Vortrag: Vergessen & vertrieben – Christen im Irak

(via www.ev-dill.de) Seit 1.800 Jahren leben Christen im Irak. In einem Vortrag am Donnerstag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus Sinn (Ballersbacher Weg 6) beleuchtet Pfarrer Michael Kohlbacher die besondere Historie der Christen im östlichen Mesopotamien, dem heutigen Irak. Sie haben eine wechselvolle Geschichte erlebt und wurden stets von anderen beherrscht: Perser, Römer, Araber, Mongolen, Briten, Amerikaner. Weiterlesen

Studientag: „No go“ oder „anything goes“?

Das Zentrum Ökumene der EKHN lädt ein zu einem Studientag zum Thema „No go“ oder „anything goes“? am Donnerstag, 9. Oktober von 10-16.15 Uhr im Spenerhaus, Dominikanergasse 5, 60311 Frankfurt am Main. Die Veranstalter schreiben dazu:

Unterschiedliche ethische Überzeugungen, z. B. im Hinblick auf Homosexualität, führen zu erheblichen Verwerfungen im Verhältnis zu Partnerkirchen. Ein Amtsverständnis, das die Ordination von Frauen als selbstverständlich einschließt, wird längst nicht von allen Kirchen in der Ökumene geteilt. Dies kann zur Folge haben, dass eine bestehende Kirchengemeinschaft aufgekündigt wird. Zugrunde liegen oft fundamentale Unterschiede im Verständnis der Bibel und ihrer Auslegung.

Wie lässt sich mit solchen grundlegenden Differenzen umgehen? Gibt es Möglichkeiten, trotzdem ein gemeinsames Verständnis des Evangeliums zu erreichen, selbst wenn die Voraussetzungen des Verstehens von ihren Kontexten her sehr unterschiedlich aussehen?

Wie können gemeinsam Kriterien für eine Entscheidung entwickelt werden, ob eine sozialethische Fragestellung den Kern des Evangeliums berührt, und wie kann mit einem Dissens in dieser Frage umgegangen werden? Was ist jeweils gemeint, wenn von Evangelium die Rede ist? Was gehört – von unterschiedlichen Positionen aus gesehen – unverzichtbar dazu? In welchem Verhältnis steht dazu die Rechtfertigungsbotschaft? Welche theologischen und nicht-theologischen Faktoren sind hier ausschlaggebend? – Dazu laden wir bei diesem Studientag zu einem offenen Austausch ein.

Die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 22.09. Weitere Informationen bietet ein Flyer.

SAT GEHT WIEDER AN DEN START

Der größte Gottesdienst in der Region LDK ist der Sonntagabendtreff (kurz: SAT) in Dillenburg. Die SAT-Sommerpause geht zu Ende. Ab Sonntag, 5. Oktober predigen jeweils um 19 Uhr wieder David Schultze, Markus Wäsch und Co. durch die Bibel hindurch. Wie bedeutsam das auch und gerade für das Leben junger Menschen ist, zeigt sich daran, dass wöchentlich zwischen 700 und 800 von ihnen zum FeG-Gemeindezentrum in die Stadionstraße 4 pilgern. Das Rahmenprogramm wird von dynamischen Moderatoren, von professionellen Worshipbands und mit authentischen Lebensberichten gefüllt. SAT – Gottesdienst für dich heißt das Motto, womit jeder eingeladen ist, der von den Abenden profitiert. Alle Infos finden sich auf der SAT-Website: http://www.sonntagabendtreff.de oder bei Facebook: https://www.facebook.com/sat.dillenburg

Gastautor: Markus Wäsch

Besuch aus Tansania kommt nach Herborn und Dillenburg

Das Evangelische Dekanat Herborn erhält vom 16. bis zum 30. September Besuch aus Tansania. Seit über 25 Jahren besteht eine ökumenische Partnerschaft mit einer Bibelschule in Ruhija, dazu gehören die gegenseitigen Besuche im Zwei-Jahres-Rhythmus. Sechs Studenten und der Leiter der Bibelschule, Leopold Kaimukilwa, haben ihr Kommen angekündigt und werden in Gastfamilien untergebracht.

Auf dem Programm steht neben dem Kennenlernen und dem Austausch christlicher Glaubensinhalte das Thema “Interreligiöser Dialog”. Hierzu findet ein gemeinsamer Seminartag im “Zentrum Ökumene” der EKHN in Frankfurt statt. Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs ist die gemeinsame Gestaltung eines Partnerschaftsgottesdienstes am 21. September in der Herborner Stadtkirche.

Am Donnerstag, 25.9. ist die Gruppe zu Gast im Dekanat Dillenburg. Im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld in Dillenburg findet abends um 19.30 Uhr ein Ökumenischer Gesprächsabend zum Thema “Kirche und Ökumene in Tansania und Deutschland” statt. Alle ökumenisch Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

 

Ökumenisches Beten und Handeln geht weiter

Die Medien sind zur Zeit voll von schlechten Nachrichten: Im Irak, in Syrien und Nigeria bedrohen radikale Islamisten Christen, Jeziden und andere Minderheiten. In der Ostukraine und in Gaza wurde brutal gekämpft, viele Menschen wurden getötet oder verletzt, noch mehr sind obdachlos und auf der Flucht. Zur Zeit schweigen die Waffen – aber wie lange? In Westafrika breitet sich die gefährliche Ebolaseuche immer weiter aus.

Das alles muss uns als Christen zum Beten und Handeln bewegen. Darum gab es an den letzten drei Donnerstagabenden ökumenische Gebetstreffen im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld. Verantwortet wurden die Treffen von Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva, der Gemeindereferentin Maria Horsel von der Pfarrei Herz Jesu Dillenburg und dem Fachstelleninhaber für Mission und Ökumene, Dr. Uwe Seibert.

In der heimischen Presse gab es in den letzten Sonntagsausgaben Leserbriefe pro und contra Gebet. Natürlich geht es nicht darum, die „Hände in den Schoss zu legen“. Bei den ökumenischen Gebetsabenden im Mittelfeld-Gemeindehaus in Dillenburg kamen auch mehrere Hundert Euro Spenden für die Flüchtlingsarbeit der Diakonie-Katastrophenhilfe zusammen.

Das ökumenische Gebet für die Krisenherde der Welt geht weiter: Auch am 11.9. – dem 13. Jahrestag des Terroranschlags auf das World Trade Centre in New York – werden sich im Evangelischen Gemeindehaus Mittelfeld abends um 20 Uhr Menschen zum Gebet treffen. Kommen Sie auch dazu?

Faire Woche 2014 – auch in Dillenburg

faire-woche.de_mein-plakatDie Faire Woche, die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel, findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt.  Auch in Dillenburg haben Verbraucherinnen und Verbraucher die Gelegenheit, in dieser Zeit den Fairen Handel kennen zu lernen.

Im Weltladen in der Hauptstraße können sie dann unter anderem leckere Kakaoprodukte testen, erfahren wie Schokolade hergestellt wird und warum es sinnvoll ist, fair gehandelte Schokolade zu kaufen. Außerdem gibt es am Samstag, 12.9. von 10 bis 13 Uhr eine Fotoaktion: Wer möchte, kann sich mit seinem Lieblingsprodukt fotografieren und daraus ein Plakat zum Thema „Ich bin Fairer Handel“ machen lassen.

Am Dienstag, 16.9. wird ein Mitarbeiter des Weltladens, Dr. Uwe Seibert, in der AWO-Kindertagesstätte am Zwingel mit den älteren Kindern darüber nachdenken, ob Schokolade an Bäumen wächst.

Kontakt: Weltladen Dillenburg, Tel. 02771 / 330 555 1

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Wanderung im Zeichen des Kreuzes

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Die ökumenische Pilgergruppe am Forsthaus Dietzhölze (Foto: Seibert)

Pilgern ist in, spätestens seit Hape Kerkelings Buch “Ich bin dann mal weg“. Dass man dazu nicht unbedingt auf dem Jakobsweg unterwegs sein muss, zeigten 90 katholische und evangelische Christen am vergangenen Samstag (6. September). Von Rittershausen aus starteten sie zum 5. Ökumenischen Pilgerweg. Die rund 14 Kilometer lange Route führte ins benachbarte Siegerland und von dort zurück nach Ewersbach.

Nach einer Andacht in der Rittershäuser Kapelle pilgerte die Gruppe bei Sonnenschein zunächst entlang der Dietzhölze zum Forsthaus Dietzhölze und von dort weiter nach Sohl.  Eine wohl verdiente Rast legten die Pilger mittags an der Skihütte in Sohl  ein. Dort fühlten sich die Christen dem Himmel angesichts des prächtigen Spätsommerwetters und der sie umgebenden herrlichen Natur besonders nah. Da hatte das Motto der Veranstaltung , “In Dir ist Freude”, eine ganz eigene Bedeutung.

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Die Pilger während einer Schweigezeit auf dem Weg nach Sohl (Foto: Lommel)

Als Pilgersymbol führte die Gruppe ein schlichtes, aus Haselnussholz gefertigtes Kreuz  mit sich. Unterwegs wurde das Kreuz mit am Wegesrand gepflückten Blumen geschmückt. An den verschiedenen Stationen des Pilgerwegs wurde gesungen, Texte gelesen und gebetet. Auch eine Schweigezeit stand auf dem Programm.

Von Sohl ging es nach Ewersbach, wo die Tour an der katholischen Kirche endete. Zur Erinnerung an den Tag erhielten die Teilnehmer eine rote Schaumstoffnase (Dr. Eckart von Hirschhausen empfiehlt, eine solche als “emotionalen Airbag”  im Auto mit sich zu führen). Anschließend wurden die Pilger mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

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Eine rote Schaumstoffnase dient als “emotionaler Airbag” (Foto: Satzke)

Der Rodenbacher Gerhard Kunz brachte die Meinung zahlreicher Teilnehmer auf den Punkt: “Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr. Dann bin ich gerne wieder dabei.”

Der Pilgerweg wird seit 2010 von einem ökumenischen Team organisiert und findet jedes Jahr am ersten Samstag im September statt.

Text: Volker Lommel, leicht verändert und ergänzt von Uwe Seibert

Weitere Fotos vom Pilgerweg findet man auf der Facebook-Seite der Fachstelle Mission und Ökumene (-> Fotos ansehen)

111 Jahre GKPS

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Gäste aus Indonesien waren zuletzt im Mai 2013 bei uns in Haiger

Die “Protestantische Simalungun-Batak-Kirche” (GKPS) in Nordsumatra/Indonesien geht auf die Arbeit der Rheinischen Mission zurück. Im Jahre 1903 hat August Theis aus Haiger mit indonesischen Mitarbeitern mit der Missionsarbeit im Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees begonnen. Heute hat die Kirche über 220.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen und ist eine Partnerkirche der EKHN.

Letztes Jahr war eine Frauengruppe aus dem Dekanat Bad Marienberg während des 110jährigen Jubiläums der GKPS gerade dort zu Besuch. Einen Reisebericht findet man auf der Internetseite “Evangelisch im Westerwald” (Link), einige Fotos auf der Internetseite der GKPS (Link).

Auch das Dekanat Dillenburg pflegte bis Ende der 90er Jahre eine ökumenische Partnerschaft mit der GKPS. Zuletzt 1993 war eine kleine Gruppe aus unserem Dekanat beim 90. Jubiläum der GKPS anwesend. In den letzten Jahren waren immer wieder Gäste aus der GKPS zu einem Kurzbesuch bei uns. Im kommenden Jahr (Ende August/Anfang September 2015) wollen wir nun auch mit einer kleinen Gruppe aus dem Dekanat Dillenburg zur GKPS fahren, um an die früheren Beziehungen anzuknüpfen.

Am kommenden Wochenende feiert die GKPS  ihr 111. Jubiläum. Unseren Geschwistern in der Simalungun-Kirche senden wir dazu herzliche Segenswünsche! 

Ein Jahr Freiwilligendienst im Kongo – Simona Villmow berichtet

Simona Villmow, eine junge Frau aus Eibach, hat ein Jahr lang einen Freiwilligendienst im Osten der Republik Kongo gemacht, im Auftrag von DIGUNA, einem Missionswerk, das in Haiger seine Zentrale hat. Vor ein paar Wochen ist sie von dort zurückgekommen. Ich habe mit ihr über ihre Erfahrungen in Afrika gesprochen. So ist der folgende Audiobeitrag entstanden. Um ihn anzuhören klicken Sie bitte auf das kleine Dreieck.

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Simona Villmow war ein Jahr lang im Kongo (Foto: privat)

Herzliche Einladung zum Kongo-Abend 

Am kommenden Sonntag, 31.8.2014, findet im CVJM-Heim in Eibach um 19 Uhr ein “Kongo-Abend” statt, bei dem Simona von ihrem Einsatz berichtet und Bilder zeigt. Es wird ein paar Köstlichkeiten geben, außerdem sollen einige afrikanische Produkte für einen guten Zweck verkauft werden.

Alle Kongo-Interessierten sind dazu ganz herzlich eingeladen!

Ökumenisches Gebet für die Lage im Irak und andere Krisenherde

In den Medien gibt es zur Zeit viele Berichte über verfolgte Christen, Yeziden und andere Minderheiten im Irak und in Syrien. Alle, denen diese Not am Herzen liegt, sind herzlich eingeladen zu drei ökumenischen Gebetsabenden in Dillenburg. An den drei nächsten Donnerstagen  (21.8., 28.8., 4.9.) findet das informierte Beten um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus im Mittelfeld (Freiherr-vom-Stein-Str. 1) statt. Verantwortet werden die Treffen von Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva, der Gemeindereferentin Maria Horsel von der Pfarrei Herz Jesu Dillenburg und dem Fachstelleninhaber für Mission und Ökumene, Dr. Uwe Seibert.

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