Ökumenische Tagung im Zeichen der Reformation

(via EKHN) Anlässlich der 500-Jahr-Feiern zur Reformation treffen ab Mittwochnachmittag (15. August) mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter von Partnerkirchen der EKHN in Arnoldshain ein. Erwartet werden Gäste aus Indien, Indonesien, Südkorea, Ghana, Südafrika, Tansania, Polen, Tschechien, Italien und den USA. Mit dabei sind auch Vertreter unserer Partnerkirchen – der ELCT (Nordwest-Diözese) in Tansania und der Simalungunkirche (GKPS) in Indonesien. Weiterlesen

Vier reisen nach Indonesien

Vor zwei Jahren waren wir mit einer kleinen Delegation für zwei Wochen bei der Simalungun-Kirche (GKPS), unserer Partnerkirche in Nordsumatra/Indonesien.  Teil der Reisegruppe waren damals auch der Haigerer Pfarrer Ralf Arnd Blecker  und die Gemeindepädagogin Anette Gisse. Jetzt sind die beiden noch einmal dorthin gereist. Diesmal bleiben sie länger dort. Weiterlesen

Rückblick: Gäste aus Indonesien beim Hessentag

GKPS im DekanatWährend des Hessentags in Herborn waren drei Gäste aus unserer indonesischen Partnerkirche GKPS zu einem Kurzbesuch im Evangelischen Dekanat an der Dill. Ephorus Martin Rumanja Purba, Ökumene-Sekretärin Lertina Saragih (rechts) und ihre Vorgängerin Lermianna Girsang (links) kamen am Montagnachmittag (23.5.) und sind bis Donnerstag (26.5) bei uns geblieben. Weiterlesen

Zu Besuch bei der Partnerkirche in Indonesien

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Dr. Uwe Seibert, Gemeindepädagogin Anette Gisse, Pfarrer Ralf Arnd Blecker und Präses Karl Heinz Ruhs bei einem Festgottesdienst in Pematang Raya. (Foto: Blecker)

Der Haigerer August Theis (1874-1968) ging als Missionar der Rheinischen Missions­gesellschaft nach Nordsumatra und kam 1903 ins Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees. Dort findet man bis heute seine Spuren. Eine Kirche, die GKPS, ist entstanden, die heute über 220.000 Mitglieder hat. Ende August hat eine kleine Delegation aus den Dekanaten Dillenburg und Herborn diese Kirche besucht, mit der die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau partnerschaftlich verbunden ist. Weiterlesen

Besuch bei der GKPS (II)

Nachdem ich nun auch mit dem Notebook Zugang zum Internet habe – bisher nur mit Smartphone, will ich ein wenig ausführlicher berichten. Bilder hochladen geht leider nicht so gut, das versuche ich ab und zu mal auf der Facebookseite https://www.facebook.com/oekumene.dekanat.dillenburg.

Nach der langen Anreise – gestartet sind wir am Freitagabend um 18 Uhr in Dillenburg, in Pematang Siantar angekommen sind wir Samstagnacht um 0.30 Uhr (nach deutscher Zeit 19:30 Uhr) sind wir in unserem Gästehaus erstmal ins Bett gefallen.

Geflogen sind wir von Frankfurt über Singapur nach Medan. Lertina Saragih, die Partnerschaftsbeauftragte der GKPS, hat uns in Medan mit zwei Autos abgeholt. Der letzte Teil dauerte dann ziemlich lang, in Medan ist immer viel Verkehr.

Am Sonntagmorgen waren wir zum Gottesdienst in einer Gemeinde in Pematang Siantar. Prf. Ralf-Arnd Blecker hat die Predigt gehalten, wir anderen haben ein Grußwort gesagt. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und haben ein Ulos überreicht bekommen, ein handgewebtes Tuch, mit dem man Freunde empfängt. Überhaupt sind die Menschen hier sehr freundlich, lachen gerne, freuen sich über Geschenke und schenken selber auch gerne, sind gerne zusammen, leben in Gemeinschaft. Nach dem Gottesdienst waren wir noch zum Essen eingeladen.

An dem Sonntag war ein „Vatertag“, d.h. alle Männer in der Gemeinde sind noch zusammen geblieben und haben gespielt und gesungen. Es gab sogar einen Sing-Wettbewerb. Der sah so aus, dass vier Männer-Singgruppen hintereinander das gleiche Lied gesungen haben und dann wurde bewertet, welche Gruppe es am schönsten vorgetragen hatte.

Am Nachmittag waren wir in Pematang Siantar unterwegs. Erstmal haben wir uns Telefonkarten besorgt. Die sind hier spottbillig. Für umgerechnet 6 Euro können wir nun zwei Monate ins Internet und bis zu 2GB Daten bewegen. Das sollte für zwei Wochen reichen. Nur mit der Tipperei auf dem Bildschirm des Smartphones tue ich mich ziemlich schwer und die Schrift ist da furchtbar klein. Ich merke, dass ich nicht mehr so gut sehe.

Später sind wir in einen heftigen Wolkenbruch geraten, der ca. eine Stunde dauerte. Wir waren gerade in einem kleinen Park unterwegs und konnten uns zum Glück in einer kleinen Laube unterstellen. Aber es regnete so heftig, dass wir erstmal nicht weitergehen konnten.

Am Montag waren wir morgens erstmal zum Geld tauschen in einer Bank, danach zu Besuch bei der Kirchenleitung der GKPS. Der neue Ephorus der GKPS, Rumanja Purba, begrüßte uns herzlich und wir saßen in einer großen Runde mit anderen Mitarbeitern der Kirchenverwaltung zusammen, um uns besser kennen zu lernen. Unsere Beziehungen zu unseren indonesischen Geschwistern sollen wieder enger werden, da waren wir uns einig.

Am Nachmittag waren wir im PKR, einem Ausbildungsprojekt für Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen die Schule abgebrochen haben und hier noch einmal eine Chance bekommen, eine – wenn auch nur 5 Monate kurze – Ausbildung als Moped-Mechaniker, Schreiner, Kosmetikerin oder Näherin zu machen. Zur Zeit sind in diesem Kurs überwiegend Mädchen, die sich über unseren Besuch sehr gefreut haben und mit denen wir uns lange unterhalten konnten.

Danach waren wir noch im PKM, einem Waisenhaus der GKPS, das es seit 2004 gibt und in dem 48 Waisen unterschiedlichen Alters zusammenleben. Der älteste geht schon zu einer Universität. Wir hatten einen sehr guten Eindruck von dieser Einrichtung.

Heute Vormittag waren wir in einer technischen Schule, wo ca. 400 Jungen lernen können, wie man schweißt, Motoren und Elektronik repariert und vieles anderes mehr. Auch von dieser Schule hatten wir einen guten Eindruck.

Nach dem Besuch in der Schule haben wir uns einen buddhistischen Tempel angesehen. Am Nachmittag waren wir dann auf dem Markt, was auch immer ein Erlebnis ist. All die vielen fremden Gerüche, Früchte, schöne Stoffe, alles auf engstem Raum. Das ist mit Worten und Bildern schwer wieder zu geben, genauso wie der chaotische Verkehr, das laute Gehupe und die schwüle Hitze.

Heute Abend sind wir zur Abendandacht bei einer Gemeinde in Pematang Siantar. Morgen geht es dann weiter nach Seri Budolok und Pematang Raya. In Pematang Raya sind wir am Sonntag zum große Festgottesdienst der GKPS, der immer am ersten Sonntag im September stattfindet. In dem Ort Sondi Raya werden wir ein paar Tage wohnen. Am nächsten Mittwoch kommen wir dann wieder zurück nach Pematang Siantar. Wenn wir zwischendurch Zeit und Zugang zum Internet haben, melde ich mich wieder.

Zu Besuch bei der GKPS

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Drei Besucher aus der GKPS waren 2013 zu Besuch in Haiger

Am Freitagabend (28.8) fliegen wir – Pfr. Ralf Arnd Blecker, Anette Gisse, Karl-Heinz Ruhs und ich – für zwei Wochen nach Nord-Sumatra, um dort unsere Partnerkirche, die “Protestantische Simalungun-Batak-Kirche” (GKPS) zu besuchen.

Die GKPS geht auf die Arbeit der Rheinischen Mission zurück. Im Jahre 1903 hat August Theis aus Haiger mit indonesischen Mitarbeitern mit der Missionsarbeit im Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees begonnen. Heute hat die GKPS über 220.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen und ist – wie unsere eigene Landeskirche EKHN – Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM).

Das Dekanat Dillenburg pflegte bis Ende der 90er Jahre eine ökumenische Partnerschaft mit der GKPS. Zuletzt 1993 war eine kleine Gruppe aus unserem Dekanat beim 90. Jubiläum der GKPS anwesend. In den letzten Jahren waren immer wieder Gäste aus der GKPS zu einem Kurzbesuch bei uns. Jetzt fahren wir zum ersten Mal seit langer Zeit mit einer kleinen Gruppe zur GKPS, um an die früheren Beziehungen anzuknüpfen.

Ich versuche, von dort immer mal ein kurzes Update und ein paar Fotos auf meiner Facebookseite zu posten, so können Sie auch daran Anteil haben.

111 Jahre GKPS

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Gäste aus Indonesien waren zuletzt im Mai 2013 bei uns in Haiger

Die „Protestantische Simalungun-Batak-Kirche“ (GKPS) in Nordsumatra/Indonesien geht auf die Arbeit der Rheinischen Mission zurück. Im Jahre 1903 hat August Theis aus Haiger mit indonesischen Mitarbeitern mit der Missionsarbeit im Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees begonnen. Heute hat die Kirche über 220.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen und ist eine Partnerkirche der EKHN.

Letztes Jahr war eine Frauengruppe aus dem Dekanat Bad Marienberg während des 110jährigen Jubiläums der GKPS gerade dort zu Besuch. Einen Reisebericht findet man auf der Internetseite „Evangelisch im Westerwald“ (Link), einige Fotos auf der Internetseite der GKPS (Link).

Auch das Dekanat Dillenburg pflegte bis Ende der 90er Jahre eine ökumenische Partnerschaft mit der GKPS. Zuletzt 1993 war eine kleine Gruppe aus unserem Dekanat beim 90. Jubiläum der GKPS anwesend. In den letzten Jahren waren immer wieder Gäste aus der GKPS zu einem Kurzbesuch bei uns. Im kommenden Jahr (Ende August/Anfang September 2015) wollen wir nun auch mit einer kleinen Gruppe aus dem Dekanat Dillenburg zur GKPS fahren, um an die früheren Beziehungen anzuknüpfen.

Am kommenden Wochenende feiert die GKPS  ihr 111. Jubiläum. Unseren Geschwistern in der Simalungun-Kirche senden wir dazu herzliche Segenswünsche! 

Zu Besuch bei „Opa“ August Theis

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Gäste aus Indonesien vor der Stadtkirche Haiger (Foto: US)

Anfang Mai ist anlässlich einer internationalen Partnerschaftskonsultation eine Besucher­gruppe aus der Geraja Kristen Protestan Simalungun (GKPS), der Christlich-Protestantischen Simalungun-Batak-Kirche nach Deutschland gekommen. Im Rahmen dieses Besuchs waren drei indonesische Christen für kurze Zeit auch im Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

Besuch aus Nordsumatra in unserem Dekanat

Im vergangenen Jahr war der Referent für Mission und Ökumene des Dekanats Dillenburg, Dr. Uwe Seibert, anlässlich der VEM-Vollversammlung 2012 in Nordsumatra und hat damals auch die Simalungun-Batak-Kirche (GKPS) besucht. Nun kommt diese Woche eine GKPS-Besuchergruppe nach Deutschland. Im Rahmen dieses Besuchs kommt der Generalsekretär der GKPS, Pfarrer El Imanson Sumbayak, zusammen mit Frau Lertina Saragih, der Leiterin des Ökumenebüros der GKPS, für eine kurze Zeit auch zu uns in Dekanat Dillenburg. Weiterlesen

Hilfe für die Erdbebenopfer auf Sumatra

Nach dem verheerenden Erdbeben am 30. September wird die Zahl der Todesopfer in Indonesien ständig nach oben korrigiert. Das Erdbeben brachte Häuser, Schulen, Kirchen und Krankenhäuser zum Einsturz. Es wird befürchtet, dass noch immer Tausende Opfer unter den Trümmern liegen. „Die Kirchen in der Region helfen, wo sie können“, berichtet Lermiana Girsang. Sie ist die Partnerschaftsreferentin der Simalungun Batak Kirche (GKPS), der Partnerkirche der EKHN und des Dekanats Bad Marienberg. Das Gebiet der GKPS liegt nördlich der betroffenen Region um Padang auf Sumatra und ist nicht unmittelbar vom Erdbeben betroffen. Aber sie, wie viele andere Kirchen der Region auch, helfen bei der Versorgung der Obdachlosen und Verletzten, bei Räumarbeiten, mit Gebet und geistlicher Begleitung.

Als Soforthilfe für die Opfer der Erdbeben auf der Insel Sumatra hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 10.000 Euro bereitgestellt und ein Spendenkonto eingerichtet. Sie bittet um Spenden. Diese werden die Opfer zuverlässig erreichen und sinnvolle Hilfe ermöglichen, denn die EKHN kooperiert dabei mit der Partnerkirche der EKHN auf der betroffenen Insel Sumatra und der Vereinten Evangelischen Mission mit Sitz in Wuppertal, die seit vielen Jahren professionell Hilfsmaßnahmen organisiert und überwacht.

Spenden werden erbeten unter:

EKHN
Konto-Nr. 4.100.000
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel (EKK)
BLZ: 520 604 10
Verwendungszweck: Erdbebenopfer Sumatra

(Pressemeldung der EKHN vom 2. Oktober 2009, Links: Uwe Seibert)

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