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Thementag „Bruder Tod“ auf 3sat

TodIn Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen widmet sich der Fernsehsender 3sat morgen, Sonntag, 20. April 2008, ab 6.00 Uhr, bis Montag, 21. April 2008, um 6.00 Uhr, einen ganzen Tag lang den letzten Dingen des Lebens, erzählt Geschichten vom Leben und vom Sterben und fragt, wie andere Kulturen und Religionen mit dem Lebensende umgehen. Den Zeitplan und weitere Informationen findet man hier.

Weitere TV-Tipps

Foto: A. Meissner / Theolounge

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Pfarrer Koch referierte über „Krankheit und Tod in den Religionen“

Vor zahlreichen Zuhörern hielt der evangelische Pfarrer, Religionswissenschaftler und Erwachsenenbildner Carsten Koch am Montagabend (21.1.) im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg einen Vortrag zum Thema „Krankheit und Tod in den Religionen“. Ursprünglich sollte dieser Vortrag bereits im November letzten Jahres im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe stattfinden, musste wegen Krankheit des Referenten damals aber leider ausfallen. Weiterlesen

Krankheit und Tod in den Religionen


Der für November geplante Vortrag „Krankheit und Tod in den Religionen“ musste wegen Krankheit des Referenten leider ausfallen. Nun holt Pfarrer Carsten Koch das Referat am Montag, 21. Januar, 19.30 Uhr, nach. Sein Vortrag im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg widmet sich Themen, die Menschen aller Altersstufen beschäftigen. Das wurde während der ökumenischen Vorträge im Herbst deutlich. Jeder Mensch wird immer wieder in seinem persönlichen Lebensumfeld und in seiner eigenen Betroffenheit diesbezüglich gefordert. „Warum bin ich krank? Warum muss ich sterben? Was kommt nach meinem Tod?“ Wie beantworten sich Menschen verschiedener Weltanschauungen und Religionen diese Fragen? Eins wird deutlich: Die Religionen geben unterschiedlichste Antworten auf diese Fragen. Der Vortrag führt in die Vorstellungen von Krankheit und Tod im Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus ein. Er möchte Wissen vermitteln und einen Beitrag zur eigenen Meinungsbildung leisten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Nacht ist vorgedrungen — Zum Gedenken an Jochen Klepper

Gedenkstein im Jochen-Klepper-Park in Höhe der Gurlittstraße an der Sembritzkystraße in Berlin-SüdendeHeute, am 11. Dezember, ist der Todestag Jochen Kleppers, eines der bedeutendsten geistlichen Liederdichter des 20. Jahrhunderts. Einige seiner Lieder sind Advent- und Weihnachtslieder, am bekanntesten ist davon das Lied „Die Nacht ist vorgedrungen„. Dieses tiefsinnige Lied ist unter tragischen Umständen entstanden.

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Krankheit und Tod — wenn sie uns betreffen

Unter dem Thema „Krankheit und Tod — wenn sie uns betreffen“ stand der letzte Abend der Ökumenischen Vortragsreihe zum Thema “Krankheit und Tod im Christentum und den Religionen” am vergangenen Montag, 19.11. in Dillenburg. Der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu hatte dazu Herrn Dr. Wilhelm Hirlinger, Chefarzt für Anästhesie an den Dill-Kliniken in Dillenburg, und Herrn Roland Schönfelder, Diplomtheologe und Geschäftsführer der Hospizdienste Lahn-Dill, eingeladen. Beide hielten ein Kurzreferat und standen beim anschließenden Podiumsgespräch für die Fragen der Zuhörer zur Verfügung. Weiterlesen

Krankheit und Tod im Christentum — evangelisch, katholisch, orthodox

Der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg bietet zur Zeit eine Vortragsreihe zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum und den Religionen“ an.

Pfr. BickelhauptGestern Abend hielt Pfarrer Jörg Bickelhaupt, der Beauftragte für Interkonfessionelle Fragen am Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt, vor über 50 Zuhörern einen Vortrag zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum — evangelisch, katholisch, orthodox“.

(Foto: EKHN)

„Das Thema ist unergründlich und ich kann heute abend nur eine schmale Schneise durch einen riesigen Wald schlagen“, so Pfarrer Bickelhaupt zu Beginn seines Referats, in dem er detailliert und kenntnisreich biblische Aussagen und unterschiedliche Sichtweisen zu Krankheit und Tod vorstellte, damit verbundene kirchliche Rituale der christlichen Konfessionen in ihrer geschichtlichen Entwicklung erklärte und zum Schluss auf gegenwärtige Fragen und Herausforderungen einging.

Heute werde das Thema Krankheit und Tod in der westlichen Welt verdrängt, zugleich sei die Medizin für viele zu einer Ersatzreligion geworden. Auch die Auffassungen vom Jenseits wandelten sich: so sei die aus dem Hinduismus übernommene Vorstellung von der Reinkarnation weit verbreitet, dabei aber ihrer eigentlich negativen Bedeutung entledigt.

In der modernen Gesellschaft wandle sich auch die Trauer- und Friedhofskultur. So habe die traditionelle Erdbestattung prozentual stark abgenommen, andere Bestattungsformen seien hingegen auf dem Vormarsch. Die christlichen Kirchen seien aufgerufen, hier seelsorgerlich zu handeln und konstruktiv mitzugestalten.

Am Ende teilte der Redner ein Thesenpapier aus und lud die Zuhörer zu einer Diskussion über die in seinem Vortrag angesprochenen Themen und dadurch entstandene Fragen ein.

Am kommenden Montag, 19. November, endet die Vortragsreihe mit drei Kurzreferaten und einem anschließenden Podiumsgespräch. Die Trauerbegleiterin Cordula Weyand aus Rothenbach hält dann einen Kurzvortrag zum Thema „Wie Kinder mit Trauer und Tod umgehen“, Dr. Wilhelm Hirlinger, Chefarzt für Anästhesie an den Dill-Kliniken in Dillenburg, referiert zum Thema „Umgang mit Schwerstkranken und deren Angehörigen“. Und schließlich wird als weiterer Redner Roland Schönfelder, der Geschäftsführer des Hospizvereins Herborn, zum Thema „Begleitung von Sterbenden“ referieren.

Diese Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg statt.

Ökumenischer Arbeitskreis widmet sich „Krankheit und Tod“

Der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg bietet im November eine Vortragsreihe zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum und den Religionen“ an.

Gestern abend war der erste Vortrag dieser Reihe, der unter dem Thema „Krankheit und Tod in den Weltreligionen“ stand. Leider war der angekündigte Referent, der Religionswissenschaftler und evangelische Pfarrer Carsten Koch aus Dillenburg, erkrankt. Stattdessen hielt der systematische Theologe und katholische Bezirksreferent des Bezirks Limburg, Dr. Georg Poell, den Vortrag, setzte dabei aber etwas andere Schwerpunkte. Weiterlesen

Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

Übermorgen ist der Ewigkeitssonntag — auch als „Totensonntag“ bezeichnet –, der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Eine Erklärung zum Ursprung und Sinn des Ewigkeitssonntags findet man auf der Webseite der EKHN:

Zum Ende des Kirchenjahrs rückt in der Kirche die Frage nach den letzten Dingen in den Mittelpunkt: der Tod und das ewige Leben. Dadurch wird vor Augen geführt, dass menschliches Leben zwar endlich ist, aber bei Gott ewig aufgehoben bleibt. Der feste Termin für den Toten- oder Ewigkeitssonntag ist aber eine überraschend neue Erfindung.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Totensonntag in der so genannten »Altpreussischen Union« der protestantischen Kirchen in Deutschland von der Obrigkeit angeordnet. Hintergrund waren damals vor allem seelsorgerliche und politische Gründe: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.

Der Totensonntag wird seitdem — in den deutschen Kirchen — am letzten Sonntag im Kirchenjahr gefeiert, bevor es mit dem ersten Advent neu beginnt. Die verschiedenen Benennungen dieses Sonntags — »Totensonntag«, »Ewigkeitssonntag«, »Sonntag vom Jüngsten Gericht« oder sogar »Vom Jüngsten- Gericht-Tag« — zeigen, wie schwer sich die evangelische Christenheit sich bis heute mit diesem Tag tut.

Wikipedia gibt weitere Informationen zum Gottesdienst am Ewigkeitssonntag:

Obwohl das Totengedenken fakultativ ist, wird in den meisten evangelischen Gemeinden an diesem Tag der Verstorbenen der Gemeinde des vergangenen Kirchenjahres (das mit dem ersten Advent beginnt) in den Gottesdiensten gedacht indem ihre Namen verlesen werden.

Der Ewigkeitssonntag ist ein Feiertag der Protestanten, in der katholischen Kirche gedenkt man der Toten am Fest Allerseelen:

In der katholischen Kirche wird am letzten Sonntag des kirchlichen Festjahres das Christkönigsfest gefeiert. Das Gedächtnis der Verstorbenen Allerseelen ist am 2. November. (Wikipedia)


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