Vortrag: Ursachen der Gewalt und Ansätze von Versöhnung

Die Sektion Dillenburg-Herborn des Marburger Universitätsbundes lädt ein zu einem Vortrag mit dem Titel “Afghanistan, Irak, Syrien, Israel, Libyen, Ukraine – die Welt scheint aus den Fugen. Ursachen der Gewalt und Ansätze von Versöhnung”.

Als Referent wird Herr Privatdozent Dr. Johannes M. Becker sprechen. Er ist Politologe am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Herr Dr. Becker ist in Dillenburg kein Unbekannter, hat er doch bereits wiederholt zu verschiedensten aktuellen Themen referiert.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 24.02.2016, um 19 Uhr in Raum 183 der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg statt.

Symposium “Ökumene leben”

(via Zentrum Oekumene) Der Theologe und Sozialethiker Karl-Heinz Dejung hat über viele Jahre als Pfarrer der EKHN das ökumenische Gesicht seiner Kirche mitgeprägt. Aus Anlass seines 75. Geburtstages lädt das gemeinsame Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW zu einem Symposium ein, das am 17. und 18. März in Arnoldshain stattfindet. Weiterlesen

Globale Mittelhessen 2016

Zum sechsten Mal lädt das Dokumentarfilmfestival “Globale Mittelhessen” zur Auseinandersetzung mit den kritischen Themen unserer globalisierten Gegenwart ein. Vom 22. Januar bis 4. Februar werden entsprechende Filme unter anderem in Wetzlar, Gießen, Gladenbach und Marburg gezeigt (alle Spielorte).

Die Filme behandeln Themen wie Finanzwirtschaft, Gentechnik, Landraub, Menschenrechte, Migration und anderes mehr. Bei einigen Vorführungen gibt es hinterher die Möglichkeit, mit Fachleuten darüber zu diskutieren.

> Programmheft als Download.

Jahresrückblick / Blick nach vorne

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Blick aus meinem neuen Büro in Herborn

Das Jahr 2015 neigt sich seinem Ende zu. Ich sitze in meinem neuen Büro im Haus der Kirche und Diakonie am Hintersand 15 in Herborn. Wir sind als Dekanat Dillenburg vor kurzem dort eingezogen.
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Umzug nach Herborn

Die Evangelischen Dekanate Dillenburg und Herborn werden eins: Am Dienstag, 8. Dezember 2015 zieht das Dekanatsbüro Dillenburg nach Herborn in das “Haus der Kirche und Diakonie” am Hintersand 15 um. Als Referent für Mission und Ökumene und seit kurzem (seit 1.12.) auch für Gesellschaftliche Verantwortung bekomme ich dort jetzt auch ein eigenes Büro.

Sie erreichen mich am neuen Ort weiterhin per E-Mail: u.seibert(at)ev-dill.de. Telefonisch bin ich ab 9. Dezember erreichbar unter 02772 / 5834-210.

> Alle Ansprechpartner im neuen Dekanatsbüro auf einen Blick finden Sie hier.

Mission, Ökumene und Weltverantwortung

Heute habe ich eine Mitteilung in eigener Sache: Ab 1.12.2015, zunächst befristet bis zum 31.12.2019, bin ich neben meiner bisherigen Tätigkeit im kirchlichen Handlungsfeld Mission und Ökumene (seit 1. März 2006 mit einer 50%-Stelle im Dekanat Dillenburg) auch noch zuständig für das Handlungsfeld “Gesellschaftliche Verantwortung” (mit einer weiteren 50%-Stelle im Dekanat Dillenburg). Ab Januar dann im neuen “Dekanat an der Dill“, das die bisherigen Dekanate Dillenburg und Herborn umfasst.

Im Blick auf die neue Tätigkeit habe ich mir Gedanken gemacht, was meine Aufgaben sind und wo ich in Zukunft meine Schwerpunkte setzen möchte. Weiterlesen

Neuer Kleidertreff wird am 1.12. eröffnet

Nächsten Dienstag (1.12.) um 10 Uhr wird in Dillenburg ein “Kleidertreff” für Flüchtlinge und andere  hilfsbedürftige Menschen eröffnet.

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Vortrag: Willkommenskultur – Fremdenhass.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V. lädt ein zu einem hochaktuellen Vortrag von Dr. Reiner Becker, Marburg, zum Thema “Willkommenskultur – Fremdenhass. Von der Aufnahme von Flüchtlingen und der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung”. Der Vortrag findet am 2.12. um 19:30 Uhr im Charlotte-Petersen-Saal der Stadthalle Dillenburg statt. (Mehr zum Vortrag)

Filmtipp: Sie mussten die Hölle sehen

(via EKHN.de) „Sie mussten die Hölle sehen-Auf der Flucht vor Boko Haram“ – unter diesem Titel strahlt RTL am Sonntagabend (22.11.) – leider erst um 23.45 Uhr  – einen Film über den Terror der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram aus. Die ehemalige Mainzer Pfarrerin Renate Ellmenreich hat das Fimteam nach Nord-Nigeria in die Nähe des „Kalifats“ der Boko Haram begleitet.

Renate Ellmenreich war von 1999 bis 2004 als Missionarin in Nigeria tätig. Dort erlebte sie die Zeit, als Boko Haram sich von einem Zusammenschluss ultrafrommer Muslime hin zu einer Terrororganisation entwickelte.  (weiterlesen auf EKHN.de)

 

Ein kurzer Besuch in Tansania

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Marcus Grosch und Uwe Seibert mit dem neuen Bischof (Foto: Grosch)

(via ev-dill.de) Das Evangelische Dekanat Herborn unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit der Bibelschule Ruhija in Tansania. Diese liegt im Nordwesten des Landes und wird von der Evangelical Lutheran Church in Tanzania betrieben. Im Juni wurde Dr. Abednego Keshomshahara zum neuen Bischof gewählt. Der 46jährige ist in Deutschland kein Unbekannter. So war er für mehrere Jahre an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal und Bethel tätig und spricht sehr gut Deutsch.

Zur offiziellen Bischofsweihe am Sonntag, 18. Oktober, wurden Vertreter der verschiedenen Partnerschaften eingeladen. Dieser Einladung folgten Dr. Uwe Seibert, der im Dekanat Dillenburg für den Arbeitsbereich Mission und Ökumene zuständig ist, und Marcus Grosch vom Tansania-Arbeitskreis aus Herborn. Aber nicht nur aus Deutschland waren Vertreter anwesend, sondern auch aus Dänemark, Schweden, der USA und zahlreichen afrikanischen Staaten.

Der fünfstündige Festgottesdienst fand in der evangelischen Kathedrale in Bukoba am Viktoriasee statt und wurde von dem amtierenden Bischof der Gesamt-ELCT, Dr. Alex Malasusa, und dem bisherigen Bischof Elisa Buberwa gestaltet.

Neben der Bischofsweihe standen auch Workshops auf dem Programm, wo unter anderem auch die Themen Evangelisation, Diakonie und Bildung diskutiert wurden. Besondere Projekte, wie ein Waisenhaus, Selbsthilfegruppen oder eine Landwirtschaftsschule wurden aber auch vor Ort besucht. Das Fazit fiel sehr positiv aus: Marcus Grosch sagte, dass die ELCT einen sehr lebendigen und aktiven Eindruck mache, Probleme erkenne und die Lösung mutig anpacke.

Den Aufenthalt in Tansania nutzte die Herborner Delegation auch für einen Besuch in der Bibelschule in Ruhija. Seit letztem Jahr wird diese von Charles Bejumula geleitet. Zurzeit werden dort 16 Studierende zu Evangelisten, vergleichbar mit Gemeindepädagogen, ausgebildet.

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule (Foto: Seibert)

» Über die Arbeit des Tansania-Arbeitskreises kann man sich unter www.herborn-ruhija.com oder im November beim Herborner Martinimarkt informieren, wenn wieder das Tansania-Cafe geöffnet hat.

Lesen Sie auch:
Dr Abednego Keshomshahara als neuer Bischof der ELCT-NWD eingeführt (via VEM)

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