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„Talk am Kirchturm“: Früchte des 2. Vatikanums

Gestern war der zweite Abend in der Reihe „Talk am Kirchturm“, diesmal mit Winfried Montz (Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg) und Friedhelm Pieper, Beauftragter für Entwicklung und Partnerschaft Europa am Zentrum Ökumene der EKHN. Unter anderem haben wir über den Aufruf „Für eine prophetische Kirche“ gesprochen. Die Unterzeichner setzen sich für persönliche Glaubwürdigkeit im Handeln und für eine Umkehr zu mehr globaler Gerechtigkeit ein. Unter Leben-in-Fuelle-fuer-alle.de ist der Aufruf zu finden und steht in verschiedenen Sprachen als Download bereit.

Beim nächsten Themenabend (am Montag, 15.10, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der Kath. Kirche in Dillenburg ) soll es um das neue Kirchenbild des 2. Vatikanums (Kirche als „wanderndes Gottesvolk“ bzw. als „Volk Gottes unterwegs“) gehen. Die Referenten sind dann Pfr. Stefan Peter,Leiter des Pastoralen Raumes Dillenburg und Pfr. i.R. Gerhard Zerfas (Zeitzeuge).

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„Talk am Kirchturm“: Zweites Vatikanisches Konzil – 50 Jahre danach

Konzilsväter (Bild: Public Domain/Wikimedia Commons)

Anlässlich des 50. Jahrestags der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (am 11. Oktober 1962) finden im Pfarrsaal der Katholischen Kirche in Dillenburg in der Reihe „Talk am Kirchturm“ (TAKT) vier Themenabende statt, jeweils mit einem anderen Schwerpunkt und mit Bezug zu aktuellen Fragestellungen. Die vier Termine sind: 17.9., 01.10., 15.10. und 29.10. Weiterlesen

Buon compleanno, papa

roncalli.jpgGestern war der Geburtstag von Angelo Giuseppe Roncalli (* 25. November 1881 in Sotto il Monte; † 3. Juni 1963 im Vatikan), besser bekannt als Papst Johannes XXIII. Er stammte aus einfachen Verhältnissen und trat sehr bescheiden auf, wurde aber doch eine der wichtigsten Personen der katholischen Kirche im 20 Jahrhundert. Am 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt. Wegen seines hohen Alters — er war damals schon fast 77 — galt er eigentlich nur als „Übergangspapst“, und doch er hat sehr viel bewegt. Unter seiner Führung öffnete sich die katholische Kirche im zweiten vatikanischen Konzil für die Ökumene. Leider konnte er das Ende des Vatikanum II nicht mehr miterleben, im Juni 1963 erlag er einem Krebsleiden.

Johannes XXIII. steht auch für den Frieden: während der Kubakrise 1962 vermittelte er zwischen den USA und der Sowjetunion und 1963 schrieb er die wichtige Enzyklika „Pacem in terris„.

Im Volksmund wurde Papst Johannes XXIII „il Papa buono“ („der gute Papst“) genannt. Er war ein echter Volkspapst, über den manche Anekdoten existieren:

So soll er unter anderem einmal auf die Frage, wie viele Menschen im Vatikan arbeiten, geantwortet haben: „Ungefähr die Hälfte.“ Er ging oft in den vatikanischen Gärten spazieren, was ihm den Spitznamen „Johnny Walker“ einbrachte. Als er einmal einen Gärtner sah, sagte er zu seinem Sekretär: „Geben Sie ihm ein Andachtsbildchen, mit dem er seiner Frau einen Blumenstrauß kaufen kann.“ Auch berühmt ist sein Ausspruch: „Jeder kann Papst werden – das beste Beispiel bin ich.“ Zu Lehrdefinitionen hatte er eine eher distanzierte Einstellung. Kurz nach seiner Wahl antwortete er auf eine diesbezügliche Frage: „Ich bin zwar jetzt unfehlbar, gedenke aber nicht, davon Gebrauch zu machen.“ (Wikipedia)

Hier noch ein paar interessante Internetseiten über Johannes XXIII.:

(Foto: Mosaik Johannes XXIII. Sankt Paul vor den Mauern, wikimedia commons)