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Mit Musik, Tanz und Theater gegen Gewalt und Rassismus

team-ithemba2Gastiert vom 13. bis 17. November im Hohen Westerwald: die Musik-, Tanz- und Theatergruppe „Team iThemba“ aus Südafrika. (Foto: Veranstalter)

FUCHSKAUTE/DRIEDORF. Die Musik-, Tanz- und Theatergruppe „Team iThemba“ aus Südafrika ist vom 13. bis 17. November zu Gast im Hohen Westerwald. Die sieben jungen Künstler verschiedener Hautfarbe befinden sich auf Einladung von „Jugend für Christus Deutschland e.V.“ von April bis November auf Deutschland-Tournee, um mit hiesigen Jugendlichen durch Theaterstücke, afrikanische Tänze, Lieder und persönliche Erfahrungsberichte über Themen wie Aids, Rassismus, Gewalt und Versöhnung sowie auch über die Auswirkungen ihres christlichen Glaubens ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt ihres Gastspiels im Hohen Westerwald stehen vom 13. bis 16. November vier Jugendabende, zu denen vier evangelische Kirchengemeinden aus dem Westerwaldkreis (Emmerichenhain, Liebenscheid, Neukirch und Rennerod) und fünf aus dem Lahn-Dill-Kreis (Beilstein-Rodenroth, Breitscheid-Medenbach, Driedorf, Rabenscheid und Schönbach) im Rahmen ihrer gemeinsamen jugendkulturellen Veranstaltungsreihe „Windows to heaven“ dekanats- und länderübergreifend einladen. Die beiden ersten Jugendabende am Dienstag und Mittwoch finden in der Kulturscheune der Fuhrländer AG auf der Fuchskaute bei Willingen statt, die beiden folgenden am Donnerstag und Freitag in der evangelischen Kirche in Driedorf. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Des Weiteren stehen für das „Team iThemba“ an den Vormittagen vier Schuleinsätze auf dem Programm, die sie am 13. und 14. November in die Haupt- und Realschule nach Rennerod führen und am 15. und 16. November in die Westerwaldschule nach Driedorf. Abschließend gestalten die jungen Südafrikaner am 17. November einen gemeinsamen „Konfi-Vormittag“ der neun beteiligten Kirchengemeinden im evangelischen Gemeindezentrum in Driedorf mit.

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen sowie zum „Team iThemba“ gibt es unter Tel. 02779/331 oder 02667/969055 sowie unter www.ithemba.de im Internet.

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“Colour Of Love” feiert Premiere in Dillenburg

Morgen abend wird das Musical „Colour of Love“ in der Nassau-Oranien-Halle Dillenburg uraufgeführt. Im Dillenburger Wochenblatt vom 26.10.2006 steht dazu folgendes:

Der Fußballsommer ist vorüber. Bei allem Nationalgefühl, das uns gemeinsam vor den Bildschirmen zittern ließ, bleibt doch auch ein bitterer Nachgeschmack auf der Zunge. „No-go-Area“ — dieser Begriff schmeckt nicht nur afrikanischen Gästen wie Magenbitter. Zweifellos muss dieses Wort ein Anwärter auf das Unwort des Jahres sein, denn schön war der grundlegende Gastfreundschaftsgedanke ja gewiss– doch offenbar waren nicht alle Gäste überall gleichermaßen willkommen und der Osten unseres Landes hat dabei ein trauriges Bekenntnis abgelegt. Gegenzeichen sind nötig — und ein solches wird jetzt von dem mittelhessischen Städtchen Dillenburg ausgehen.

In Zusammenarbeit mit der Oranienstadt und der südafrikanischen Botschaft Berlin entstand an der Wilhelm-von-Oranien-Schule das Musical „Colour Of Love“, das morgen (Freitag) ab 20 Uhr in der Nassau-Oranien-Halle Premiere feiert.

Das Stück nimmt das Thema „Apartheid“ in den Fokus; in gewaltigen Bildern wird von der Liebe zwischen dem schwarzen Jungen Themba und dem weißen Mädchen Mary erzählt. Seit Wochen laufen die Proben der Schüler und Schülerinnen auf Hochtouren. Auch in der Projektwoche vor den Sommerferien informierten zahlreiche Projekte über kulturelle und politische Aspekte der afrikanischen Staaten. (weiterlesen)

Weitere Vorstellungstermine:

  • Samstag 28. Oktober 2006
  • Sonntag 29. Oktober 2006
  • Dienstag 31. Oktober 2006
  • Mittwoch 01. November 2006
  • Donnerstag 02. November 2006
  • Freitag 03. November 2006
  • Samstag 04. November 2006

Beginn ist jeweils 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Weitere Informationen findet man unter www.colouroflove.de


Mehr zum Thema Südafrika und Interkulturelles auf diesem Weblog

Südafrika im Mittelpunkt der Ökumene-Gebetswoche 2007

Südafrika steht im Mittelpunkt der weltweiten Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar 2007. Nach dem Ende der Apartheid und dem Bemühen um ihre Aufarbeitung lebten die Christen in diesem Land in einer Zeit großer sozialer Gegensätze, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Montag in Frankfurt. Sie seien besonders mit den dramatischen Folgen der HIV/Aids-Pandemie konfrontiert.

Ein häufiges Zitat in Südafrika laute: „Aids braucht eine geeinte, keine gespaltene Kirche!“ Die Gemeinschaft des einen Leibes Christi verpflichte daher zur sichtbaren Solidarität mit den Leidenden, hieß es. In Deutschland findet der zentrale Gottesdienst am 20. Mai 2007 auf der Bundesgartenschau in Gera (Thüringen) statt. Die Gebetswoche wird neben dem Januar-Termin auch zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten (17. Mai bis 28. Juni 2007) oder an einem von den örtlichen Gemeinden selbst gewählten Zeitpunkt begangen.

Seit 1968 werden die jährlichen Themen der Gebetswoche von einer gemeinsamen Kommission des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf erarbeitet. Der ÖRK ist die Dachorganisation von mehr als 340 Kirchen auf allen Kontinenten und aus nahezu allen christlichen Traditionen. Die römisch-katholische Kirche ist nicht ÖRK-Mitglied. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz arbeitet jedoch als Vollmitglied in der ACK mit.

Das Thema für die Gebetswoche 2007 lautet: „Christus macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen“ unter Bezug auf eine Erzählung aus dem Markus-Evangelium (Mk 7,31-37). Eine deutschsprachige Fassung der Gottesdienstordnung wird von der Ökumenischen Centrale in Frankfurt herausgegeben. Die Materialhefte für die Gebetswoche sind den Angaben zufolge ab Anfang September beim Franz Sales Verlag in Eichstätt oder beim Calwer Verlag in Stuttgart zu beziehen.

(epd, Meldung vom 28. August 2006)

Pressemitteilung der ACK

Programm der Gebetswoche in Englisch