Begegnungen im Interreligiösen Dialog

Die beiden folgenden Veranstaltungshinweise stammen vom Zentrum Ökumene der EKHN. Beide Veranstaltungen finden in Frankfurt statt, sind aber so interessant, dass es sich auch für uns Bewohner des Lahn-Dill-Kreises lohnen dürfte, daran teilzunehmen:

Vortrag zum Thema "Wenn Christen mit Muslimen leben – Der Islam als Herausforderung für den christlichen Glauben im Nahen Osten"

Am kommenden Freitag, 24. April wird um 19.30 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie Römer 9, in Frankfurt eine Veranstaltung mit Dr. George Sabra unter dem Titel "Wenn Christen mit Muslimen leben – Der Islam als Herausforderung für den christlichen Glauben im Nahen Osten" stattfinden.

Prof. Dr. George Sabra ist der Dekan der Near East School of Theology in Beirut, der Theologischen Hochschule zur Ausbildung von evangelischen Pfarrern und Religionspädagogen im Nahen Osten. In der kommenden Woche wird er als Gast des Kirchenpräsidenten in Frankfurt sein und vor der Synode einen Vortrag zur Situation der Kirchen im Nahen Osten halten.
Über sein Spezialgebiet "Christliche theologische Antworten auf den Islam im Nahen Osten" wird er in dem Vortrag am 24.4. in der Stadtakademie sprechen. Ilona Klemens, Pfarrerin für interreligiösen Dialog in Frankfurt, und Dietmar Burkhardt, Referent für interne Kommunikation aus dem Stabsbereich Öffentlichkeitsarbeit, werden im Gespräch mit ihm seinen Vortrag kommentieren und ihn mit der deutschen Perspektive vergleichen. Beide gehören zu den Teilnehmern des Libanonprojektes zur Qualifizierung im christlich-islamischen Dialog, das bisher zweimal an der NEST stattgefunden hat und sind innerhalb der EKHN in verschiedenen interreligiösen Dialogprojekten engagiert. Im Anschluss soll eine Podiumsdiskussion erfolgen, an der alle Besucher teilnehmen können.

Debatte zum Thema „Mission und Interreligiöser Dialog“

Am Mittwoch, 12. Mai 2009, von 14 bis 18 Uhr, findet im Zentrum Ökumene der EKHN eine Debatte zwischen dem indischen Christen Andreas D’Souza und dem deutsch-türkischen Muslim Bekir Alboga zum Thema „Mission und Interreligiöser Dialog“ statt. Die Veranstalter schreiben dazu:

Ist christliche Mission die Kehrseite des interreligiösen Dialogs? Gehört interreligiöser Dialog zu den Aufgaben christlicher Mission? Hat der Dialog mit Menschen anderen Glaubens das christliche Verständnis von Mission verändert? Andreas D’Souza, ehemaliger Leiter des Henry-Martin-Institute in Hyderabad, hat im Kontext der multireligiösen Situation Indiens ein christliches Missionsverständnis entwickelt, das auf eineVersöhnung der unterschiedlichen Religionen zielt. In dem muslimischen Beitrag des Kommuniqués der beiden Evangelischen Kirchen und der beiden größten muslimischen Verbände in Hessen beschreibt der muslimische Theologe Bekir Alboga, Referatsleiter für interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit der DITIB, das muslimischen Prinzip der Einladung zum Glauben als eine wichtige Grundlage für ein friedliches Zusammenleben der Religionen.

Weitere Informationen gibt es bei:

Pfarrerin Susanna Faust
Zentrum Ökumene der EKHN
Praunheimer Landstraße 206
60488 Frankfurt am Main

Tel: 069 – 97 65 18 – 22
susanna.faust@zoe-ekhn.de

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