Einladung zum 12. Ökumenischen Pilgerweg

Wir laden herzlich ein zum 12. Ökumenischen Pilgerweg zum Thema „Schaut hin!“

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3. Ökumenischer Kirchentag hat begonnen

Der 3. Ökumenische Kirchentag ist anders als frühere Kirchentage. Der größte Unterschied: die Teilnehmenden sind erstmals komplett digital und dezentral miteinander verbunden.

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3. Ökumenischer Kirchentag – digital und dezentral

Der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main startet am 13. Mai 2021 und dauert bis zum 16. Mai. Vier Tage lang werden Christinnen und Christen unter dem Motto „Schaut hin“ digital und dezentral miteinander verbunden sein.

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Dillenburg leuchtet

(via ev-dill.de) „Dillenburg: Orange statt braun“. Dieser Schriftzug wurde in den Abendstunden des 1. Mai auf den Wilhelmsturm in Dillenburg projiziert. Die Aktion war der Abschluss der diesjährigen Woche der Arbeit, die in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ stand.

Die Lichtkunst hat nach Sonnenuntergang ein Bild geschaffen, das für lange Zeit für ein selbstbewusstes und demokratisches Dillenburg stehen soll. Dem Bündnis zum 1. Mai war es wichtig, in Dillenburg Flagge zu zeigen.


Vor ein paar Wochen hatte die NPD eine Kundgebung am 1. Mai in Dillenburg angemeldet. Auch wenn diese Anmeldung zurückgezogen wurde, hatten sich die Gewerkschaften und Kirchen sowie weitere Bündnispartner aus der Zivilgesellschaft entschlossen, am 1. Mai in Dillenburg ein Zeichen dagegen zu setzen.

Das ist in Corona-Zeiten wie diesen nicht einfach. Angesichts einer schwieriger werdenden Pandemiesituation im Lahn-Dill-Kreis hat das Aktionsbündnis kurzfristig entschieden, eine Demo durch die Altstadt von Dillenburg und eine Kundgebung im Hofgarten abzusagen. Die Lichtbotschaft konnte aber am 1. Mai abends erstrahlen. Mit der Lichtkunst – durchgeführt von einer Dillenburger Firma – wurde ein kreativer Weg gefunden, ein deutliches und sichtbares Signal zu senden.

Die Foto-Motive von Altstadt, Schlossberg und Projektion werden in den sozialen Medien verbreitet. Gedruckte Fotos werden gegen eine Spende angeboten. Das Bündnis freut sich über eine finanzielle Unterstützung.

Weitere Informationen kann Dr. Uwe Seibert, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat an der Dill geben unter E-Mail: u.seibert@ev-dill.de oder Telefon 02772 / 5834-210.

» Mehr Informationen unter:

Partnerschaftssonntag 2021 der GKPS

Unsere indonesische Partnerkirche, die GKPS, feiert am Sonntag „Kantate“ (2.5.2021) ihren Partnerschaftssonntag. Aus diesem Anlass schicken der Ephorus der GKPS, Pfr. Dr. Deddy Fajar Purba und der Generalsekretär der GKPS, Pfr. Dr. Paul Ulrich Munthe einen Videogruß an ihre deutschen Partner – auch an uns:

Die deutschen Partner der GKPS – auch wir – haben ebenfalls einen Videogruß aufgenommen. Dieser wird dort am Sonntag gezeigt. Ab Minute 9:36 ist unser Gruß aus Haiger zu sehen:

Herborner Gespräch (digital) mit Dierk Hirschel

Im Rahmen der „Woche der Arbeit“ 2021 laden die Bündnispartner (s.u.*), die diese Veranstaltungsreihe seit rund 20 Jahren jährlich vorbereiten, herzlich ein zu einem „Herborner Gespräch“ mit Dierk Hirschel (ver.di) über sein Buch „Das Gift der Ungleichheit. Wie wir die Gesellschaft vor einem sozial und ökologisch zerstörerischen Kapitalismus schützen können“.

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„So viel du brauchst …“ – Sieben Wochen „Klimafasten“ in der Passionszeit

Unter dem Motto „So viel du brauchst …“ lädt die ökumenische Aktion „Klimafasten“ in der Zeit vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 bundesweit dazu ein, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenzeit zu stellen.

Anregungen dazu gibt die Broschüre „So viel du brauchst… Schöpfung bewahren, Neues ausprobieren, gemeinsam etwas verändern“, die unter www.klimafasten.de/material‐2021/download heruntergeladen werden kann.

Jede Woche in der Fastenzeit steht unter einem anderen Thema. In der ersten Woche geht es beispielsweise um den eigenen Wasserfußabdruck. Die Adresse eines „Fußabdruckrechners“ hilft bei der Ermittlung des eigenen Wasserverbrauchs. Aus den zusammengestellten Tipps für den Alltag kann man einige auswählen und ausprobieren, wie sich Wasser sparen lässt.

„Klimafasten bietet einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten, sich als einzelne Person oder in einer Gemeinde klimabewusster zu verhalten“, sagt Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger. „Das Stöbern auf der Homepage von Klimafasten kann ich nur empfehlen, selbst Schulen und Kitas finden Anregungen.“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) der EKHN begleitet die Aktion mit digitalen Veranstaltungen. So informiert ein Gespräch am 9. Februar 2021 mit Hans‐Jürgen Hörner von der Ev. Kirche von Westfalen über „Klimafasten“ und die Möglichkeiten für Kirchengemeinden und Einzelpersonen. Am 17. Februar, zum Start der Fastenzeit, steht der virtuelle Wasserverbrauch im Mittelpunkt des Gesprächs mit Prof. Dr. Sven Linow von der Hochschule Darmstadt und am 17. März geht es um Artenvielfalt und was wir in Stadt und Land dafür tun können.

Alle Veranstaltungen werden im Veranstaltungskalender des ZGV angekündigt. Eine Anmeldung ist bis jeweils zwei Tage vor den einzelnen Veranstaltungen erforderlich.

Hintergrund
Zum fünften Mal laden sechzehn Bistümer und Landeskirchen zum „Klimafasten“ ein. Klimafasten ist neben http://www.klimafasten.de auch auf Instagram, Facebook und Youtube zu finden. Koordiniert wird die Aktion vom Institut für Kirche und Gesellschaft und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen. Ansprechpartner in der EKHN ist Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, klimafasten@zgv.info.

Jahresrückblick 2020

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Um diese Zeit habe ich in den letzten Jahren immer einen Blogpost geschrieben, in dem ich – chronologisch geordnet – noch einmal an einige Themen und Ereignisse aus meinen Arbeitsbereichen (Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) erinnert habe.

Wenn ich jetzt über das Jahr 2020 nachdenke, fallen mir vor allem Veranstaltungen ein, die wegen der Corona-Pandemie ausgefallen sind oder anders als geplant verlaufen sind. Zum Glück nicht alle.

Im Januar gab es wie jedes Jahr in Herborn zwei ökumenische Gesprächsabende, diesmal zum Thema „Mut zum Neuanfang“. Am ersten Abend haben Pfarrerin Claudia Sattler und Pfarrer Simon Schade Menschen aus der Bibel vorgestellt, die in verschiedenen Situationen „Mut zum Neuanfang“ gefasst haben und deren Glaube gestärkt aus der Krise hervorgegangen ist. Am zweiten Abend haben drei Menschen aus Herborn von ihren Erfahrungen mit Schicksalsschlägen, Vertreibung und Flucht erzählt.

Im Februar haben wir in Herborn einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „3. Ökumenischer Kirchentag (ÖKT 3) in Frankfurt 2021“ gefeiert. Evangelische und katholische Christen aus unserer Region wollten sich gemeinsam beim „Abend der Begegnung“ einbringen, dazu hatten wir im Lauf des Jahres einige Treffen und Videokonferenzen. Doch Stand sieht jetzt so aus, dass der ÖKT 3 diesmal völlig anders stattfinden wird: Konzentriert, dezentral und digital. Wir müssen nun überlegen, wie wir uns als Region daran beteiligen können.

Im März kam der Corona-bedingte Lockdown, ab da ging alles nur noch „auf Abstand“. Präsenz-Gottesdienste fielen aus, stattdessen gab es viele Online-Angebote, „Gottesdienste zum Mitnehmen“, Auto-Gottesdienste und anderes mehr und abends wurden die Glocken geläutet.

In Haiger gab es eine Diskussion, ob während der Corona-Beschränkungen auch der Muezzin-Ruf der Muslime per Lautsprecher übertragen werden sollte. Mitte Mai hat dann in Haiger die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ dagegen demonstriert. Es gab auch eine Gegendemonstration, organisiert vom Verein „Haiger gegen Rechts“ und mitgetragen von Vertretern vieler Organisationen und der Kirchen. In unserer Lokalpresse gab es einen Bericht darüber.

Völlig ausgefallen ist in diesem Jahr die traditionelle „Woche der Arbeit„, die normalerweise ab Ende April stattgefunden hätte. Im kommenden Jahr wird dies voraussichtlich auch nicht möglich sein.

Die Pandemie hat natürlich auch unsere Partnerkirchen in Indonesien und Tansania hart getroffen. Während des Lockdowns gab es einige Videokonferenzen und Online-Gebetstreffen mit ihnen und anderen Partnerkirchen der EKHN, zu denen unser Kirchenpräsident Dr. Volker Jung einlud.

Anfang Mai hat unsere indonesische Partnerkirche GKPS einen Partnerschaftsgottesdienst aufgezeichnet und ins Internet gestellt. Teil dieses Videos waren auch Grußbotschaften aus Haiger, Solingen und Hagen. Man findet das noch auf YouTube, ab Minute 20 sieht man unseren Gruß aus Haiger.

Unser Tansania-Partnerschaftsgottesdienst am dritten Sonntag im September fand diesmal ebenfalls nicht live in einer Kirche statt. Stattdessen wurden die einzelnen Teile des Partnerschaftsgottesdienstes im Vorfeld aufgezeichnet und als Videobeitrag zusammengefügt. Auch das findet man noch auf YouTube.

Anfang September fand der 11. Ökumenische Pilgerweg statt, unter strengen Hygiene-Auflagen und mit begrenzter Teilnehmerzahl. Diesmal ging es von Driedorf nach Beilstein und von dort wieder zurück. Alles fand im Freien statt.

Im September sollte es eigentlich auch eine Betriebsbesichtigung geben, diesmal zum Thema „Ernährung“. Leider musste sie bedingt durch Corona ausfallen. Im kommenden Jahr wird es hoffentlich möglich sein, wieder einen Betrieb zu besichtigen, dann zu Thema „Wasser-und Forstwirtschaft“.

Im November sollte eigentlich die 11. „Globale Mittelhessen“ stattfinden. Auch in Dillenburg wollten wir dann wieder einen Film zeigen. Das wurde nun erst mal auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Momentan sind die Zahlen der Neuinfektionen und der Menschen, die bedingt durch Corona sterben, leider drastisch gestiegen. Viele Gemeinden haben schon jetzt schweren Herzens beschlossen, an Weihnachten keine Präsenz-Gottesdienste durchzuführen. Es gibt zum Glück viele gute Alternativen. Weitere Informationen dazu finden sie auf der Internetseite des Dekanats an der Dill.

Wir alle wissen noch nicht, was das kommende Jahr bringt. Corona wird uns sicher noch eine ganze Weile beschäftigen und unsere Möglichkeiten einschränken. Irgendwann wird es wieder bessere Zeiten geben und bis dahin gilt es, als Gesellschaft zusammen zu halten und aufeinander acht zu haben. Bleiben Sie gesund und getrost!

Ihnen und mir wünsche ich eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel!

Indonesische Partnerkirche wählt neuen Ephorus

Die indonesische Partnerkirche unseres Dekanats, die Simalungun-Kirche (GKPS) in Nordsumatra, hat am Samstag in ihrer 44. Synode Pfarrer Dr. Deddy Fajar Purba zu ihrem neuen Ephorus (Bischof) gewählt. Der bisherige Ephorus, Pfarrer Rumanja M. Purba geht in den Ruhestand.

Pfarrer Dr. Paul Ulrich Munthe wurde als Generalsekretär wiedergewählt. Er ist dem Dekanat durch die Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren gut bekannt und hat unser Dekanat schon mehrmals besucht.

Wegen der Coronakrise wurde die Synode der GKPS digital durchgeführt. Neben den Wahlen des Ephorus und des Generalsekretärs fanden auch die Wahlen regionaler kirchlicher Leitungsgremien statt. Außerdem hat die Synode inhaltliche Programme für die nächsten fünf Jahre beschlossen.

Die GKPS ist wie die EKHN Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), einer internationalen Missionsgemeinschaft, der 39 Mitglieder angehören (38 Landeskirchen in Deutschland, Afrika und Asien und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bei Bielefeld).

Tansania-Partnerschaftsgottesdienst diesmal online

Das Evangelische Dekanat an der Dill unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit einer Bibelschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord-West-Tansania.

Wie jedes Jahr am dritten Sonntag im September, lädt der Tansania-Arbeitskreis des Evangelischen Dekanats an der Dill zu einem Tansania-Partnerschaftsgottesdienst ein. In diesem Jahr wäre das am 20.9.2020.

Wegen der Corona-Situation findet er diesmal jedoch nicht live in einer Kirche statt. Stattdessen wurden die einzelnen Teile des Partnerschaftsgottesdienstes im Vorfeld aufgezeichnet und als Videobeitrag zusammengefügt:

Bei dem Gottesdienst wirken neben den Mitgliedern des Tansania-Arbeitskreises auch Dekan Roland Jaeckle (Predigt) und Propsteikantorin Petra Denker (Musik) mit. Außerdem sind Fotos, Liedbeiträge und eine Predigt aus Tansania – gehalten von Pfr. Charles Bejumula – zu sehen.

Falls Sie die Tansania-Partnerschaft des Dekanats finanziell unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Kontoverbindung:

Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord
Evangelische Bank
IBAN DE86 5206 0410 0404 1002 63
Verwendungszweck: Tansania-Ruhija, Ev. Dekanat an der Dill

Weitere Informationen: https://ev-dill.de/dekanat/ruhija-herborn.html