„So viel du brauchst …“ – Sieben Wochen „Klimafasten“ in der Passionszeit

Unter dem Motto „So viel du brauchst …“ lädt die ökumenische Aktion „Klimafasten“ in der Zeit vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 bundesweit dazu ein, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenzeit zu stellen.

Anregungen dazu gibt die Broschüre „So viel du brauchst… Schöpfung bewahren, Neues ausprobieren, gemeinsam etwas verändern“, die unter www.klimafasten.de/material‐2021/download heruntergeladen werden kann.

Jede Woche in der Fastenzeit steht unter einem anderen Thema. In der ersten Woche geht es beispielsweise um den eigenen Wasserfußabdruck. Die Adresse eines „Fußabdruckrechners“ hilft bei der Ermittlung des eigenen Wasserverbrauchs. Aus den zusammengestellten Tipps für den Alltag kann man einige auswählen und ausprobieren, wie sich Wasser sparen lässt.

„Klimafasten bietet einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten, sich als einzelne Person oder in einer Gemeinde klimabewusster zu verhalten“, sagt Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger. „Das Stöbern auf der Homepage von Klimafasten kann ich nur empfehlen, selbst Schulen und Kitas finden Anregungen.“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) der EKHN begleitet die Aktion mit digitalen Veranstaltungen. So informiert ein Gespräch am 9. Februar 2021 mit Hans‐Jürgen Hörner von der Ev. Kirche von Westfalen über „Klimafasten“ und die Möglichkeiten für Kirchengemeinden und Einzelpersonen. Am 17. Februar, zum Start der Fastenzeit, steht der virtuelle Wasserverbrauch im Mittelpunkt des Gesprächs mit Prof. Dr. Sven Linow von der Hochschule Darmstadt und am 17. März geht es um Artenvielfalt und was wir in Stadt und Land dafür tun können.

Alle Veranstaltungen werden im Veranstaltungskalender des ZGV angekündigt. Eine Anmeldung ist bis jeweils zwei Tage vor den einzelnen Veranstaltungen erforderlich.

Hintergrund
Zum fünften Mal laden sechzehn Bistümer und Landeskirchen zum „Klimafasten“ ein. Klimafasten ist neben http://www.klimafasten.de auch auf Instagram, Facebook und Youtube zu finden. Koordiniert wird die Aktion vom Institut für Kirche und Gesellschaft und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen. Ansprechpartner in der EKHN ist Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, klimafasten@zgv.info.

Jahresrückblick 2020

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Um diese Zeit habe ich in den letzten Jahren immer einen Blogpost geschrieben, in dem ich – chronologisch geordnet – noch einmal an einige Themen und Ereignisse aus meinen Arbeitsbereichen (Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) erinnert habe.

Wenn ich jetzt über das Jahr 2020 nachdenke, fallen mir vor allem Veranstaltungen ein, die wegen der Corona-Pandemie ausgefallen sind oder anders als geplant verlaufen sind. Zum Glück nicht alle.

Im Januar gab es wie jedes Jahr in Herborn zwei ökumenische Gesprächsabende, diesmal zum Thema „Mut zum Neuanfang“. Am ersten Abend haben Pfarrerin Claudia Sattler und Pfarrer Simon Schade Menschen aus der Bibel vorgestellt, die in verschiedenen Situationen „Mut zum Neuanfang“ gefasst haben und deren Glaube gestärkt aus der Krise hervorgegangen ist. Am zweiten Abend haben drei Menschen aus Herborn von ihren Erfahrungen mit Schicksalsschlägen, Vertreibung und Flucht erzählt.

Im Februar haben wir in Herborn einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „3. Ökumenischer Kirchentag (ÖKT 3) in Frankfurt 2021“ gefeiert. Evangelische und katholische Christen aus unserer Region wollten sich gemeinsam beim „Abend der Begegnung“ einbringen, dazu hatten wir im Lauf des Jahres einige Treffen und Videokonferenzen. Doch Stand sieht jetzt so aus, dass der ÖKT 3 diesmal völlig anders stattfinden wird: Konzentriert, dezentral und digital. Wir müssen nun überlegen, wie wir uns als Region daran beteiligen können.

Im März kam der Corona-bedingte Lockdown, ab da ging alles nur noch „auf Abstand“. Präsenz-Gottesdienste fielen aus, stattdessen gab es viele Online-Angebote, „Gottesdienste zum Mitnehmen“, Auto-Gottesdienste und anderes mehr und abends wurden die Glocken geläutet.

In Haiger gab es eine Diskussion, ob während der Corona-Beschränkungen auch der Muezzin-Ruf der Muslime per Lautsprecher übertragen werden sollte. Mitte Mai hat dann in Haiger die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ dagegen demonstriert. Es gab auch eine Gegendemonstration, organisiert vom Verein „Haiger gegen Rechts“ und mitgetragen von Vertretern vieler Organisationen und der Kirchen. In unserer Lokalpresse gab es einen Bericht darüber.

Völlig ausgefallen ist in diesem Jahr die traditionelle „Woche der Arbeit„, die normalerweise ab Ende April stattgefunden hätte. Im kommenden Jahr wird dies voraussichtlich auch nicht möglich sein.

Die Pandemie hat natürlich auch unsere Partnerkirchen in Indonesien und Tansania hart getroffen. Während des Lockdowns gab es einige Videokonferenzen und Online-Gebetstreffen mit ihnen und anderen Partnerkirchen der EKHN, zu denen unser Kirchenpräsident Dr. Volker Jung einlud.

Anfang Mai hat unsere indonesische Partnerkirche GKPS einen Partnerschaftsgottesdienst aufgezeichnet und ins Internet gestellt. Teil dieses Videos waren auch Grußbotschaften aus Haiger, Solingen und Hagen. Man findet das noch auf YouTube, ab Minute 20 sieht man unseren Gruß aus Haiger.

Unser Tansania-Partnerschaftsgottesdienst am dritten Sonntag im September fand diesmal ebenfalls nicht live in einer Kirche statt. Stattdessen wurden die einzelnen Teile des Partnerschaftsgottesdienstes im Vorfeld aufgezeichnet und als Videobeitrag zusammengefügt. Auch das findet man noch auf YouTube.

Anfang September fand der 11. Ökumenische Pilgerweg statt, unter strengen Hygiene-Auflagen und mit begrenzter Teilnehmerzahl. Diesmal ging es von Driedorf nach Beilstein und von dort wieder zurück. Alles fand im Freien statt.

Im September sollte es eigentlich auch eine Betriebsbesichtigung geben, diesmal zum Thema „Ernährung“. Leider musste sie bedingt durch Corona ausfallen. Im kommenden Jahr wird es hoffentlich möglich sein, wieder einen Betrieb zu besichtigen, dann zu Thema „Wasser-und Forstwirtschaft“.

Im November sollte eigentlich die 11. „Globale Mittelhessen“ stattfinden. Auch in Dillenburg wollten wir dann wieder einen Film zeigen. Das wurde nun erst mal auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Momentan sind die Zahlen der Neuinfektionen und der Menschen, die bedingt durch Corona sterben, leider drastisch gestiegen. Viele Gemeinden haben schon jetzt schweren Herzens beschlossen, an Weihnachten keine Präsenz-Gottesdienste durchzuführen. Es gibt zum Glück viele gute Alternativen. Weitere Informationen dazu finden sie auf der Internetseite des Dekanats an der Dill.

Wir alle wissen noch nicht, was das kommende Jahr bringt. Corona wird uns sicher noch eine ganze Weile beschäftigen und unsere Möglichkeiten einschränken. Irgendwann wird es wieder bessere Zeiten geben und bis dahin gilt es, als Gesellschaft zusammen zu halten und aufeinander acht zu haben. Bleiben Sie gesund und getrost!

Ihnen und mir wünsche ich eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel!

Indonesische Partnerkirche wählt neuen Ephorus

Die indonesische Partnerkirche unseres Dekanats, die Simalungun-Kirche (GKPS) in Nordsumatra, hat am Samstag in ihrer 44. Synode Pfarrer Dr. Deddy Fajar Purba zu ihrem neuen Ephorus (Bischof) gewählt. Der bisherige Ephorus, Pfarrer Rumanja M. Purba geht in den Ruhestand.

Pfarrer Dr. Paul Ulrich Munthe wurde als Generalsekretär wiedergewählt. Er ist dem Dekanat durch die Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren gut bekannt und hat unser Dekanat schon mehrmals besucht.

Wegen der Coronakrise wurde die Synode der GKPS digital durchgeführt. Neben den Wahlen des Ephorus und des Generalsekretärs fanden auch die Wahlen regionaler kirchlicher Leitungsgremien statt. Außerdem hat die Synode inhaltliche Programme für die nächsten fünf Jahre beschlossen.

Die GKPS ist wie die EKHN Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), einer internationalen Missionsgemeinschaft, der 39 Mitglieder angehören (38 Landeskirchen in Deutschland, Afrika und Asien und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bei Bielefeld).

Tansania-Partnerschaftsgottesdienst diesmal online

Das Evangelische Dekanat an der Dill unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit einer Bibelschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord-West-Tansania.

Wie jedes Jahr am dritten Sonntag im September, lädt der Tansania-Arbeitskreis des Evangelischen Dekanats an der Dill zu einem Tansania-Partnerschaftsgottesdienst ein. In diesem Jahr wäre das am 20.9.2020.

Wegen der Corona-Situation findet er diesmal jedoch nicht live in einer Kirche statt. Stattdessen wurden die einzelnen Teile des Partnerschaftsgottesdienstes im Vorfeld aufgezeichnet und als Videobeitrag zusammengefügt:

Bei dem Gottesdienst wirken neben den Mitgliedern des Tansania-Arbeitskreises auch Dekan Roland Jaeckle (Predigt) und Propsteikantorin Petra Denker (Musik) mit. Außerdem sind Fotos, Liedbeiträge und eine Predigt aus Tansania – gehalten von Pfr. Charles Bejumula – zu sehen.

Falls Sie die Tansania-Partnerschaft des Dekanats finanziell unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Kontoverbindung:

Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord
Evangelische Bank
IBAN DE86 5206 0410 0404 1002 63
Verwendungszweck: Tansania-Ruhija, Ev. Dekanat an der Dill

Weitere Informationen: https://ev-dill.de/dekanat/ruhija-herborn.html

Ökumenisch unterwegs „Zurück in die Zukunft“

Inzwischen kann man von einer lieb gewonnenen Tradition sprechen und so fand am Samstag, 5. September zum elften Mal der Ökumenische Pilgerweg statt.

Das neu zusammengesetzte Vorbereitungsteam (Ursula Müller, Andrea Satzke, Uwe Seibert und die beiden Neuen: Pater Paulose Chatheli und Regina Koob) hatte entschieden, die lieb gewonnene Tradition trotz Corona fortzuführen und auch 2020 einen Ökumenischen Pilgerweg anzubieten.

Ökumenisch Pilgern unter Hygienebedingungen: Das Vorbereitungsteam trägt hier einen Mundnasenschutz, der eigens für den Pilgerweg entworfen wurde — unterwegs musste er aber nicht die ganze Zeit getragen werden. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Uwe Seibert, Frank Satzke, Andrea Satzke, Christoph Müller, Andrea Müller, Regina Koob und Paulose Chatheli (Foto: Satzke)

In diesem Jahr gab es hygienebedingt dabei ein paar Einschränkungen und Regeln: Die gesamte Veranstaltung fand im Freien statt, wann immer es nötig war, wurde ein Mund-Nasenschutz getragen und auf gemeinsamen Gesang und ein Kaffeetrinken am Ende wurde diesmal verzichtet.

Der zwölf Kilometer lange Pilgerweg führte die rund 60 Pilger vom Junkernschloss in Driedorf über Seilhofen zum Martin-Luther-Haus in Beilstein und von dort über Münchhausen zurück nach Driedorf.

Das Thema lautete „Zurück in die Zukunft“ und beleuchtete die aktuelle Situation. Andrea Satzke erinnerte: „In diesen Tagen wurden und werden unsere Beziehungen oft auf eine harte Probe gestellt. Wir mussten auf Distanz gehen in den letzten Wochen, zum Schutz unserer Mitmenschen und zu unserem eigenen. Schrittweise tasten wir uns zurück in unser gewohntes Leben.“

Bei den spirituellen Impulsen unterwegs ging es immer wieder um die Beziehungen zueinander und zu Gott und um die bedrohte Schöpfung.

Die Entscheidung, trotz Corona den Pilgerweg anzubieten, wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Eine Teilnehmerin schrieb hinterher: „Danke für diesen wertvollen Tag. Es hat mir sehr gut getan und ich werde noch lange daran zurückdenken.“

Auf der Website der Katholischen Pfarrei Herz Jesu Dillenburg findet man eine Bildergalerie (Direktlink dazu) mit Fotos von einem der Teilnehmer (Helmut Lederer):

Einige der spirituellen Impulse auf dem Pilgerweg wurden aufgezeichnet und werden demnächst im YouTube-Kanal „Katholisch an der Dill“ zu sehen sein.

Machen Sie mit beim 3. Ökumenischen Kirchentag!

„Schaut hin“ – unter diesem Leitwort soll im kommenden Jahr der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt stattfinden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 sind Sie herzlich eingeladen, mitzureden, mitzubeten, mitzufeiern und auch mitzuwirken.

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11. Ökumenischer Pilgerweg: „Zurück in die Zukunft“

Wir laden herzlich ein zum 11. Ökumenischen Pilgerweg, am Samstag, 5. September 2020 in Driedorf:

Plakat_Ankündigung Pilgerweg

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Brücken der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit bauen

Im März, kurz vor dem großen Shut-down wegen Corona, hat die Mitgliederversammlung des Dillenburger Weltladen e.V. beschlossen, mit den Überschüssen des letzten Jahres wieder verschiedene Hilfsprojekte mit insgesamt 1500 Euro zu unterstützen.

Der Vorstand unter dem neuen Vorsitzenden Pfarrer Christian Fahl ist bei dieser Entscheidung geblieben, wiewohl auch der Weltladen in der Dillenburger Innenstadt bald darauf geschlossen werden musste und große Umsatzeinbußen zu spüren bekam. Gott sei Dank verzichtete die Vermieter-Familie Hübner mehrfach auf die Mietzahlungen und erwies sich als vorbildlich solidarisch.

Scheck-Übergabe

Scheck-Übergabe vor dem Weltladen am 14.07.2020 (Foto: Ackva): V.l. Schwestern der Dillenburger Ordensgemeinschaft; Schwester Theresa Kulandai mit Scheck, Stefan Bauer (Kassierer), Pfarrer Christian Fahl und Pater Joseph Matthew

Somit konnten Mitte Juli ein Scheck in Höhe von 200 Euro an Pater Joseph für ein indisches Priesterseminar, in dem er selbst einmal „Regens“ war, und ein Scheck über 500 Euro an die indischen Schwestern aus dem Haus Elisabeth überreicht werden. Diese Franziskanerinnen des Hl. Aloysius von Gonzaga unterhalten in Südindien ein Kinderheim und kümmern sich um arme Familien.

Durch die Corona-Krise verschlechtern sich die Lebensbedingungen vieler Familien und Kinder. Sie erleben anders als bei uns wenig Unterstützungsmaßnahmen des Staates. Schwester Theresa, die Hausoberin der kleinen Ordensgemeinschaft in Dillenburg, schreibt in einem Brandbrief an Freunde und Förderer: „Die Regierung hat ihren Bürgern am Beginn dieser Krise ca. Euro 12 als Unterstützung gegeben.

Diese 12 Euro sind nicht für jede einzelne Person, sondern für die ganze Familie. Diese Hilfe wird nicht für jeden Tag gezahlt, sondern es war bis jetzt eine einmalige Hilfszahlung. Das Leben ist teuer: Z.B. kostet ein Liter Milch ca. 35 Cent. Für eine Familie mit zwei Kindern wird das Leben sehr schwierig. Da unser Hauptgericht Reis ist, verschenkt die Regierung 20 kg Reis und 1 kg Linsen und einige Gewürze. Leider können die Leute nicht nur davon leben.“ Zudem sind die hygienischen Verhältnisse und die Krankenversorgung katastrophal. Eine Bekannte sagte ihr: „Es ist besser an Corona zu sterben als zu verhungern.“

IndienHilfsmittel

Übergabe von Lebensmitteln an Bedürftige in Indien(Foto: Ordensgemeinschaft)

Der Vorstand und die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Weltladens sehen sich in der Verantwortung, die seit Jahren bestehende Brücke der Barmherzigkeit zu dem Kinderheim in Indien weiter zu schlagen. Menschen aus dem Dillenburger Umfeld sowie die Kunden des Weltladens können dadurch auch etwas zurückzugeben von dem, was die Schwestern für unsere älteren Menschen im Haus Elisabeth leisten.

Wer sich an diesem Brückenschlag beteiligen möchte, kann etwas auf das Konto bei der Sparkasse Dillenburg spenden: Ordensgemeinschaft Dillenburg: IBAN: DE66 5165 0045 0000 0435 13. Stichwort: Kinderheim Indien.

Außer diesen katholischen Projekten hat der Weltladen 500 Euro an die Vereinigte Evangelische Mission in Wuppertal (VEM) überwiesen zur Unterstützung von jungen Frauen in Tansania  sowie 300 Euro an die Handelsorganisation El Puente, die in armen Ländern einfache Herde zur Grundversorgung bauen lässt.

Der Weltladen Dillenburg mit seinem großen ehrenamtlichen Team erweist sich somit als verlässlicher Partner in der Einen Welt, auch in Zeiten der Krise. Wer zudem Zeit hat und im Team mitarbeiten möchte, kann sich gerne im Laden in der Hauptstraße 93 melden.

(Text: Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva, Ev. Kirchengemeinde Dillenburg)

Betriebsbesuche 2020 zum Thema „Ernährung“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es um das Thema „Ernährung“.

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Mit einer Blume am 8. Mai 2020 ein Zeichen setzen

Holocaust-Denkmal

Das Holocaust-Denkmal am Eisernen Steg in der Herborner Walther-Rathenau-Straße (Foto: US)

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Deutschlands am 8. Mai bittet der Verein „Wetzlar erinnert e.V.“ darum, dass möglichst viele Wetzlarerinnen und Wetzlarer eine Blume an einer der Gedenktafeln, Plaketten, Stolpersteine niederlegen, die in Wetzlar an die Opfer der Nazis erinnern (der Aufruf im Internet).

Einige geeignete Gedenkorte gibt es auch in Herborn: Weiterlesen