Studientag: „Ökumenische Partnerschaft A-Z“

Sudientag partnerschaft

Das gemeinsame Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) lädt ein zu einem Studientag zum Thema „Ökumenische Partnerschaft A-Z“. Dieser findet am Samstag, 27.01.2018, 10:00 bis 16:00 Uhr im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW in der Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt statt. Zielgruppe dieses Studientages sind alle am Thema Interessierten, Neue Mitglieder der Partnerschaftsausschüsse, Kirchenvorstände, DSV usw. Weiterlesen

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Besuch aus Tansania kommt nach Herborn und Dillenburg

Das Evangelische Dekanat Herborn erhält vom 16. bis zum 30. September Besuch aus Tansania. Seit über 25 Jahren besteht eine ökumenische Partnerschaft mit einer Bibelschule in Ruhija, dazu gehören die gegenseitigen Besuche im Zwei-Jahres-Rhythmus. Sechs Studenten und der Leiter der Bibelschule, Leopold Kaimukilwa, haben ihr Kommen angekündigt und werden in Gastfamilien untergebracht.

Auf dem Programm steht neben dem Kennenlernen und dem Austausch christlicher Glaubensinhalte das Thema „Interreligiöser Dialog“. Hierzu findet ein gemeinsamer Seminartag im „Zentrum Ökumene“ der EKHN in Frankfurt statt. Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs ist die gemeinsame Gestaltung eines Partnerschaftsgottesdienstes am 21. September in der Herborner Stadtkirche.

Am Donnerstag, 25.9. ist die Gruppe zu Gast im Dekanat Dillenburg. Im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld in Dillenburg findet abends um 19.30 Uhr ein Ökumenischer Gesprächsabend zum Thema „Kirche und Ökumene in Tansania und Deutschland“ statt. Alle ökumenisch Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

 

Studientag: Syrien und der Mittlere Osten – ein religiöser Konflikt?

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Der aktuelle Konflikt in Syrien, einst Teil eines demokratischen Aufbruchs im Mittleren Osten, scheint sich mehr und mehr zu einem religiös motivierten Konflikt zu entwickeln, dabei hoffen die religiösen Minderheiten auf das bestehende Regime, während die Sunniten für eine Befreiung von der alawitischen Diktatur kämpfen. Aus der Perspektive der westlichen Medien geht es um einen politisch motivierten Befreiungskrieg von einer menschenverachtenden und unterdrückenden Diktatur. Die Christen vor Ort fürchten jedoch die sunnitischen Befreier. Mit Angst blicken sie auf das von Muslimbrüdern beherrschte Ägypten und das Schicksal der zwischen die Fronten geratenen irakischen Christen. Sind die Ängste der syrischen Christen berechtigt? Verlaufen die Fronten tatsächlich zwischen den Religionsgemeinschaften oder gibt es auch Christen im Widerstand?

Ein Studientag soll Mitgliedern der EKHN, die sich im Dialog mit Christen im Nahen und Mittleren Osten beschäftigen oder im islamisch-christlichen Dialog engagiert sind, eine Möglichkeit zur Orientierung bieten. Der Studientag findet am Freitag, 30. November 2012 in den Räumen der Kirchenverwaltung der EKHN in Darmstadt statt.

Weitere Informationen zum Studientag bietet ein Flyer

Themenabend zu „Messianischen Juden“

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Dillenburg lädt ein zu einem Vortrag zum Thema „Messianische Juden — Brücke oder Hindernis im Dialog zwischen Juden und Christen?“ Dazu referiert Pfr. Friedhelm Pieper (Frankfurt).

Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. Mai 2012 um 20:00 Uhr im Charlotte-Petersen-Saal der Stadthalle Dillenburg statt. Weiterlesen

Seminar: Selbstbewusst zu den Partnern!

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Am Samstag, 13. August findet von 9 bis 17 Uhr im Zentrum Ökumene der EKHN ein interessanter Workshop zu interkulturellen Aspekten von Partnerschaftsbesuchen statt.

Partnerschaften sind schon lange nicht mehr auf die Grundlage von Gebern auf der einen Seite und Nehmern auf der anderen Seite gestellt. Im heutigen Verständnis sind Partner eher bestrebt, einen verantwortungsvollen Umgang miteinander zu pflegen, in dem respektvolle Begegnungen selbstverständlich sind. Man lernt voneinander, nimmt sich als gleichberechtigte Partner wahr und begegnet sich auf gleicher Augenhöhe.

Zielgruppe: Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, Pfarrer/innen, Inhaber/innen von Fach- und Profilstellen, Tätige in Partnerschaften

Kosten: 25,00 €

Anmeldeschluss: 05.08.11

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer (Download)

Kontakt: Jean-Félix Belinga Belinga

Grenzgänge 23: Hilft Kirche anders?

Grenzgänge Nr. 23

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Welchen Auftrag, welche Verpflichtung haben Glaubensgemeinschaften bei Katastrophen? Sollen sie, wie Hilfsorganisationen, materielle Hilfe für Notunterkünfte und den Wiederaufbau leisten oder ist ihre Aufgabe, möglichst schnell wieder Kirchen und Tempel zu sanieren, damit die Menschen einen Ort des Trostes haben, an dem sie wieder Mut finden und Kraft schöpfen können? Dieser Frage geht die aktuelle Ausgabe der Grenzgänge nach und stellt Pro und Contra-Positionen zur Fragestellung vor.

Zu den Grenzgängen Nr. 23 (Pdf 540 kb)

Kirchenpräsident Jung antwortet auf „Kairos-Palästina-Dokument“

(via Zentrum Ökumene der EKHN) Eine Gruppe palästinensischer Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen und kirchlichen Organisationen hat sich im Dezember 2009 mit einem leidenschaftlichen Aufruf „Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen“ an die Öffentlichkeit gewandt. Dieses Dokument wurde im vergangenen Jahr in verschiedenen Veranstaltungen und Gesprächen innerhalb der EKHN diskutiert und kritisch gewürdigt. Nun wendet sich EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung in einem Schreiben an die Verfasserinnen und Verfasser.  (weiterlesen auf der Webseite des Zentrum Ökumene)

Ethik der Religionen — aus dialogischer Perspektive

Gibt es die Nächstenliebe nur im Christentum oder findet sich Vergleichbares auch in Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus? Haben sich die Religionsgemeinschaften bei der Entwicklung sozialethischer Normen gegenseitig beeinflusst? Wie kann das Friedenspotential in den ethischen Grundlagen der Religionsgemeinschaft nutzbar gemacht werden? Wie kann ein interreligiöser Dialog der Ethik aussehen? Zu diesen und ähnlichen Fragen bietet das Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt eine Veranstaltungsreihe an, die am Montag, 10. März 2011 beginnt. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 20. Februar 2011.

Weitere Informationen  finden Sie im Veranstaltungsflyer und auf der neuen Internetseite des Zentrum Ökumene.

Großer Vordenker der Ökumene verstorben

(via EKHN) Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau trauert um Pfarrer Dr. Paul Löffler. Er war viele Jahre in der internationalen Ökumene tätig und hat das ökumenische Profil der EKHN maßgeblich geprägt. Von 1985 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Februar 1995 leitete er das Amt für Mission und Ökumene der EKHN, aus dem das Zentrum Ökumene hervorging. Löffler war am 26. September kurz vor Vollendung seines 79. Lebensjahres in Lauenburg/Elbe gestorben. (Lesen Sie hier weiter)

Mehr zu Paul Löffler

Krankheit und Tod im Christentum — evangelisch, katholisch, orthodox

Der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg bietet zur Zeit eine Vortragsreihe zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum und den Religionen“ an.

Pfr. BickelhauptGestern Abend hielt Pfarrer Jörg Bickelhaupt, der Beauftragte für Interkonfessionelle Fragen am Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt, vor über 50 Zuhörern einen Vortrag zum Thema „Krankheit und Tod im Christentum — evangelisch, katholisch, orthodox“.

(Foto: EKHN)

„Das Thema ist unergründlich und ich kann heute abend nur eine schmale Schneise durch einen riesigen Wald schlagen“, so Pfarrer Bickelhaupt zu Beginn seines Referats, in dem er detailliert und kenntnisreich biblische Aussagen und unterschiedliche Sichtweisen zu Krankheit und Tod vorstellte, damit verbundene kirchliche Rituale der christlichen Konfessionen in ihrer geschichtlichen Entwicklung erklärte und zum Schluss auf gegenwärtige Fragen und Herausforderungen einging.

Heute werde das Thema Krankheit und Tod in der westlichen Welt verdrängt, zugleich sei die Medizin für viele zu einer Ersatzreligion geworden. Auch die Auffassungen vom Jenseits wandelten sich: so sei die aus dem Hinduismus übernommene Vorstellung von der Reinkarnation weit verbreitet, dabei aber ihrer eigentlich negativen Bedeutung entledigt.

In der modernen Gesellschaft wandle sich auch die Trauer- und Friedhofskultur. So habe die traditionelle Erdbestattung prozentual stark abgenommen, andere Bestattungsformen seien hingegen auf dem Vormarsch. Die christlichen Kirchen seien aufgerufen, hier seelsorgerlich zu handeln und konstruktiv mitzugestalten.

Am Ende teilte der Redner ein Thesenpapier aus und lud die Zuhörer zu einer Diskussion über die in seinem Vortrag angesprochenen Themen und dadurch entstandene Fragen ein.

Am kommenden Montag, 19. November, endet die Vortragsreihe mit drei Kurzreferaten und einem anschließenden Podiumsgespräch. Die Trauerbegleiterin Cordula Weyand aus Rothenbach hält dann einen Kurzvortrag zum Thema „Wie Kinder mit Trauer und Tod umgehen“, Dr. Wilhelm Hirlinger, Chefarzt für Anästhesie an den Dill-Kliniken in Dillenburg, referiert zum Thema „Umgang mit Schwerstkranken und deren Angehörigen“. Und schließlich wird als weiterer Redner Roland Schönfelder, der Geschäftsführer des Hospizvereins Herborn, zum Thema „Begleitung von Sterbenden“ referieren.

Diese Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg statt.

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