Tansania-Partnerschaftsgottesdienst diesmal online

Das Evangelische Dekanat an der Dill unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit einer Bibelschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord-West-Tansania.

Wie jedes Jahr am dritten Sonntag im September, lädt der Tansania-Arbeitskreis des Evangelischen Dekanats an der Dill zu einem Tansania-Partnerschaftsgottesdienst ein. In diesem Jahr wäre das am 20.9.2020.

Wegen der Corona-Situation findet er diesmal jedoch nicht live in einer Kirche statt. Stattdessen wurden die einzelnen Teile des Partnerschaftsgottesdienstes im Vorfeld aufgezeichnet und als Videobeitrag zusammengefügt:

Bei dem Gottesdienst wirken neben den Mitgliedern des Tansania-Arbeitskreises auch Dekan Roland Jaeckle (Predigt) und Propsteikantorin Petra Denker (Musik) mit. Außerdem sind Fotos, Liedbeiträge und eine Predigt aus Tansania – gehalten von Pfr. Charles Bejumula – zu sehen.

Falls Sie die Tansania-Partnerschaft des Dekanats finanziell unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Kontoverbindung:

Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord
Evangelische Bank
IBAN DE86 5206 0410 0404 1002 63
Verwendungszweck: Tansania-Ruhija, Ev. Dekanat an der Dill

Weitere Informationen: https://ev-dill.de/dekanat/ruhija-herborn.html

Ökumenisch unterwegs „Zurück in die Zukunft“

Inzwischen kann man von einer lieb gewonnenen Tradition sprechen und so fand am Samstag, 5. September zum elften Mal der Ökumenische Pilgerweg statt.

Das neu zusammengesetzte Vorbereitungsteam (Ursula Müller, Andrea Satzke, Uwe Seibert und die beiden Neuen: Pater Paulose Chatheli und Regina Koob) hatte entschieden, die lieb gewonnene Tradition trotz Corona fortzuführen und auch 2020 einen Ökumenischen Pilgerweg anzubieten.

Ökumenisch Pilgern unter Hygienebedingungen: Das Vorbereitungsteam trägt hier einen Mundnasenschutz, der eigens für den Pilgerweg entworfen wurde — unterwegs musste er aber nicht die ganze Zeit getragen werden. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Uwe Seibert, Frank Satzke, Andrea Satzke, Christoph Müller, Andrea Müller, Regina Koob und Paulose Chatheli (Foto: Satzke)

In diesem Jahr gab es hygienebedingt dabei ein paar Einschränkungen und Regeln: Die gesamte Veranstaltung fand im Freien statt, wann immer es nötig war, wurde ein Mund-Nasenschutz getragen und auf gemeinsamen Gesang und ein Kaffeetrinken am Ende wurde diesmal verzichtet.

Der zwölf Kilometer lange Pilgerweg führte die rund 60 Pilger vom Junkernschloss in Driedorf über Seilhofen zum Martin-Luther-Haus in Beilstein und von dort über Münchhausen zurück nach Driedorf.

Das Thema lautete „Zurück in die Zukunft“ und beleuchtete die aktuelle Situation. Andrea Satzke erinnerte: „In diesen Tagen wurden und werden unsere Beziehungen oft auf eine harte Probe gestellt. Wir mussten auf Distanz gehen in den letzten Wochen, zum Schutz unserer Mitmenschen und zu unserem eigenen. Schrittweise tasten wir uns zurück in unser gewohntes Leben.“

Bei den spirituellen Impulsen unterwegs ging es immer wieder um die Beziehungen zueinander und zu Gott und um die bedrohte Schöpfung.

Die Entscheidung, trotz Corona den Pilgerweg anzubieten, wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Eine Teilnehmerin schrieb hinterher: „Danke für diesen wertvollen Tag. Es hat mir sehr gut getan und ich werde noch lange daran zurückdenken.“

Auf der Website der Katholischen Pfarrei Herz Jesu Dillenburg findet man eine Bildergalerie (Direktlink dazu) mit Fotos von einem der Teilnehmer (Helmut Lederer):

Einige der spirituellen Impulse auf dem Pilgerweg wurden aufgezeichnet und werden demnächst im YouTube-Kanal „Katholisch an der Dill“ zu sehen sein.

Machen Sie mit beim 3. Ökumenischen Kirchentag!

„Schaut hin“ – unter diesem Leitwort soll im kommenden Jahr der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt stattfinden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 sind Sie herzlich eingeladen, mitzureden, mitzubeten, mitzufeiern und auch mitzuwirken.

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11. Ökumenischer Pilgerweg: „Zurück in die Zukunft“

Wir laden herzlich ein zum 11. Ökumenischen Pilgerweg, am Samstag, 5. September 2020 in Driedorf:

Plakat_Ankündigung Pilgerweg

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Brücken der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit bauen

Im März, kurz vor dem großen Shut-down wegen Corona, hat die Mitgliederversammlung des Dillenburger Weltladen e.V. beschlossen, mit den Überschüssen des letzten Jahres wieder verschiedene Hilfsprojekte mit insgesamt 1500 Euro zu unterstützen.

Der Vorstand unter dem neuen Vorsitzenden Pfarrer Christian Fahl ist bei dieser Entscheidung geblieben, wiewohl auch der Weltladen in der Dillenburger Innenstadt bald darauf geschlossen werden musste und große Umsatzeinbußen zu spüren bekam. Gott sei Dank verzichtete die Vermieter-Familie Hübner mehrfach auf die Mietzahlungen und erwies sich als vorbildlich solidarisch.

Scheck-Übergabe

Scheck-Übergabe vor dem Weltladen am 14.07.2020 (Foto: Ackva): V.l. Schwestern der Dillenburger Ordensgemeinschaft; Schwester Theresa Kulandai mit Scheck, Stefan Bauer (Kassierer), Pfarrer Christian Fahl und Pater Joseph Matthew

Somit konnten Mitte Juli ein Scheck in Höhe von 200 Euro an Pater Joseph für ein indisches Priesterseminar, in dem er selbst einmal „Regens“ war, und ein Scheck über 500 Euro an die indischen Schwestern aus dem Haus Elisabeth überreicht werden. Diese Franziskanerinnen des Hl. Aloysius von Gonzaga unterhalten in Südindien ein Kinderheim und kümmern sich um arme Familien.

Durch die Corona-Krise verschlechtern sich die Lebensbedingungen vieler Familien und Kinder. Sie erleben anders als bei uns wenig Unterstützungsmaßnahmen des Staates. Schwester Theresa, die Hausoberin der kleinen Ordensgemeinschaft in Dillenburg, schreibt in einem Brandbrief an Freunde und Förderer: „Die Regierung hat ihren Bürgern am Beginn dieser Krise ca. Euro 12 als Unterstützung gegeben.

Diese 12 Euro sind nicht für jede einzelne Person, sondern für die ganze Familie. Diese Hilfe wird nicht für jeden Tag gezahlt, sondern es war bis jetzt eine einmalige Hilfszahlung. Das Leben ist teuer: Z.B. kostet ein Liter Milch ca. 35 Cent. Für eine Familie mit zwei Kindern wird das Leben sehr schwierig. Da unser Hauptgericht Reis ist, verschenkt die Regierung 20 kg Reis und 1 kg Linsen und einige Gewürze. Leider können die Leute nicht nur davon leben.“ Zudem sind die hygienischen Verhältnisse und die Krankenversorgung katastrophal. Eine Bekannte sagte ihr: „Es ist besser an Corona zu sterben als zu verhungern.“

IndienHilfsmittel

Übergabe von Lebensmitteln an Bedürftige in Indien(Foto: Ordensgemeinschaft)

Der Vorstand und die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Weltladens sehen sich in der Verantwortung, die seit Jahren bestehende Brücke der Barmherzigkeit zu dem Kinderheim in Indien weiter zu schlagen. Menschen aus dem Dillenburger Umfeld sowie die Kunden des Weltladens können dadurch auch etwas zurückzugeben von dem, was die Schwestern für unsere älteren Menschen im Haus Elisabeth leisten.

Wer sich an diesem Brückenschlag beteiligen möchte, kann etwas auf das Konto bei der Sparkasse Dillenburg spenden: Ordensgemeinschaft Dillenburg: IBAN: DE66 5165 0045 0000 0435 13. Stichwort: Kinderheim Indien.

Außer diesen katholischen Projekten hat der Weltladen 500 Euro an die Vereinigte Evangelische Mission in Wuppertal (VEM) überwiesen zur Unterstützung von jungen Frauen in Tansania  sowie 300 Euro an die Handelsorganisation El Puente, die in armen Ländern einfache Herde zur Grundversorgung bauen lässt.

Der Weltladen Dillenburg mit seinem großen ehrenamtlichen Team erweist sich somit als verlässlicher Partner in der Einen Welt, auch in Zeiten der Krise. Wer zudem Zeit hat und im Team mitarbeiten möchte, kann sich gerne im Laden in der Hauptstraße 93 melden.

(Text: Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva, Ev. Kirchengemeinde Dillenburg)

Betriebsbesuche 2020 zum Thema „Ernährung“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen seit einigen Jahren Betriebsbesuche, bei denen man einmal hinter die Kulissen einer Firma blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es um das Thema „Ernährung“.

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Mit einer Blume am 8. Mai 2020 ein Zeichen setzen

Holocaust-Denkmal

Das Holocaust-Denkmal am Eisernen Steg in der Herborner Walther-Rathenau-Straße (Foto: US)

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Deutschlands am 8. Mai bittet der Verein „Wetzlar erinnert e.V.“ darum, dass möglichst viele Wetzlarerinnen und Wetzlarer eine Blume an einer der Gedenktafeln, Plaketten, Stolpersteine niederlegen, die in Wetzlar an die Opfer der Nazis erinnern (der Aufruf im Internet).

Einige geeignete Gedenkorte gibt es auch in Herborn: Weiterlesen

Partnerschaftssonntag der GKPS 2020

Unsere indonesische Partnerkirche, die GKPS, feiert heute (3.5.2020), am Sonntag „Jubilate“ ihren Partnerschaftssonntag. Wegen der Covid19-Pandemie geht das in diesem Jahr nur online. Den aufgezeichneten Gottesdienst findet man auf YouTube:

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Ökumenisches Sofa: Mut zum Neuanfang

Zu Jahresbeginn laden die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Herborn im Rahmen des „Ökumenischen Sofas“ wieder zu zwei Abenden ein, diesmal zum Thema „Mut zum Neuanfang“. Weiterlesen

Jahresrückblick 2019

Uwe SeibertDas Jahr 2019 geht bald zu Ende und ich will – chronologisch geordnet – noch einmal an einige Themen und Ereignisse aus meinen Arbeitsbereichen (Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) erinnern. Wenn Sie auf die Links klicken, können Sie die dazugehörigen Artikel (zum Teil auf diesem Blog, zum Teil auch auf anderen Webseiten) noch einmal nachlesen. Viel Spaß dabei! Weiterlesen