlich beantwortet.

Nach einem einleitenden Kurzreferat von Pfarrer Roland Jaeckle, dem Dekan des Evangelischen Dekanats Dillenburg, besteht wie immer die Möglichkeit zum ökumenischen Austausch über dieses Thema. Zur Vorbereitung empfehle ich diesmal vor allem die Lektüre der biblischen Texte zum Abendmahl (in den Evangelien und im 1. Korintherbrief, Kap. 11).

Hier noch ein Hörbeitrag des Evangelischen Magazins „Chrismon“ zum Thema:

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