Jahresbegleiter am Schreibtisch

Einen Tischkalender für das neue Jahr 2022 in DIN-A5 im Wert von 10 Euro hat der Tansania-Arbeitskreis im Evangelischen Dekanat an der Dill herausgebracht. Das Druckwerk kann gegen eine entsprechende Spende beim Tansania-Arbeitskreis sowie beim Evangelischen Dekanat an der Dill bezogen werden. Auch in den Weltläden in Herborn und Dillenburg ist der Kalender 2022 erhältlich.

Dekan Roland Jaeckle, Gaby Dittmar und Uwe Seibert präsentieren den neuen Tansania-Tischkalender (Foto: bvw)

Der Tischkalender 2022 zeigt Fotos aus den Begegnungen mit den Menschen und dem Land Tansania. Die Fotos haben Gaby Dittmar, Roland Jaeckle, Martin Slenczka, Stefanie Schlosser und Dorian Villmow beigesteuert. Die zwölf ausgewählten Foto-Motive sind mit Bibelworten in zwei Sprachen bedruckt, in deutsch und in kisuaheli.

Erstmals erhältlich sind die Fotokalender 2022 beim Dekanats-Partnerschaftssonntag im Gottesdienst am 19. September 2021 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche in Driedorf. Weitere Exemplare sind beim Evangelischen Dekanatsbüro, Am Hintersand 15, 35745 Herborn oder im Weltladen Herborn (Schulstraße) und Dillenburg (Hauptstraße) erhältlich. 

Wer die Partnerschaftsarbeit des Evangelischen Dekanats an der Dill unterstützen möchte, darf auch unabhängig vom Kalender gerne spenden. Das Spendenkonto lautet: Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord, IBAN: DE 86 5206 0410 0404 1002 63, Verwendungszweck: Ev. Dekanat an der Dill – Tansania Partnerschaft.

Weitere Informationen gibt es bei Hartmut Heuser unter  jugend@ejdill.de 

Tansania-Partnerschaftsgottesdienst 2021

Der Tansania-Arbeitskreis des evangelischen Dekanats an der Dill lädt für Sonntag, 19. September um 17 Uhr zum Tansania-Partnerschaftsgottesdienst in die Ev. Kirche in Driedorf ein.

Bei dem Gottesdienst wirken neben den Mitgliedern des Tansania-Arbeitskreises auch Pfarrer Jörg Stähler (Predigt), Propsteikantorin Petra Denker (Musik) und Klaus Breunig-Schüller (Trommeln) mit. Außerdem sind auch Fotos und Liedbeiträge aus Tansania zu sehen.

Im September 2018 waren zuletzt Gäste aus Tansania bei uns im Dekanat

Das Evangelische Dekanat an der Dill unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit einer Bibelschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord-West-Tansania. Das Dekanat unterstützt die Arbeit der Bibelschule finanziell: So erhält jeder Student und jede Studentin zum Examen ein Fahrrad, mit denen die Absolventen die zum Teil weit auseinander liegenden Gemeinden besser erreichen können. Außerdem werden zehn Student/innen mit einem Stipendium unterstützt. Die Kollekte des Partnerschaftsgottesdienstes ist für diesen Zweck bestimmt.

Falls Sie die Tansania-Partnerschaft des Dekanats finanziell unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Kontoverbindung:

Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord
Evangelische Bank
IBAN DE86 5206 0410 0404 1002 63
Verwendungszweck: Ev. Dekanat an der Dill – Tansania Partnerschaft

Weitere Informationen: https://ev-dill.de/dekanat/ruhija-herborn.html

Ballersbach hat jetzt den „Grünen Hahn“

Deutschlandweit gibt es schon über 700 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, die mit dem kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Hahn“ ihr Gemeindeleben umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten. Sie engagieren sich damit aktiv für die Bewahrung der Schöpfung. Auch Ballersbach ist jetzt als erste Kirchengemeinde im Dekanat an der Dill eine „Grüner Hahn“-Gemeinde.

Die Kirchengemeinde Ballersbach hat einen „Grünen Hahn“ überreicht bekommen (auf dem Bild: Kathrin Saudhof, Carsten Schwahn, Udo Hecker, Burkhard Schmidt, Pfrin Sonja Oppermann)

Nach einer ersten Information durch das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN über das kirchliche Umweltmanagement „Grüner Hahn“ im Februar 2018 folgte in der Kirchengemeinde Ballersbach sehr bald die Entscheidung, in diesem Bereich aktiv zu werden. Der entsprechende Beschluss des Kirchenvorstandes wurde Ende März 2018 gefasst und am 14. April 2018 konstituierte sich ein „Umweltteam“, bestehend aus:

  • Udo Hecker, Elektromeister (Umweltbeauftragter)
  • Gunter Peter, Dipl.-Ing. Energie- u. Wärmetechnik
  • Jörg Keller, Dipl.-Ing FH Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Carsten Schwahn, Maschinenführer (ab 2019)
  • Julia Hecker, Fachinformatikerin (ab 2019)

Als ehrenamtlicher Umweltauditor begleitet Burkhard Schmidt seither die Kirchengemeinde bei der Einführung des Umweltmanagements, bei dem es unter anderem darum geht, wie der Verbrauch von Energie und Wasser reduziert werden kann. Dazu kommen weitere Aspekte des Umweltschutzes, z.B. welche Reinigungsmittel verwendet werden, wie die Außenanlagen der Kirchengemeinde gestaltet werden und anderes mehr.

Im November 2018 wurden Umweltleitlinien verfasst und auf der Website der Kirchengemeinde veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: „Wir wollen im Hinblick auf zukünftige Generationen stets verantwortungsvoll handeln, damit auch für sie Gottes Geschenk der natürlichen Lebensgrundlagen und Ressourcen erhalten bleibt.“

Um als Gemeinde für den „Grünen Hahn“ zertifiziert zu werden, musste ein Umweltbericht vorgelegt werden. Dies ist vor kurzem geschehen und so wurde als Anerkennung für die erfolgte Zertifizierung im Gottesdienst am Sonntag, 25.8. von der Klimaschutzmanagerin Kathrin Saudhof vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN eine Urkunde überreicht, die Udo Hecker mit sichtlichem Stolz entgegen nahm, sowie eine Plakette mit dem Grünen Hahn, die demnächst das Gemeindehaus ziert.

Doch der eigentliche Gewinn sind eine saubere und schöne Umwelt, Einsparungen bei Wasser-, Strom- und Heizkosten sowie der gemeinsam durchlaufene Lernprozess und die Beteiligung von Menschen mit ihren Talenten.

Wie schön, dass die Kirchengemeinde Ballersbach sich auf diesen Prozess eingelassen hat. Sie ist damit ein Vorbild für andere Gemeinden in unserem Dekanat und sie zeigt: Christen reden nicht nur über Klima- und Umweltschutz, sondern sind auch bereit, konkrete und messbare Schritte zu tun.

Es bleibt zu hoffen, dass weitere Kirchengemeinden im Dekanat an der Dill und in der EKHN sich dadurch motivieren lassen, auch eine „Grüner Hahn“-Gemeinde zu werden.

Mehr zum „Grünen Hahn“

(Text und Fotos: Uwe Seibert)

Einladung zum 12. Ökumenischen Pilgerweg

Wir laden herzlich ein zum 12. Ökumenischen Pilgerweg zum Thema „Schaut hin!“

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3. Ökumenischer Kirchentag hat begonnen

Der 3. Ökumenische Kirchentag ist anders als frühere Kirchentage. Der größte Unterschied: die Teilnehmenden sind erstmals komplett digital und dezentral miteinander verbunden.

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3. Ökumenischer Kirchentag – digital und dezentral

Der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main startet am 13. Mai 2021 und dauert bis zum 16. Mai. Vier Tage lang werden Christinnen und Christen unter dem Motto „Schaut hin“ digital und dezentral miteinander verbunden sein.

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Dillenburg leuchtet

(via ev-dill.de) „Dillenburg: Orange statt braun“. Dieser Schriftzug wurde in den Abendstunden des 1. Mai auf den Wilhelmsturm in Dillenburg projiziert. Die Aktion war der Abschluss der diesjährigen Woche der Arbeit, die in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ stand.

Die Lichtkunst hat nach Sonnenuntergang ein Bild geschaffen, das für lange Zeit für ein selbstbewusstes und demokratisches Dillenburg stehen soll. Dem Bündnis zum 1. Mai war es wichtig, in Dillenburg Flagge zu zeigen.


Vor ein paar Wochen hatte die NPD eine Kundgebung am 1. Mai in Dillenburg angemeldet. Auch wenn diese Anmeldung zurückgezogen wurde, hatten sich die Gewerkschaften und Kirchen sowie weitere Bündnispartner aus der Zivilgesellschaft entschlossen, am 1. Mai in Dillenburg ein Zeichen dagegen zu setzen.

Das ist in Corona-Zeiten wie diesen nicht einfach. Angesichts einer schwieriger werdenden Pandemiesituation im Lahn-Dill-Kreis hat das Aktionsbündnis kurzfristig entschieden, eine Demo durch die Altstadt von Dillenburg und eine Kundgebung im Hofgarten abzusagen. Die Lichtbotschaft konnte aber am 1. Mai abends erstrahlen. Mit der Lichtkunst – durchgeführt von einer Dillenburger Firma – wurde ein kreativer Weg gefunden, ein deutliches und sichtbares Signal zu senden.

Die Foto-Motive von Altstadt, Schlossberg und Projektion werden in den sozialen Medien verbreitet. Gedruckte Fotos werden gegen eine Spende angeboten. Das Bündnis freut sich über eine finanzielle Unterstützung.

Weitere Informationen kann Dr. Uwe Seibert, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat an der Dill geben unter E-Mail: u.seibert@ev-dill.de oder Telefon 02772 / 5834-210.

» Mehr Informationen unter:

Partnerschaftssonntag 2021 der GKPS

Unsere indonesische Partnerkirche, die GKPS, feiert am Sonntag „Kantate“ (2.5.2021) ihren Partnerschaftssonntag. Aus diesem Anlass schicken der Ephorus der GKPS, Pfr. Dr. Deddy Fajar Purba und der Generalsekretär der GKPS, Pfr. Dr. Paul Ulrich Munthe einen Videogruß an ihre deutschen Partner – auch an uns:

Die deutschen Partner der GKPS – auch wir – haben ebenfalls einen Videogruß aufgenommen. Dieser wird dort am Sonntag gezeigt. Ab Minute 9:36 ist unser Gruß aus Haiger zu sehen:

Herborner Gespräch (digital) mit Dierk Hirschel

Im Rahmen der „Woche der Arbeit“ 2021 laden die Bündnispartner (s.u.*), die diese Veranstaltungsreihe seit rund 20 Jahren jährlich vorbereiten, herzlich ein zu einem „Herborner Gespräch“ mit Dierk Hirschel (ver.di) über sein Buch „Das Gift der Ungleichheit. Wie wir die Gesellschaft vor einem sozial und ökologisch zerstörerischen Kapitalismus schützen können“.

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„So viel du brauchst …“ – Sieben Wochen „Klimafasten“ in der Passionszeit

Unter dem Motto „So viel du brauchst …“ lädt die ökumenische Aktion „Klimafasten“ in der Zeit vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 bundesweit dazu ein, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenzeit zu stellen.

Anregungen dazu gibt die Broschüre „So viel du brauchst… Schöpfung bewahren, Neues ausprobieren, gemeinsam etwas verändern“, die unter www.klimafasten.de/material‐2021/download heruntergeladen werden kann.

Jede Woche in der Fastenzeit steht unter einem anderen Thema. In der ersten Woche geht es beispielsweise um den eigenen Wasserfußabdruck. Die Adresse eines „Fußabdruckrechners“ hilft bei der Ermittlung des eigenen Wasserverbrauchs. Aus den zusammengestellten Tipps für den Alltag kann man einige auswählen und ausprobieren, wie sich Wasser sparen lässt.

„Klimafasten bietet einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten, sich als einzelne Person oder in einer Gemeinde klimabewusster zu verhalten“, sagt Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger. „Das Stöbern auf der Homepage von Klimafasten kann ich nur empfehlen, selbst Schulen und Kitas finden Anregungen.“

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) der EKHN begleitet die Aktion mit digitalen Veranstaltungen. So informiert ein Gespräch am 9. Februar 2021 mit Hans‐Jürgen Hörner von der Ev. Kirche von Westfalen über „Klimafasten“ und die Möglichkeiten für Kirchengemeinden und Einzelpersonen. Am 17. Februar, zum Start der Fastenzeit, steht der virtuelle Wasserverbrauch im Mittelpunkt des Gesprächs mit Prof. Dr. Sven Linow von der Hochschule Darmstadt und am 17. März geht es um Artenvielfalt und was wir in Stadt und Land dafür tun können.

Alle Veranstaltungen werden im Veranstaltungskalender des ZGV angekündigt. Eine Anmeldung ist bis jeweils zwei Tage vor den einzelnen Veranstaltungen erforderlich.

Hintergrund
Zum fünften Mal laden sechzehn Bistümer und Landeskirchen zum „Klimafasten“ ein. Klimafasten ist neben http://www.klimafasten.de auch auf Instagram, Facebook und Youtube zu finden. Koordiniert wird die Aktion vom Institut für Kirche und Gesellschaft und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen. Ansprechpartner in der EKHN ist Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, klimafasten@zgv.info.