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Ein kurzer Besuch in Tansania

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Marcus Grosch und Uwe Seibert mit dem neuen Bischof (Foto: Grosch)

(via ev-dill.de) Das Evangelische Dekanat Herborn unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit der Bibelschule Ruhija in Tansania. Diese liegt im Nordwesten des Landes und wird von der Evangelical Lutheran Church in Tanzania betrieben. Im Juni wurde Dr. Abednego Keshomshahara zum neuen Bischof gewählt. Der 46jährige ist in Deutschland kein Unbekannter. So war er für mehrere Jahre an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal und Bethel tätig und spricht sehr gut Deutsch.

Zur offiziellen Bischofsweihe am Sonntag, 18. Oktober, wurden Vertreter der verschiedenen Partnerschaften eingeladen. Dieser Einladung folgten Dr. Uwe Seibert, der im Dekanat Dillenburg für den Arbeitsbereich Mission und Ökumene zuständig ist, und Marcus Grosch vom Tansania-Arbeitskreis aus Herborn. Aber nicht nur aus Deutschland waren Vertreter anwesend, sondern auch aus Dänemark, Schweden, der USA und zahlreichen afrikanischen Staaten.

Der fünfstündige Festgottesdienst fand in der evangelischen Kathedrale in Bukoba am Viktoriasee statt und wurde von dem amtierenden Bischof der Gesamt-ELCT, Dr. Alex Malasusa, und dem bisherigen Bischof Elisa Buberwa gestaltet.

Neben der Bischofsweihe standen auch Workshops auf dem Programm, wo unter anderem auch die Themen Evangelisation, Diakonie und Bildung diskutiert wurden. Besondere Projekte, wie ein Waisenhaus, Selbsthilfegruppen oder eine Landwirtschaftsschule wurden aber auch vor Ort besucht. Das Fazit fiel sehr positiv aus: Marcus Grosch sagte, dass die ELCT einen sehr lebendigen und aktiven Eindruck mache, Probleme erkenne und die Lösung mutig anpacke.

Den Aufenthalt in Tansania nutzte die Herborner Delegation auch für einen Besuch in der Bibelschule in Ruhija. Seit letztem Jahr wird diese von Charles Bejumula geleitet. Zurzeit werden dort 16 Studierende zu Evangelisten, vergleichbar mit Gemeindepädagogen, ausgebildet.

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule

Gruppenbild mit den Studenten und Lehrern der Bibelschule (Foto: Seibert)

» Über die Arbeit des Tansania-Arbeitskreises kann man sich unter www.herborn-ruhija.com oder im November beim Herborner Martinimarkt informieren, wenn wieder das Tansania-Cafe geöffnet hat.

Lesen Sie auch:
Dr Abednego Keshomshahara als neuer Bischof der ELCT-NWD eingeführt (via VEM)

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VEM-Vortragsreihe „Mission Lectures“ – zum ersten Mal auch in Herborn

(via VEM) Mission ist keine Einbahnstraße – das ist in der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) selbstverständlich. Für viele in Deutschland ist es aber immer noch etwas Besonderes, wenn afrikanische oder asiatische Theologen von ihrem Glauben erzählen und ihre Theologie vorstellen. Die VEM lädt deshalb jedes Jahr eine Theologin oder einen Theologen nach Deutschland ein, um in Kirchen, an Universitäten und anderen Orten von ihrem Glauben und ihrer Missionstheologie zu erzählen.

In diesem Jahr wird zum ersten Mal auch hier bei uns ein solcher Vortrag stattfinden, und zwar am Donnerstag, 13. November, um 20 Uhr im Theologischen Seminar im Herborner Schloss, Nassaustraße 36, 35745 Herborn.

Bataringaya

Pascal Bataringaya (Foto: VEM)

Für die diesjährige Vortragsreihe „Mission Lectures“ konnte Dr. Pascal Bataringaya gewonnen werden, stellvertretender Präsident der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda (EPR). Der ehemalige Stipendiat der VEM wird unter dem Thema „Wege zur Versöhnung – Die Rolle der Kirche in einem Versöhnungsprozess am Beispiel Ruandas“ Vorträge an mehreren Orten in Deutschland halten. Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.

Dr. Bataringaya hat im Jahr 2012 bei Professor Traugott Jähnichen, Ruhruniversität Bochum (RUB), zum Thema „Impulse der Friedensethik Dietrich Bonhoeffers“ promoviert. Neben seiner akademischen Arbeit begleitet Bataringaya als Kirchenleiter den Friedensprozess innerhalb seiner Kirche kontinuierlich und pro-aktiv. So organisierte er mit Unterstützung der Ruhr Universität Bochum RUB, der Evangelischen Kirche von Westfalen EKvW, der VEM und anderen im Februar 2014 in Ruanda eine internationale Tagung mit dem Thema „Versöhnung und gerechter Friede – Impulse der Theologie Dietrich Bonhoeffers“.

Der 7. April 2014 war der 20. Jahrestag zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda. Die Kirche blickt auf diese Zeit zurück und reflektiert ihre eigene Rolle im Ringen um Frieden.  Die Frage, wie der Versöhnungs- und Heilungsprozess in Ruanda – aber auch anderenorts – von Theologie und Gemeinde konstruktiv begleitet und mit gestaltet werden kann, bleibt aktuell.

Ein Jahr Freiwilligendienst im Kongo – Simona Villmow berichtet

Simona Villmow, eine junge Frau aus Eibach, hat ein Jahr lang einen Freiwilligendienst im Osten der Republik Kongo gemacht, im Auftrag von DIGUNA, einem Missionswerk, das in Haiger seine Zentrale hat. Vor ein paar Wochen ist sie von dort zurückgekommen. Ich habe mit ihr über ihre Erfahrungen in Afrika gesprochen. So ist der folgende Audiobeitrag entstanden. Um ihn anzuhören klicken Sie bitte auf das kleine Dreieck.

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Simona Villmow war ein Jahr lang im Kongo (Foto: privat)

Herzliche Einladung zum Kongo-Abend 

Am kommenden Sonntag, 31.8.2014, findet im CVJM-Heim in Eibach um 19 Uhr ein „Kongo-Abend“ statt, bei dem Simona von ihrem Einsatz berichtet und Bilder zeigt. Es wird ein paar Köstlichkeiten geben, außerdem sollen einige afrikanische Produkte für einen guten Zweck verkauft werden.

Alle Kongo-Interessierten sind dazu ganz herzlich eingeladen!

Wie weit ist es bis Ruhija?

Foto: Gabriele Dittmar

(via ev-dill.de) Auf dem Marktplatz in Herborn haben Herborns evangelischer Dekan Andreas Friedrich und Bürgermeister Hans Benner den neuen Wegweiser für die Dekanats-Partnerschaft Ruhija in Tansania enthüllt. Weiterlesen

Lesebuch zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika

(via EMW) „Populär und prosperierend – Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika“ lautete der Titel des letzten EMW-Jahresberichts 2010/2011. Er thematisierte das rasante Wachstum pentekostal-charismatischen Gruppen und Kirchen, die sich sich vielerorts zu umfassend „prosperierenden“, international organisierten Kirchen-Gemeinschaften entwickeln, während die Zahl der Mitglieder vieler historischer Missionskirchen stagniert. Aufgrund des großen Interesses aus der EMW-Mitgliedschaft und darüber hinaus sind diese Texte nun in einer Dokumentation erschienen, die als PDF-Dokument vorliegt. (Link zum Download der Dokumentation)

EMW-Dokumentation zu Pfingstkirchen in Afrika

(via EMW) Die Zahl der Christen Afrikas wächst seit Jahren rapide. Motor dieser Entwicklung sind die Pfingstkirchen, während das Wachstum der etablierten Kirchen stagniert. Mit der Frage, was dies für die Partnerschaften der evangelischen Missionswerke mit den lokalen Kirchen und für die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit zwischen Nord und Süd bedeutet, befasste sich eine international besetzte Fachtagung des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) und des Evangelischen Entwicklungsdiensts (EED) vom 17. bis 23. Januar 2011 in Hamburg.

Die Vorträge der Wissenschaftlerinnen und Theologen aus Nord und Süd sind nun in einer englischsprachigen Dokumentation veröffentlicht worden. Die 130seitige Dokumentation kann als PDF-Dokument auf der EMW-Website heruntergeladen werden.

Podiumsdiskussion: Wird Afrika armregiert?

Podiumsdiskussion

Plakat: Zentrum Ökumene

Wird Afrika armregiert? — Vom Segen und Fluch der Entwicklungszusammenarbeit

Eine Podiumsdiskussion mit anschließender Plenardiskussion am Donnerstag, 28. Oktober 2010, um 19 Uhr im Zentrum Ökumene der EKHN, Praunheimer Landstr. 206, 60488 Frankfurt am Main.

Es diskutieren mit:

  • Volker Seitz, Botschafter a.D., (Autor des Buches „Afrika wird armregiert“)
  • Ulrich Post, Vorstandsvorsitzender von VENRO (Verband Entwicklungspolitik Deutscher NROs e.V.)
  • Dr. Boniface Mabanza Bambu, KASA (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika)

Moderation: Dr. Thomas Seiterich, Publik Forum

Neues Länderheft „Kamerun“ beim EMW erschienen

(via EMW) Kamerun hat 2010 durch den Weltgebetstag weltweit viel Aufmerksamkeit erfahren. Mit seiner Vielfalt von Volksgruppen und Religionen, seiner Natur zwischen tropischem Regenwald im Süden und Savanne im Norden gilt es als „Afrika en miniature“. Es versammelt aber auch viele der Probleme des Kontinents – Korruption im Großen und Kleinen, fehlende Perspektiven für die Jugend, Unterdrückung von Frauen im Namen der Tradition und eine labile Wirtschaft. Dabei hat das Land auch viel Potential, seine Probleme zu lösen, nicht zuletzt ein entspanntes Verhältnis zwischen Christen und Muslimen.

Das soeben beim Evangelischen Missionswerk (EMW) in der Reihe „Weltmission heute“ erschienene Länderheft Kamerun  bietet auf 174 Seiten eine grundlegende Einführung in das Land. Die Autorinnen und Autoren wollen mit ihren Beiträgen das Interesse an diesem faszinierenden Land wach halten, denn afrikanische Länder verdienen mehr als nur kurzfristige Aufmerksamkeit.

Länderheft Kamerun beim EMW bestellen

Neue Studie zur Rolle der Religion in Afrika

(via Welt-sichten 6/2010) Mit mehr als 25.000 Interviews haben Forscher des US-amerikanischen Pew Research Center in 19 Ländern in Afrika untersucht, wie wichtig dort die Religion ist. Ihr Fazit: Subsahara-Afrika zähle eindeutig zu den religiösesten Regionen der Erde. Die große Mehrzahl der Menschen hänge dem Islam oder dem Christentum an. Im Gegensatz zu den USA und Europa bezeichneten sich nur sehr wenige als religiös ungebunden. (weiterlesen bei Welt-sichten)

Mehr dazu:

Ein Fußball in Lagos

(via Evangelisch.de) WM 2010 in Südafrika: Die Agentur Africa Media Online hat Fotografen durch 34 afrikanische Länder geschickt. Sie sollen mit ihren Bildern Geschichten rund um die 19. Fußballweltmeisterschaft erzählen. Der Fotograf Mohamed Elmasry hat Menschen in der nigerianischen Hauptstadt Lagos fotografiert. Sie alle sind symbolisch verbunden durch einen Fußball.

Link zur Bildergalerie:  www.evangelisch.de/themen/galerie/19113

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