Betriebsbesuche 2020 zum Thema „Ernährung“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es um das Thema „Ernährung“.

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Mit einer Blume am 8. Mai 2020 ein Zeichen setzen

Holocaust-Denkmal

Das Holocaust-Denkmal am Eisernen Steg in der Herborner Walther-Rathenau-Straße (Foto: US)

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Deutschlands am 8. Mai bittet der Verein „Wetzlar erinnert e.V.“ darum, dass möglichst viele Wetzlarerinnen und Wetzlarer eine Blume an einer der Gedenktafeln, Plaketten, Stolpersteine niederlegen, die in Wetzlar an die Opfer der Nazis erinnern (der Aufruf im Internet).

Einige geeignete Gedenkorte gibt es auch in Herborn: Weiterlesen

Partnerschaftssonntag der GKPS 2020

Unsere indonesische Partnerkirche, die GKPS, feiert heute (3.5.2020), am Sonntag „Jubilate“ ihren Partnerschaftssonntag. Wegen der Covid19-Pandemie geht das in diesem Jahr nur online. Den aufgezeichneten Gottesdienst findet man auf YouTube:

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Ökumenisches Sofa: Mut zum Neuanfang

Zu Jahresbeginn laden die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Herborn im Rahmen des „Ökumenischen Sofas“ wieder zu zwei Abenden ein, diesmal zum Thema „Mut zum Neuanfang“. Weiterlesen

Jahresrückblick 2019

Uwe SeibertDas Jahr 2019 geht bald zu Ende und ich will – chronologisch geordnet – noch einmal an einige Themen und Ereignisse aus meinen Arbeitsbereichen (Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) erinnern. Wenn Sie auf die Links klicken, können Sie die dazugehörigen Artikel (zum Teil auf diesem Blog, zum Teil auch auf anderen Webseiten) noch einmal nachlesen. Viel Spaß dabei! Weiterlesen

Globale Mittelhessen: Filmfestival auch an der Dill

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Uwe Seibert und Esther Müller stellen das Globale-Programm für Herborn und Dillenburg vor (Foto: Becker-von Wolff)

Mittelhessen hat ein Filmfestival. Zum zehnten Mal lädt das Festival für Dokumentarfilm „Globale Mittelhessen“ zur Auseinandersetzung mit kritischen Themen unserer globalisierten Gegenwart ein. Ein umfangreiches Filmprogramm erwartet Interessierte vom 1.  bis 16. November 2019 an 16 Spielorten in Mittelhessen – unter anderem auch in Dillenburg und Herborn. Dr. Uwe Seibert vom Evangelischen Dekanat an der Dill und Esther Müller vom Herborner Weltladen stellen das Programm für Herborn und Dillenburg der Öffentlichkeit vor. Weiterlesen

10. Ökumenischer Pilgerweg geht „back to the roots“

Am Samstag, 7. September findet der 10. Ökumenische Pilgerweg statt. Diesmal führt die Wegstrecke – wie beim ersten Pilgerweg 2010 – entlang des „Missionswegs Nord-Nassau“ von Rabenscheid über Langenaubach nach Haiger.

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Am 7. September findet der 10. Ökumenische Pilgerweg statt.

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Ein Kurzbesuch aus Indonesien bei uns

Am Sonntag sind vier Gäste aus unserer indonesischen Partnerkirche GKPS, die gerade im Kirchenkreis Hagen zu Besuch sind, zu einem Kurzbesuch in unser Dekanat gekommen. Pfarrer Sarmen Girsang, Lermianna Girsang, Lamria Sitanggang und Hermayulis Sidabutar waren bis Mittwoch bei uns. Weiterlesen

20 neue EvangelistInnen aus Ruhija

Letzte Woche haben 20 junge Männer und Frauen ihre zweijährige Ausbildung an der „Ruhija Evangelical Academy“  beendet und können jetzt in der Nordwest-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania  (ELCT-NWD) als Evangelistinnen und Evangelisten eingesetzt werden.

Pfr. Charles Bejumula, der Leiter der Evangelistenschule, hat uns ein paar Fotos von der Abschlussfeier geschickt:

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Wir freuen uns mit den neuen Evangelistinnen und Evangelisten über ihre gelungene Ausbildung und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren Dienst.

Das Dekanat an der Dill unterhält eine Partnerschaft mit der „Ruhija Evangelical Academy“, einer Ausbildungsstätte für Evangelisten der Nordwest-Diözese der Evangelical Lutheran Church in Tanzania (ELCT-NWD).

Unser Dekanat unterstützt die Arbeit der Evangelistenschule in Ruhija finanziell:  Zehn Studenten erhalten während ihrer Ausbildung ein Stipendium und alle Absolventen zum Abschluss ein Fahrrad, mit dem sie die zum Teil weit auseinander liegenden Gemeinden besser erreichen können. Das Geld dafür stammt zum größten Teil aus dem Erlös des Tansania-Cafés während des Martinimarktes in Herborn, zum Teil auch aus Kollekten und privaten Spenden.

Teil unserer Partnerschaft sind auch gegenseitige Besuche. 2017 war eine Delegation aus unserem Dekanat für zwei Wochen in Ruhija, 2018 sechs Gäste aus Ruhija für vierzehn Tage bei uns im Dekanat an der Dill.

Wie aus Wellpappe Verpackungen entstehen

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es um das Thema „Verpackung: schön – nötig – überflüssig?“.

Zum zweiten Mal ist auch die Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat an der Dill daran beteiligt. Am Dienstag (14. Mai 2019) haben wir mit zwölf Personen die Firma „Cartonia Wellpappen GmbH & Co. KG“ in Breitscheid besucht und viel darüber erfahren, wie aus unterschiedlichen Typen von Wellpappe Verpackungen hergestellt werden, die allen möglichen Ansprüchen und Kundenwünschen genügen müssen.

Anders als man denken könnte, sind Produkte aus Wellpappe keine Massenware, sondern Unikate, die speziell für die Kunden angefertigt werden.  Cartonia hat dafür eine eigene Entwicklungsabteilung und bietet auch einen dreijährigen Ausbildungsgang als „Packmitteltechnologe/-in“ an.

Die Firma Cartonia hat über 100 Mitarbeiter und es wird dort je nach Auftragslage im Zwei- oder Dreischichtbetrieb gearbeitet. Wir bekamen bei einer Werksführung die Maschinen in Aktion gezeigt, in denen rechteckige Wellpappe-Rohlinge (Sheets) unterschiedlich gestanzt, gefaltet, bedruckt und beklebt werden, bevor sie für den Versand an die Kunden fertig gemacht werden.

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Christian King (Betriebsleiter, Cartonia) erklärt den Besuchern eine Anlage, die mehrere Produktionsschritte durchführen kann. (Foto: Uwe Seibert)

Jedes Jahr werden bei Cartonia bis zu 45 Millionen Quadratmeter (45 Quadrat-kilometer) Wellpappe verarbeitet. Damit könnte man locker die gesamte Fläche der Kommune Breitscheid (31,75 Quadratkilometer) bedecken. Wie wir erfuhren, werden in ganz Deutschland jährlich 8 Milliarden Quadratmeter (8000 Quadratkilometer) Wellpappe verarbeitet. Das entspricht mehr als siebenmal der Fläche des Lahn-Dill-Kreises (1066,52 Quadratkilometer) und mehr als fünfzehnmal der Fläche unseres Dekanats (522 Quadratkilometer).

Aus unserem Alltag kann man Verpackungen aus Wellpappe gar nicht mehr wegdenken, vor allem zu Zeiten des ständig wachsenden Onlinehandels. Zum Glück kann man Wellpappe aus Recyling-Papier herstellen, bei der Herstellung müssen lediglich 5-10% Frischfasern zugesetzt werden.

Nach unserem Betriebsbesuch bei Cartonia werde ich Pappkartons in Zukunft mit anderen Augen ansehen. Die Schachteln, in denen Waren geliefert werden, die Umzugskartons und auch die praktischen Papphocker beim Kirchentag, der in wenigen Wochen stattfindet.